Die Tröten, die den Nerv töten

Juni 23, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Natürlich sehe ich gerne Fußball. Auch im Fernsehen. Auch den Confed-Cup. Aber was mir da entgegendröhnt, ist auf die Dauer schon sehr gewöhnungsbedürftig. Ich habe recherchiert und herausgefunden: Verantwortlich für den Lärm ist eine gewisse Vuvuzela. Und die wird definitiv auch die WM im nächsten Jahr akustisch begleiten – und vielleicht auch bald nach Deutschland kommen.

Den kompletten Artikel gibt es auf news.de.

Ein Besuch im Geldmuseum

Juni 23, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Natürlich habe auch ich das Geld lieber in der Tasche oder auf dem Konto statt in einer Vitrine. Trotzdem habe ich mich auf nach Frankfurt (wohin auch sonst?) gemacht, um mir das Geldmuseum der Bundesbank anzuschauen. Dort gibt es Geld zum Anfassen (D-Mark! Ostmark!!), schräge Souvenirs – und ein paar Erkenntnisse, die für die Wirtschaftskrise nicht ganz unbedeutend sein könnten.

Den kompletten Artikel gibt es bei news.de.

Keine Spur von Aufbau West

Juni 18, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Aufbau Ost? Schön und gut. Und an vielen Stellen auch immer noch bitter nötig. Aber tief im Westen wird immer öfter geklagt, dass auch dort vieles im Argen liegt. Moderne Infrastruktur, sprudelnde Fördergelder, mutige Investitionen? Fehlanzeige. Ich habe mich in einem Problembezirk von Duisburg umgeschaut – und mit dem Oberbürgermeister über die Frage gesprochen , ob er einen Aufbau West für überfällig hält.

Den kompletten Artikel gibt es bei news.de.

Ein Topf für ein Land

Juni 17, 2009 · Posted in Kommentare, Weltgeschehen · Comment 

Viele Regionen im Osten brauchen weiter den Soli-Zuschlag, doch im Westen reißt die Abgabe zunehmend Löcher da, wo ohnehin schon fast nur noch Löcher sind. Deshalb muss eine Neuregelung her. 20 Jahre nach dem Mauerfall sollte es dabei nach Bedarf gehen – und nicht nach Himmelsrichtung.

Den kompletten Kommentar gibt es auf news.de.

Ein iPod auf Rädern

Juni 5, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Ein paar Monate habe ich auf das Auto gewartet (der Andrang war zu groß) und dann zwei Wochen lang den Fiat 500 getestet. Der Hype ist berechtigt. Die Wiederbelebung des legendären Nuova 500 sieht nicht nur schick aus, sondern macht auch Spaß und ist für einen Kleinstwagen zudem enorm praktisch. So geht Auto heute.

Den kompletten Artikel samt einer Fotostrecke zum Fiat 500 gibt es auf news.de.

Durchgelesen: Stefan Maelck – “Pop essen Mauer auf”

Juni 3, 2009 · Posted in Bücher, Bücherregal · Comment 

"Pop essen Mauer auf" ist amüsant und hintergründig - aber auch selbstverliebt.

Autor Stefan Maelck
Titel Pop essen Mauer auf
Verlag RoRoRo
Erscheinungsjahr 2006
Bewertung ****

Kaum eine andere Spezies ist so selbstverliebt wie die des Musikliebhabers. Diese Erkenntnis scheint zunächst auch “Pop essen Mauer auf. Wie der Kommunismus den Pop erfand und sich damit selbst abschaffte” zu bestätigen. Am Beginn erweckt Stefan Maelck den Eindruck, dass er hier einfach nur die Gelegenheit ergreifen will, endlich mal alles über Musik zu sagen, was er schon immer sagen wollte (und das ist eine Menge). Und endlich allen von der Großartigkeit seiner Helden zu erzählen, die bisher niemanden groß interessiert haben – aus gutem Grund.

Doch dann beginnt er, seine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte des Musikjournalisten Ludger Bauer, der die legendäre Hartholz-Akte findet und daraus schließt, dass in der DDR der Rock’n'Roll und so ziemlich alle anderen populären Musikstile der Nachkriegszeit erfunden wurden, und der sich auf die Suche nach den Leuten macht, die dahinter stecken.

Der Autor versteht es nicht nur famos, den staatstragenden Sozialismus-Kauderwelsch zu imitieren, wenn er aus der Akte zitiert. Er schafft es mit vielen Anspielungen auf Popkultur und Kalten Krieg auch schnell, eine Geschichte zu entspinnen, die ebenso amüsant wie hintergründig ist.
Die Idee mit Margot Honeckers Hüfttransplantation oder die Passage, in der erklärt wird, was die Puhdys mit “Street Fighting Man” zu tun haben, sind einfach urkomisch.

Beste Stelle: “Bohlens Musik ist das Gegenteil dessen, worum es im Leben geht. Sie verneint Toleranz, Großzügigkeit, Sinnlichkeit und Lust, die einzige Tugend, die sie hat, ist Pragmatismus.”

Das kritische Wörterbuch der Krise

Juni 1, 2009 · Posted in Artikel, Weltgeschehen · Comment 

Politik geht nicht ohne Sprache. Und so macht ein Blick auf das, was uns da täglich aus Berlin, aus den Zeitungen und den Schlagzeilen entgegenschlägt, neu erfunden oder umgedeutet wird, sehr deutlich, wie die deutschen Entscheidungsträger ticken. Bad Bank? Anlegerschutz? Staatshilfen? Was wollen die uns damit sagen? Ich habe mir das Vokabular der Wirtschaftskrise genau angeschaut – und bin geschockt.

Den kompletten Artikel gibt es bei news.de.