Mit Strickleiter und Panzerfaust
Piraten dominieren die Schlagzeilen. Diesmal allerdings nicht die im Internet, sondern richtige echte Jack-Sparrow-Piraten. Ich habe mit einem Experten gesprochen und herausgefunden: Die Leute, die gerade an der Küste vor Somalia die Seeleute in Angst und Schrecken versetzen, arbeiten teilweise wirklich noch wie die Piraten aus Kostümfilmen. Er sagt zudem: Die Piraten werden immer brutaler.
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Durchgelesen: Michael Jürgs – “Wie gehts, Deutschland?”
| Autor | Michael Jürgs |
| Titel | Wie geht’s, Deutschland? |
| Verlag | C. Bertelsmann |
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Bewertung | **1/2 |
Nach einem Buch voller Klischees über Ossis und Wessis und einem weiteren Werk, das mit der Arbeit der Treuhandanstalt abgerechnet hat, wagt Michael Jürgs diesmal den ganz großen Wurf: eine Analyse zur Lage der Nation, eine Bilanz der Einheit. Auch das ist fragwürdig, aber immerhin spannend.
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Das Weiße Haus wird schwarz
Ich habe mir die Nacht um die Ohren geschlagen und die Präsidentschaftswahl in den USA verfolgt – und ein kleines bisschen mitgefiebert. Barack Obama hat es geschafft, und der erste Eindruck ist: Das Land ist nach dem Ende der Ära Bush wie befreit. Nur Obama selbst will nicht mitfeiern. Wahrscheinlich ahnt er schon jetzt, wie schwer seine Amtszeit wird – bei so vielen Vorschusslorbeeren.
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Die Auto-Krise ist selbstgemacht
Opel stirbt vielleicht, bei BMW wachsen die Bäume plötzlich nicht mehr in den Himmel und die Händler und Zulieferer bibbern gleich massenweise. Produktionsstopps, Kurzarbeit, Entlassungen. Gewinnwarnungen, Staatshilfe, Insolvenzen: Die Wirtschaftskrise scheint vielen etablierten Unternehmen in der Autobranche mächtig zuzusetzen. Doch sie ist nicht die einzige Ursache für den Niedergang. Die Hersteller haben selbst genug falsch gemacht – und beispielsweise in Deutschland jahrelang am Kunden vorbei produziert.
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Viel Lebensgefahr für einen Lamborghini
John McCain und Barack Obama wollen unbedingt ins Weiße Haus. Mal wieder habe ich mich gefragt: Warum eigentlich? Der Job als US-Präsident ist verdammt gefährlich (vier Amtsinhaber wurden ermordet) und schlecht bezahlt (das Jahresgehalt reicht gerade einmal für einen Lamborghini). Außerdem war im Weißen Haus zwischenzeitlich Rauchen und Trinken verboten. Und nicht einmal eine Kapelle gibt es dort, falls man mal wieder Mist gebaut hat und beichten möchte oder göttlichen Beistand für eine wichtige Entscheidung sucht. Diese und weitere Anekdoten rund ums Weiße Haus habe ich zusammengetragen.
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Wen wählt eigentlich Bruce Darnell?
Das Rennen zwischen Barack Obama und John McCain bewegt die Gemüter – längst nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande. Drei Tage vor der Wahl habe ein paar prominente Amerikaner, die in Deutschland leben, gefragt, wem sie die Daumen Drücken. Und so viel darf vorab verraten werden: Bruce Darnell, so etwas ähnliches wie ein TV-Moderator, wählt denselben Kandidaten wie Evil Jarred Hasselhoff von der Blood Hound Gang. Ob das ein gutes Zeichen für die Zukunft Amerikas ist?

