Sinnsuche im Internet
Sie haben es bestimmt auch gehört: In dieser Woche wurde die Schallmauer durchbrochen. 10.000.000 Internet-Seiten, die auf “.de” enden, gibt es jetzt. Wahnsinn! Von www.aachen.de bis www.zypern.de kann man auf der Datenautobahn rasen.
Kaum zu fassen, was für ein Informationsberg, welch unschätzbarer Wissensbestand sich da angesammelt hat. Man findet hier Antworten auf die großen Fragen (www.was-ist-der-sinn-des-lebens.de) und die kleinen Dinge (www.ich-zieh-um.de). Doch ein Test zeigt, dass viele unverzichtbare Domains zwar bereits registriert sind, aber keine Inhalte bieten.
Ein gewisser Heiner Coen, der die Seite www.leberwurst.de betreibt, vertröstet seine Besucher beispielsweise bloß bis auf Weiteres. Einer Firma in Zweibrücken gehört www.bescheuert.de, aber aufrufen lässt sich diese Seite ebenso wenig wie www.pillepalle.de, für die sich eine GmbH aus Darmstadt die Rechte gesichert hat.
Wer sich über solche Mängel des Netzes zurecht aufregen will, der droht gar in den Untiefen der digitalen Welt zu versinken. Eine Beschwerdemail an chef@internet.de kommt beispielsweise prompt zurück: “Das E-Mail-Konto ist in der Organisation, an die diese Nachricht gesendet wurde, nicht vorhanden”, heißt es. Das gleiche Schicksal erleidet man, wenn man an anderer Stelle Rat und Hilfe sucht: weihnachtsmann@lappland.de, orakel@delfi.de, superminister@bundesregierung.de, klinsmann@nationalmannschaft.de – durchweg niemand erreichbar.
Eine Mail an liebergott@himmel.de ist der letzte Ausweg. Doch auch ganz oben findet man keinen Ansprechpartner: “Das Zielsystem nimmt zurzeit keine Nachrichten an. Versuchen Sie es später erneut. Wenn der Vorgang erneut fehlschlägt, wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.” Genauere Recherchen ergeben sogar, dass sich hinter der Adresse www.himmel.de eine Partnervermittlung verbirgt – genau wie hinter www.hoelle.de. Zum Verzweifeln ist das, zum Haareraufen, zum Heulen. Da gibt es nur noch einen Ausweg: www.anti-internet.de.
Flagge zeigen
Ganz ehrlich: So langsam macht mir die WM-Begeisterung ein wenig Angst. Selbst bei einem Rockfestival begegnet man in diesen Tagen ausgewachsenen Männern mit Deutschland-Hüten und kleinen Mädchen mit Podolski-Schriftzügen auf dem Oberarm. War das früher nicht uncool? Hat man nicht von den schicken Bundeswehr-Jacken extra die schwarz-rot-goldenen Fahnen abgetrennt, um nicht in Patriotismus-Verdacht zu geraten? Bekam man nicht Angst, wenn allzu viele Leute allzu aggressiv “Schland, Schland” (das “Deut” hört man ja nie) gebrüllt haben?
Diese Zeiten scheinen passé zu sein, und vielleicht schlummert darin auch gar keine Gefahr. Trotzdem habe ich Angst. Denn es gibt sie schon: die Überreste der Euphorie, Bilder des Jammers, Symbole für den Kater nach dem Rausch.
Man sieht sie immer öfter: verloren, vergessen, verdreckt. Sie lassen nicht nur die Sinnkrise nach dem Fußballfest vorausahnen, sondern geben auch aus einem anderen Grund Anlass zu ernster Sorge: Sie gefährden die Verkehrsteilnehmer im Land, in dem die Welt zu Gast ist. Denn wenn man dort unterwegs ist, zum Beispiel zu Freunden (oder zu einem Rockfestival), findet man auf Grünstreifen, Standspuren oder am Rand der Autobahn immer öfter Fähnchen und Flaggen.
Einst flatterten sie prächtig im Wind, waren Stolz und Zierde manches Fußballfans. Doch allzu oft halten sie (ganz im Gegenteil zu Klinsmanns Truppe) der Dauerbelastung nicht Stand, zerbrechen unter dem Druck, vor allem bei hohem Tempo. Was dabei alles passieren kann! Gar nicht auszudenken, wie der Fahrer eines holländischen Wohnmobils reagieren wird, dem eine Deutschland-Fahne genau auf die Windschutzscheibe flattert. Oder ein Amerikaner, dem im Cabrio die Flagge des Iran mitten aufs Gesicht geweht wird. Oder ein englischer Trucker, der wegen einer Tricolore auf der Fahrbahn eine Vollbremsung hinlegen muss.
“Das ist wirklich ein heikles Thema”, bestätigt auch Ulrich Wiegand von der Fuldaer Autobahnpolizei. Er sorgt sich vor allem um Motorradfahrer, denen die Fahnen auf dem Visier landen könnten. Wiegand rät deshalb dazu, die Fahnen bei Fahrten über 50 km/h zu demontieren. Zumindest sind ihm aber noch keine durch Fan-Fähnchen verursachten Unfälle bekannt. Und aus Nordrhein-Westfalen, wo die meisten WM-Spiele über die Bühne gehen, hört man sogar, dass die Beamten Freude an der Fahnenflucht haben: Dort sammeln Polizisten die verlorenen Flaggen quasi als Trophäen ein und hoffen, bis zum Ende des Turniers von jedem Teilnehmerland eine Fahne zu ergattern. Sogar eine Tauschbörse für die Fundstücke ist entstanden, ganz wie bei Panini-Sammelbildchen.
So weit ist es in Fulda noch nicht. Zwar fährt die Autobahnpolizei regelmäßig die Strecken ab, aber eingesammelt wird nichts und getauscht schon gar nicht. Es geht ausschließlich um die Sicherheit. In diesem Sinne: Zeigen Sie Flagge. Und passen Sie bloß auf, dass Sie bei der nächsten Polizeikontrolle noch eine Fahne haben!
Ich sag’s doch: Diese Dinger sind gefährlich:
Hingehört: The Kooks – “Inside In/Inside Out”
| Künstler | The Kooks |
| Album | Inside In Inside Out |
| Label | Virgin |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Bewertung | ***1/2 |
Die Stärken von Debütalben: Der Eroberungsdrang. Das Begehren, die jahrelang angesammelten Songs endlich herauszuschreien, am liebsten in die ganze Welt. Die Fähigkeit, schon als komplett fertiger Entwurf in die Welt zu treten, als Identifikationsfigur und Gesamtkunstwerk.
Nichts davon bietet Inside In/Inside Out, das Debüt der Kooks. Es gibt hier keinen einheitlichen Sound, kein genau konzipiertes und umständlich gepflegtes Image. Nicht einmal den Willen, es allen zu zeigen, sofort. Deshalb ist auf dem Cover keine Pose zu sehen und kein Swagger. Stattdessen sitzen die Kooks im Kreis, verloren in ihre Instrumente.
Deshalb macht auch nicht das ungestüme und muskulöse See The World den Anfang. Der Opener ist kein Alarmsignal, kein monströser Schlag in die Magengrube, sondern stattdessen Seaside, nur Gesang und Gitarre. Dieser tolle Folk zeigt allerdings trotzdem bereits die Stärken der Kooks: die herrlich brüchigen Stimme von Luke Pritchard und ein feines Gespür für etwas verquere Melodien.
Der schwungvoll-unschuldige Hit Sofa Song, das kaum zu bändigende Eddie’s Gun und auch der vollkommen verlorene Rausschmeißer Got No Love erinnern an die frühen Travis. Ooh La verlässt sich ganz auf die Kraft der akustischen Gitarren und des gekonnten Arrangements. Mit halsbrecherischem Tempo und einem Mitgröl-Refrain voller Leidenschaft wird You Don’t Love Me beinahe zu Glam-Rock.
She Moves In Her Own Way geht deutlich subtiler zu Werke, hat wieder eine dieser vertrackten Melodien, ist vorzüglich leicht und verspielt. I Want You klingt, als würden The Cure den Grunge für sich entdecken. Jackie Big Tits sollte unbedingt noch in diesem Sommer zum Lagerfeuer-Klassiker werden.
Matchbox versucht sich auf Funk- und Reggae-Terrain (und scheitert), auch das leidlich tanzbare Naive kann Elemente von Mucker-Macken nicht verbergen, beide werden aber von großartigen Refrains gerettet. Das vom Bass getragene If Only überzeugt ebenfalls nicht, das faserige Time Awaits zeigt ziemlich eindrucksvoll, warum bisher noch niemand versucht hat, Blues und Ska in einem Song zu vereinen.
Doch gerade dieses gelegentliche Scheitern macht Inside In/Inside Out so spannend und unterhaltsam (und macht zudem auf das nächste Album gespannt). Die Kooks sind auf ihren Debüt eben noch kein fertiges Paket. Stattdessen demonstrieren die vier Engländer hier die Lust am Suchen, die Bereitschaft, noch etwas dazuzulernen, sich zu entwickeln – und jede Menge Talent.
Fast wie Lagerfeuer: Luke Pritchard spiel eine Akustik-Version von Jackie Big Tits:
Southside, Neuhausen ob Eck
Eine berechtigte Frage: Warum soll man ein Wochenende in brütender Hitze verbringen, untergebracht auf dem wenig charmanten Gelände eines ehemaligen Gewerbegebietes, umringt von betrunkenen Teenagern, umweht vom unverwechselbaren Hauch von Dixieklos? Warum sollte man nicht lieber am Strand sein oder auf der Veranda oder im Biergarten – vor allem, wenn an diesem Wochenende auch noch WM ist und Deutschland, Schweden und England im Achtelfinale spielen?
Das Southside-Festival in Neuhausen ob Eck hatte ein paar recht überzeugende Gründe parat. Zum Beispiel großartiges Wetter, sympathische Atmosphäre, gute Organisation – und die besten Bands aus Deutschland, Schweden und England. Und nicht zuletzt verpassten auch die 40.000 Fans in der Nähe des Bodensees nichts vom Fußball-Spektakel.
Der famose Tre-Kronors-Dreierpack aus Shout Out Louds, Mando Diao und Hives sorgte schon am Freitag dafür, dass einige schwedische Flaggen und Trikots zu sehen waren, auch noch vor dem entscheidenden Achtelfinale. Als Headliner des ersten Abends begeisterten dann die Strokes. Sie schienen sich ebenfalls mit der WM-Begeisterung angesteckt zu haben, denn so gut gelaunt hat man die New Yorker selten erlebt. Sänger Julian Casablancas – sonst eher der übercoole, nuschelnde Trunkenbold, der sich am Mikro-Stativ festhält – gab sich diesmal richtig Mühe und lieferte eine tolle Performance. Die Band spielte dazu so zackig und energisch, dass der Frontmann gar mit seinen Fans kommunizierte und schließlich schwor, noch nie im Leben so viel Spaß auf einer Bühne gehabt zu haben.
Deutlich weniger begeistert waren die Cardigans am Samstag. Kein Wunder: Nicht nur, dass sie auf die Bühne mussten, als gerade Deutschland gegen ihr Heimatland Schweden spielte und sie vor dementsprechend dezimiertem Publikum auftraten. Auch die Zwischenergebnisse, die ihnen auf der Bühne mitgeteilt wurden, drückten auf die Stimmung. Mit umso mehr Leidenschaft lehnte sich Nina Persson (neuerdings mit roten Haaren) in ihre Songs – und schien darin Trost zu finden. Beim allzu passenden Hit I’m Losing My Favourite Game ließ sich sogar ein leicht ironisches Lächeln auf den Gesichtern der Band erkennen.
Wir sind Helden profitierten dann als Headliner am Abend schon von der “Finale”-Euphorie, stellten aber bloß nonchalant fest: “Wir fahren sowieso nach Berlin…” Dazu gab es eine gute Show mit allen Hits und dem heimlichen Motto von Jürgen Klinsmann: “Wir können alles schaffen / wir müssen nur wollen.”
Leidensgenossen der Cardigans waren die britischen Newcomer Arctic Monkeys und Hard-Fi, die gestern das Spiel der Engländer verpassten. Beide schienen das Motto walten zu lassen: Wenn wir schon auf die Bühne müssen, dann können wir auch gleich fantastisch spielen.
Auch Nada Surf wurden zu Fußball-Opfern. Sie spielten beim Schwesterfestival “Hurricane” ebenfalls während des Deutschland-Spiels – allerdings nur vier Songs in der Halbzeit, weil die Videoleinwände für die Fußball-Übertragung gebraucht wurden. Beim Southside hatten sie tags darauf mehr Glück und lieferten ein Set, bei dem fast jeder Song nach den ersten Tönen irgendwo im Publikum ein “Au ja!” auslöste. Höhepunkt war eine grandiose Version von Blonde On Blonde, in der Sänger Matthew Caws klar machte, dass es nur eine Gitarre und eine Stimme braucht, um für Gänsehaut zu sorgen. Er hinterließ ein restlos begeistertes Publikum.
Diesen Effekt erzielten auch Gogol Bordello – allerdings mit ganz anderen Mitteln. Die neue Lieblingsband von Franz Ferdinand fuhr zwei Tänzerinnen in gelben Leggins, einen Sänger mit obszönem Schnauzbart und dazu Akkordeons, Geigen und Waschbretter auf. Mit ihrem Polka-Punk, der Elemente von Klezmer, Skiffle und Balkan-Sounds integriert, wurden sie zum Überraschungssieger des Festivals. Und machten deutlich, wie radikal, mitreißend und unterhaltsam Rockmusik sein kann. Ein ganzes Wochenende lang.
Schlechtes Bild, wenig los, große Show: Die Arctic Monkeys beim Southside:
Hingehört: Be Your Own Pet – “Be Your Own Pet”
| Künstler | Be Your Own Pet |
| Album | Be Your Own Pet |
| Label | XL Recordings |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Bewertung | **** |
Auf dem Papier klang das alles wirklich verlockend: eine Horde Teenager, blutjung und mit wilden Frisuren, bewaffnet mit Gitarren, aus einer Stadt, wo man sie wirklich nicht vermutet hätte, nimmt eine Platte auf und mischt das Musikbusiness auf. Doch dann die Enttäuschung: Auf den glattesten Mainstream poliert war das alles, ohne eine Spur von Rebellion und Originalität, nicht einmal selbst geschrieben die Songs. Tokio Hotel erwiesen sich als ein totaler Reinfall, ein Kunstprodukt.
Wie viel besser haben es da schon wieder die Amis. Auch hier: eine Horde Teenager, blutjung und mit wilden Frisuren, bewaffnet mit Gitarren…you get the story. Doch, mein Gott, wie viel echte teenage angst steckt hier in jedem Song, wie viel angestaute Wut, wie viel Lust am Abenteuer! Wie herrlich wird hier die ganz bewusste Entscheidung gefeiert, jung zu sein, leichtsinnig zu sein, Fehler zu machen! Alle guten Ratschläge werden hier nicht bloß in den Wind geschlagen; sie werden angeschrien, zerfetzt, zu Tode getrampelt – und dann wird draufgekotzt.
Be Your Own Pet aus Nashville werden mit dieser Attitüde vielleicht ein one trick pony bleiben, aber im Moment gibt es kaum eine andere Band, die so viel Energie und Spaß und Wucht vermitteln. Schon diese Songtitel: Ouch, Love Your Shotgun oder Adventure. Hinter “Wildcat” wird selbstverständlich ein Ausrufezeichen gesetzt, und “Fun” schreibt sich hier mit sechs U: Fuuuuuun.
So klingt das Debüt des Quartetts denn auch. Der Auftakt Tresher’s Flail wirkt, als würden Jemina, Jonas, Nathan und Jamin erst einmal die Instrumente ausprobieren und es in erster Linie auf Lärm anlegen. Bunk Trunk Skunk findet dann schon eine Form für die Kraft. Eine Granate ist das, eine Dampfwalze, und der Kampfschrei heißt: “I’m an independet motherfucker / and I’m here to steal your virginity.” Da bleibt einem die Spucke weg. Bicycle, Bicycle, You Are My Bicycle ist entweder hoch komplex oder nur eine wilde Aneinanderreihung von Riffs, auf jeden Fall aber ein Killer, ein Song, der Leben retten kann und Schulen zum Einsturz bringen.
Das famose Wildcat! ist Sängerin Jemina auf den Leib geschrieben und man vermag kaum zu sagen, ob dieses blonde Gift bedrohlicher ist oder diese messerscharfe Gitarre. Fuuuuuun wir zum atemlosen Trip, Bog klingt wie Franz Ferdinand nach viel zu viel (viel zu viel!) schlechtem Rotwein, October, First Account ist so etwas wie Stadionrock für schwer Erziehbare, Fill My Pill lässt die Sex Pistols wie eine harmlose und langweilige Band aussehen.
We Will Vacation, You Can Be My Parasol (was für ein Titel!) könnte die eine oder andere Regierung stürzen. Songs wie den Wirbelwind Stairway To Heaven oder das unfassbare Let’s Get Sandy können Be Your Own Pet in zwanzig Jahren definitiv nicht mehr spielen. Weil das dann lächerlich aussehen würde. Und weil sie ihre Gliedmaßen dann überhaupt nicht mehr so schnell bewegen können. Doch kein Mensch braucht eine Perspektive, wenn er einen Moment haben kann. Das ist hier das Motto. Wow.
Hatte ich schon die Energie erwähnt? Als Beweis eine Live-Performance von Wildcat!:
Blickpunkt Sport
Bekanntlich ist es ja der erste Eindruck, der entscheidend ist. Insofern hätte der Focus ST eigentlich keine Chance haben dürfen. Denn der erste Testeindruck war der Ausfall der Servolenkung bedingt durch Ölverlust und ein dadurch fälliger längerer Boxenstopp.
Doch die Sports-Technology-Variante des Kompakten aus Köln gibt sich danach alle Mühe, sich für den misslichen Start zu rehabilitieren. Das gelingt ihm auch recht schnell: Die serienmäßigen Recaro-Sportsitze umschmeicheln die Insassen, das Interieur wirkt stilsicher und geschmackvoll. Mit vier Türen (für 800 Euro Aufpreis), 385 Litern Kofferraumvolumen und einer ordentlichen Sicherheits- und Serienausstattung (beispielsweise sind ABS, ESP, Klimaanlage und sechs Airbags bereits an Bord) hat die Schräghecklimousine auch einen ordentlichen Alltagswert.
Vor allem aber wird der ST all diejenigen begeistern, die Sport im Blickpunkt haben. Das fängt bei der Optik an: Ein gedrungener, dynamischer Gesamteindruck wird durch 18-Zoll-Leichtmetallräder und (im Vergleich zum normalen Focus) andere Stoßfänger und einen Angriffslust vermittelnden Kühlergrill unterstützt.
Dazu kommen Seitenschweller und ein Dachspoiler, der aussieht, als entstamme er einem Nasa-Forschungszentrum und hätte ursprünglich dem Space Shuttle zu mehr Bodenhaftung verhelfen sollen. Vor allem im knalligen Orange, das Ford als Hausfarbe für seine ST-Modelle vermarktet (dafür aber 1200 Euro Aufpreis verlangt), vermittelt der Focus ST schon im Stand Potenz und Aggressivität.
Man sieht ihm durchaus die Rallye-Gene an, die auch den Vorgänger RS prägten. Das setzt sich im Innenraum fort. Ein Blick genügt, und das Design sagt einem: Entspannen kann man woanders. Neben den Sportsitzen sind es die gelochten Alu-Pedale und vor allem drei zusätzliche Uhren auf der Mitte des Armaturenbretts (für Öltemperatur, Öldruck und Turbo-Ladedruck), die hier für Rennsport-Flair sorgen.
Dass dies bei weitem nicht nur Kostümierung für eine ansonsten brave Maschine ist, wird vor allem deutlich, wenn die Nadel für den Druck des Turboladers ausschlägt. Dann fühlen sich die 225 PS, die der Fünfzylindermotor aus 2,5 Litern Hubraum holt, nach deutlich mehr an. Bei Vollgas aus dem Stand ist der Focus kaum zu bändigen: Die Vorderräder drehen kurz durch, bis die Antriebsschlupfregelung greift, mitunter muss man gegensteuern, um den Wagen in der Spur zu halten.
Hat man dann aber erst einmal Fahrt aufgenommen (in sieben Sekunden sind die 100 km/h erreicht, bei Tempo 240 ist Schluss), geht der Spaß los: Das bedrohliche, sonore (und sehr angenehme) Grummeln, das der Focus unter 2000 Umdrehungen von sich gibt, weicht bei hochtouriger Fahrt einem heiseren Röhren, von dem man kaum genug bekommen kann. Lenkung und Schaltung lassen hinsichtlich der Präzision keine Wünsche offen, das Fahrwerk ist straff abgestimmt, ohne unbequem zu sein.
Das Beste aber ist zweifelsohne der Motor. Neben der reinen Kraft der 225 Pferdestärken und der Turbo-Power ist es vor allem die Elastizität, die eine Fahrt im ST zum Vergnügen macht: Von 1600 bis 4000 Touren liegen durchweg 320 Newtonmeter Drehmoment an. Damit beschleunigt der Focus so gut, dass man sich mitunter fragt, wofür die ersten drei Gänge überhaupt da sind. Selbst enorm schaltfaules Fahren bringt kaum Einbußen an Dynamik mit sich, auch bei niedrigen Drehzahlen hat der Wagen einen sehr ordentlichen Durchzug. Das verführt zu sportlichen Manövern, die zwar den Verbrauch in die Höhe treiben, aber dafür einen mehr als fairen Gegenwert in Form von Fahrspaß liefern. Und einen schlechten ersten Eindruck fast vergessen machen können.
Durchgelesen: Günter Grass – “Katz und Maus”
| Autor | Günter Grass |
| Titel | Katz und Maus |
| Verlag | Süddeutsche Bibliothek |
| Erscheinungsjahr | 1961 |
| Bewertung | ***1/2 |
Ein Sommernachtsalbtraum, beinahe. Eine Novelle, ein Mosaik. Die Geschichte einer Freundschaft, einer Jugend.
Günter Grass erzählt in “Katz und Maus” von Joachim Mahlke, dem Jungen mit dem riesigen Adamsapfel und dem stattlichen Gemächt, mit der kauzigen Anbetung für die Jungfrau Maria und dem größten Wagemut bei den Tauchspielen, mit denen sich die Halbwüchsigen die Sommerferien der 1940er Jahre vertreiben.
Er erzählt durchaus reflektiert und strukturiert, kunstvoll, aber nicht künstlich. Über allem liegt ein ziemlich dicker Sepia-Schleier, ohne dass hier irgendetwas distanziert bleibt. Es ist diese Mischung aus Härte und Zuneigung, die sich selbst in der Erinnerung noch nicht verflüchtigt hat, aus der das Buch, Teil der “Danziger Trilogie”, seine Kraft und sein Geheimnis schöpft.
Beste Stelle: “Seit jenem Freitag weiß ich, was Stille ist, Stille tritt ein, wenn die Möwen abdrehen. Nichts vermag mehr Stille zu bewirken als ein arbeitender Bagger, dem der Wind die eisernen Geräusche wegstemmt. Aber die größte Stille bewirkte Joachim Mahlke, indem er auf meinen Lärm keine Antwort wusste.”
Hingehört: Nelly Furtado – “Loose”
| Künstler | Nelly Furtado |
| Album | Loose |
| Label | Geffen |
| Erscheinungsjahr | 2006 |
| Bewertung | *** |
Ein guter Name für einen Song. Markant, exotisch und mit einem ganz eigenen Rhythmus. Dennoch ist selten etwas daraus geworden. Hall & Oates machten eine Soulpop-Luftnummer daraus, W.A.S.P. sangen darin über Motorräder, bei Godiva ging es tatsächlich um Kannibalismus. Und nun hat Nelly Furtado ein Stück namens Maneater aufgenommen.
Auch da muss man sich wundern. Von all den Pop-Prinzesschen, die in den vergangenen Jahren ihre Karrieren gestartet haben, ist sie sicherlich diejenige, die am wenigsten als männermordende Femme Fatale durchgeht. Die Rolle des Vamp passt doch eher zu Britney oder X-Tina. Nelly Furtado hingegen hielt man bisher für das brave Mädchen von nebenan, mit dem man eine Bootstour machen kann, vielleicht auch ein Bier trinken. Irgendetwas Unverbindliches, Harmloses, bevorzugt unter freiem Himmel.
Das zeigt schon ein bisschen das Problem. Ein rechtes Profil oder gar einen eigenen Stil hat die Kanadierin mit portugiesischen Wurzeln bisher nicht erkennen lassen. Immer ist sie mit Spaß bei der Sache, ein Energiebündel, für alles offen. Aber ob das nun Hip-Hop sein soll, Radiopop oder Folklore (wie ihre letzte CD hieß), das wird dabei nicht klar. Wenn sie gar alles auf einmal liefern will, lässt das Ergebnis den Hörer mitunter unbefriedigt und ratlos zurück.
Diesem Dilemma ist Nelly Furtado auf ihrem dritten Album Loose fast entkommen. Zwar ist die Platte mit 55 Minuten noch immer ein bisschen zu lang. Aber es gibt diesmal einen roten Faden, einen einheitlichen Sound und keine Ausfälle. Das Gerüst ist ein typischer Miami-Sound, also Hip-Hop mit vielen Elektro-Elementen und Pop-Spielereien.
Diese Konsistenz überrascht, wenn man bedenkt, dass hier eine ganze Riege von Star-Produzenten (etwa Timbaland, Lester Mendez, Rick Nowels und Nellee Hooper) beteiligt war. “Mit anderen Produzenten zu arbeiten ist wie Klamotten-Shopping. Man weiß nie, was daraus wird, bis man es am eigenen Leib anprobiert hat”, sagt Nelly Furtado zu diesem Teamwork.
Ihre Stilberater haben ihr den einen oder anderen sexy Fummel herausgesucht (Glow, das famose Promiscuous), Abendkleider (das sanft-elegante Showtime, Say It Right, die hübsche Ballade In God’s Hands und das von Coldplays Chris Martin geschriebene All Good Things), knappe Strandoutfits (No Hay Igual könnte der spanische Bruder von Snoop Doggs Drop It Like It’s Hot sein, Latin-Star Juanes drückt Te Busque seinen Stempel auf) und sogar eine Lack- und Leder-Kluft (der Opener Afraid spielt mit Nu-Metal-Elementen).
Und dann ist da ja noch Maneater: Ein Beat, der so mörderisch ist, dass man beinahe die Geschichte glaubt, im Studio seien Flammen aus den Lautsprechern geschlagen. Der Song ist ebenso urgewaltig wie geheimnisvoll – und natürlich singt Nelly Furtado vom Maneater bloß in der dritten Person.
Ein bisschen Thriller, ein bisschen Billy Elliott: Der Clip zu Maneater:
Die Festung tanzt
Bumm. Es ist ein ohrenbetäubendes Geräusch. Es lässt die Erde erbeben, fährt durch Mark und Bein. Die Veteranen nehmen es gelassen, beinahe wohlwollend hin. Doch den Neulingen sieht man sofort an, wie geschockt sie ob dieser urgewaltigen Lautstärke sind. Da ist es wieder: Bumm. Bumm. Ein Rhythmus wird deutlich. Trommelfeuer.
Doch es ist kein Geschützlärm, der am Fuße der Festung von Belfort ertönt. Es ist die Bass-Drum von Eric Alaux. Gemeinsam mit seiner Band namens Chair Chant Corps versetzt der junge Mann aus Grenoble ein paar Tausend Zuschauer in Verzückung. Sie sind zu Pfingsten nach Belfort gekommen, weil das Städtchen, das sonst vor allem für seine unbezwingbare Zitadelle bekannt ist, an diesem Wochenende feiert. 3000 Künstler aus aller Welt treten beim “Festival International de Musique Universitaire” (Fimu) auf. Und die Festung tanzt.
Der Name täuscht dabei: Das Publikum in Belfort ist zwar jung, doch das Fimu ist eine Veranstaltung von Studenten, nicht für Studenten. Eine Jury wählt aus den Bewerbungen die auftretenden Künstler aus und stellt das Programm zusammen. Das Spektrum auf den 15 Bühnen in der gesamten Altstadt reicht von Rock und Jazz über Weltmusik und Klassik bis hin zu Hip-Hop und Country. “Es gibt nur eine Bedingung: In jeder Gruppe muss mindestens einer Student sein”, erklärt Norbert Morel vom Tourismus-Büro der Stadt. Große Stars treten hier nicht auf, sondern durchweg Amateurkünstler. Dennoch lockt das 1987 ins Leben gerufene Fimu regelmäßig bis zu 80.000 Zuschauer an den drei Festival-Tagen an.
Marc Vögeli und Mirjam Dreier kommen schon seit zehn Jahren hierher. “Hier ist immer tolle Stimmung. Und die Musik ist gratis”, zählt Marc die Vorzüge des Fimu auf. Auf das Programm achten die beiden kaum. “Es gibt zwei, drei Künstler, die wir gerne sehen wollen. Aber sonst schlendern wir einfach zwischen den Bühnen herum und lassen uns überraschen. Das machen hier die meisten so, und das ist so nett am Fimu: Die Zuschauer sind für jede Art von Musik aufgeschlossen”, ergänzt Mirjam.
Für die beiden Schweizer aus Biel ist es nach Belfort nur ein Katzensprung, und es ist die Lage im Grenzgebiet, die das 52.000-Einwohner-Städtchen und die gesamte Franche Comté geprägt hat. Zwischen Burgund und Elsass, auf dem natürlichen Weg vom Rhein ans Mittelmeer, war die Stadt schon im 14. Jahrhundert eine strategisch wichtige Festung. Berühmt wurde die Zitadelle, als Sonnenkönig Ludwig XIV. seinen Baumeister Sébastien le Prestre de Vauban mit dem Ausbau beauftragte.
“Der größte unter den Ingenieuren, der beste unter den Bürgern”, hatte Voltaire Vauban genannt. Frankreichs Nationalheld, der an über 100 Festungen gearbeitet hat, war 20 Jahre lang in Belfort tätig. Dass er gute Arbeit geleistet hatte, zeigte sich im Krieg 1870/71. Die Festung von Belfort stellte sich für die preußische Armee als unbezwingbar heraus. Selbst als die Franzosen bereits kapituliert hatten, kämpfte Pierre Philippe Denfert-Rocherau, der Befehlshaber der Festung, weiter.
Nicht nur ein Denkmal im Stadtzentrum erinnert heute an ihn. Frédéric Auguste Bartholdi, der Schöpfer der Freiheitsstatue, entwarf für ihn auch einen 22 Meter langen Sandstein-Löwen, der heute den Felsen unterhalb der Festung ziert – als Dank für den unermüdlichen Widerstand und als Symbol für die Hoffnung, im Krieg verlorene Gebiete im Elsass einst zurückgewinnen zu können.
International wirkt auch die reizvolle Umgebung zwischen Vogesen und Jura. Die verwunschenen Wälder und Wege auf dem “Plateau der 1000 Seen” erinnern an Skandinavien. Sie locken zum Wandern, Radeln und Angeln. Im malerischen Nachbarort Montbéliard, im 16. Jahrhundert Residenz der Württemberger Herzöge, fühlt man sich durch die zahlreichen gut erhaltenen Renaissance-Bauten mitunter nach Italien versetzt. Auch zum Japy-Museum in Beaucourt ist es nicht weit: Hier lässt die frühe Industrialisierung wie in England grüßen.
Vorbehalte gegen Deutsche gibt es in Belfort trotz der unerbittlichen Schlachten aus der Geschichte nicht – auch nicht in musikalischer Hinsicht. Maria Burzlaff und Carolin Rabethge sind mit dem Chor des Musikgymnasiums Schwerin nach Belfort gekommen. Für zwei Konzerte in der St.-Christophe-Kathedrale haben sie die 13-stündige Busreise auf sich genommen. “Ich würde schon sagen, dass sich das gelohnt hat. Wir hatten rund 300 Zuschauer. Und ein paar davon sind wohl zu Fans geworden”, erzählt die 17- jährige Maria. Und Carolin (18) verrät: “Wir haben extra einen Studenten aus Rostock mit in den Chor aufgenommen, damit wir auftreten dürfen.”
Auch für Chorleiter Bernd Spitzbarth ist die Reise in die Franche Comté ein kleines Abenteuer. “In erster Linie geht es darum, dass die jungen Leute nicht nur im eigenen Saft schmoren, sondern ihr Können auch mal vor Publikum zeigen können”, erklärt er. Mit ihrem Programm wollen die Schweriner auch Deutschland repräsentieren: Bach, Brahms und Volkslieder erklingen. Dass im Publikum nicht nur Klassik-Experten sitzen, ist für Spitzbarth kein Problem: “Es ist genauso schön, wenn man jemanden neu für diese Musik gewinnen kann.”
Auch die Musiker von Lost State Of Franklin schätzen diese Offenheit. Das Quartett aus Tennessee bewirbt sich schon seit Jahren beim Fimu. In diesem Jahr hat es endlich mit der Reise nach Frankreich geklappt. Gleich vier Shows spielen die Amerikaner in drei Tagen. Stücke von Johnny Cash und Elvis Presley werden dabei mit Eigenkompositionen und einer witzigen Bühnen-Performance gemischt. “Es ist toll hier. Musiker aus aller Welt kommen zusammen, und die Zuschauer können Musik entdecken, auf die sie sonst nie gestoßen wären. Das Publikum ist viel enthusiastischer als in den USA”, erzählt Sänger Scott Franklin. Selbst im Hotel gehen die Konzerte weiter: “Gestern kam ein Junge aus Madagaskar einfach an und spielte Gitarre zu unseren Stücken. Da wird es sicher noch einige Jam-Sessions geben.”
In Belfort selbst kann man sich mitunter wie in Holland vorkommen: Der Fluss Savoureuse (“Die Köstliche”) durchzieht die Stadt mit ihren bunten Häusern und engen Gassen. Kein Wunder, dass sich die Musiker des Fimu, die aus 33 verschiedenen Ländern kommen, alle ein bisschen wie zu Hause fühlen.
Ein Offizier und ein Gentleman
Einen neuen Jeep gibt es nicht alle Tage. Seit Jahrzehnten haben die kantigen US-Boys, die zum Inbegriff für Geländewagen geworden sind, ihre Modellpalette nicht erweitert. Umso spektakulärer gerät jetzt der Auftritt des Commander: Man muss sich sein Debüt als große Parade vorstellen, mit Marschmusik und Salutschüssen. Denn der 2,3-Tonnen-Koloss ist der neue Oberbefehlshaber im Jeep-Bataillon.
Er ist knapp vier Zentimeter länger als der Grand Cherokee und bietet sieben Sitze, die in drei Reihen theaterförmig angeordnet sind. Wer hinten Platz nimmt, sitzt also höher. Die Plätze in der zweiten und dritten Reihe lassen sich umklappen – dann entstehen eine ebene Ladefläche und ein Kofferraumvolumen von 1940 Litern.
Ganz neu ist der Commander allerdings nicht. Technisch ist er weitgehend mit dem Grand Cherokee identisch. Fahrwerk, Antriebs- und Allradsysteme sind gleich. Auch die Motoren sind dieselben. Es stehen also der Dreiliter-Diesel von Mercedes mit 218 PS und zwei V 8-Benziner (231 und 326 PS) zur Wahl.
Optische Verwandtschaft weist der Commander auch zu noch traditionsreicheren Jeep-Modellen auf: dem Willys Station Wagon, der von 1946 bis 1962 gebaut wurde, und dem Wagoneer (1963 bis 1991). Das bedeutet: klare Linien, fast senkrechte Wände und Scheiben, ein massiges und massives Gesamtbild.
Der potente Eindruck täuscht nicht. Auch der Commander zeigt, warum sich Jeep den Ruf als Offroad-Spezialist schlechthin erarbeitet hat. Abseits asphaltierter Pisten erweist sich der Wagen als Pionier. Die Antriebssysteme Quadra Trac II und Quadra Drive II steuern das Sperrdifferenzial und den permanenten Allradantrieb elektronisch und sorgen damit für mehr Traktion im Gelände und mehr Sicherheit auf der Straße. Befehlsverweigerung muss man selbst in den schwierigsten Situationen nicht befürchten. Auch als Zugmaschine für bis zu 3,5 Tonnen eignet sich der Commander.
Seine Stärke ist aber, dass er neben Kraft und Cleverness auch die richtigen Umgangsformen hat und somit auch als Ordonnanz taugt. Vor allem im Cruise-Modus lassen sich diese erfahren. Dann wird der Commander, der serienmäßig mit Fünfgang-Automatik bestückt ist, zum sanften Riesen. Auch auf der Straße erweist er sich dabei als relativ leicht zu dirigieren. Gerade einmal 11,8 Meter beträgt der Wendekreis.
Gerade in der Top-Ausstattung – quasi als großer Dienstanzug – wähnt man sich eher im Offiziers-Kasino denn im Hauptgefechtsstand. Edle Materialien und Liebe zum Detail (wie beim Schaltknüppel, dem Lenkrad oder den Imbusschraubenköpfen im übersichtlichen Armaturenbrett) ergänzen hier das großzügige Platzangebot.
In der luxuriösen Limited-Linie ist das Komfortpaket (Einparkhilfe, Audiosystem, Nebelscheinwerfer und Sitzheizung vorne) bereits inklusive, sonst werden dafür 1420 Euro fällig. Kombiniert man das noch mit dem Tech-Paket für 3450 Euro, sind sogar eine Rückfahrkamera, Navigationssystem und ein MP3-fähiger Sechsfach-CD-Wechsler mit an Bord. Auf den hinteren Commander-Sitzen kann man dann über einen Bildschirm im Dachhimmel Filme auf DVD schauen. Wir empfehlen: Ein Offizier und Gentleman.









