Draufgeschaut: Akte X – Der Film
| Film | Akte X – Der Film |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 1998 |
| Spielzeit | 119 Minuten |
| Regie | Rob Bowman |
| Hauptdarsteller | David Duchovny, Gillian Anderson, John Neville, Armin Müller-Stahl |
| Bewertung | *1/2 |
Worum geht’s?
Ein Regierungsgebäude in Dallas fliegt in die Luft. Die FBI-Agenten Mulder und Scully haben versagt: Sie hatten die Bombe nicht finden können. Doch als ihnen mehr und mehr die Schuld für den Anschlag zugeschoben wird, drängt sich ein Verdacht auf: Mit der Explosion sollte ein Komplott verschleiert werden. Schnell kommt das Duo einem geheimnisvollen Virus auf die Spur – und begibt sich damit in Lebensgefahr. Denn hinter dem Geheimnis lauert nichts weniger als eine Weltverschwörung.
Das sagt shitesite:
Science-Fiction darf krude sein. Und unrealistisch. Was aber in der Kino-Version der erfolgreichen Fernsehserie passiert, ist schlicht stümperhaft: Es wird nicht deutlich, was überhaupt passiert, wer dahinter steckt und wie alles zusammenhängt. Es gibt zwar ein paar spannende Szenen und eine faszinierende Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern. Doch das kann nicht für fehlende Stringenz entschädigen und die Tatsache, dass Akte X – Der Film nicht einmal so etwas wie den Versuch von Plausibilität unternimmt.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Fleisch
| Film | Fleisch |
| Produktionsland | Deutschland |
| Jahr | 2008 |
| Spielzeit | 90 Minuten |
| Regie | Oliver Schmitz |
| Hauptdarsteller | Theresa Scholze, Sebastian Ströbel, Tony Kgoroge |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?
Frank und Marissa wollen ihre Flitterwochen in Südafrika verbringen. Sie haben ein günstiges Sonderangebot extra für Sportstudenten gefunden. Doch kaum sind sie angekommen, wird Frank von Männern in einem Krankenwagen entführt. Marissa entkommt knapp. Sie macht sich auf die Suche nach den Kidnappern – und deckt einen Ring von hoch kriminellen Organhändlern auf.
Das sagt shitesite:
Thematik und Plot von Fleisch sind nicht neu, dennoch ist der Film handwerklich gut gemacht, spannend und gut gespielt. Auch der Versuch, in einen Thriller noch die sozialen Probleme Südafrikas hineinzupacken, gelingt zumindest einigermaßen.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Finde mich in New York
| Film | Finde mich in New York |
| Originaltitel | Une aventure New-Yorkaise |
| Produktionsland | Frankreich |
| Jahr | 2009 |
| Spielzeit | 82 Minuten |
| Regie | Oliver Lécot |
| Hauptdarsteller | Jonathan Zaccai, Fanny Valette, Ebon Moss-Bachrach |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?
Alice und Antoine lernen sich in Frankreich kennen. Doch sie muss zurück nach New York, wo ihr Freund Arthur schon auf sie wartet. Antoine reist ihr nach, um Alice seine Liebe zu gestehen. Doch dem steht nicht nur Arthur im Weg.
Das sagt shitesite:
Finde mich in New York überzeugt nicht nur als romantisches Melodram, sondern fast noch mehr als Liebeserklärung an New York und all seine besonderen Menschen.
Ein Interview mit Regisseur Oliver Lécot über den Film:
Draufgeschaut: Kick It Like Beckham

Jess (Parminder Nagra, links) und Jules (Keira Knightley) träumen von einer Karriere als Fußballprofis.
| Film | Kick It Like Beckham |
| Produktionsland | Großbritannien/Deutschland |
| Jahr | 2002 |
| Spielzeit | 112 Minuten |
| Regie | Gurinder Chadha |
| Hauptdarsteller | Parminder Nagra, Keira Knightley, Jonathan Rhys Meyers |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?
Jess spielt für ihr Leben gern Fußball, und die Jungs im Park lässt sie regelmäßig alt aussehen. Als Jules sie dort spielen sieht und einlädt, sich ihrer Mädchenmannschaft anzuschließen, stürzt das Jess in große Probleme. Nicht nur, dass ihre Eltern lieber wollen, dass sie sich wie ein gutes indisches Mädchen benimmt und sich für Shopping, Schminke und die Suche nach einem passenden Ehemann interessiert. Jess verliebt sich auch noch in ihren Trainer Joe – und das stellt auch ihre Freundschaft zu Jules auf einer harte Probe.
Das sagt shitesite:
Bolzen trifft auf Bollywood. Zum Teil ist Kick It Like Beckham ein klassischer Sportfilm: Ein Held, der an seinen Traum glaubt und es trotz aller Widrigkeiten schafft. Viel wichtiger ist hier aber die zweite Moral: dass Mädchen ihren eigenen Weg gehen sollen statt sich in klassischen Rollenmustern einsperren zu lassen. Natürlich wird bei diesem Konflikt, der hier ein Kampf der Kulturen und Generationen ist und durchaus ernste Themen wie Rassismus oder der rechte Maß an Selbstbeherrschung anschneidet, mit vielen Klischees gearbeitet. Doch Kick It Like Beckham kommt auch stets ein bisschen augenzwinkernd daher, und funktioniert daher. Und dazu ist der Film natürlich das, was Sportreporter gerne noch einem besonders famosen Spielverlauf attestieren: beste Werbung für den Fußball.
Der Trailer zum Film:
Hingehört: Tocotronic – “Schall und Wahn”
| Interpret | Tocotronic |
| Album | Schall und Wahn |
| Label | Universal |
| Erscheinungsjahr | 2010 |
| Bewertung | ***1/2 |
Tocotromic rocken schon lange nicht mehr. Es ist noch nicht lange her, als ich beinahe auf einem Konzert von ihnen eingeschlafen bin. Trotzdem: Relevant bleiben die Hamburger allemal. Das zeigen sie auch mit dem aktuellen Album “Schall und Wahn.” Meine These: Sie machen aus sich selbst ein Geheimnis. Und Dirk von Lotzow ist zum Propheten geworden.
Den kompletten Artikel plus Interview und Fotostrecke gibt es bei news.de.
Draufgeschaut: Monogamie für Anfänger
| Film | Monogamie für Anfänger |
| Produktionsland | Deutschland |
| Jahr | 2008 |
| Spielzeit | 86 Minuten |
| Regie | Marc Malze |
| Hauptdarsteller | Martin Glade, Heike Warmuth, Josef Heynert, Lavinia Wilson |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?
Seit sechs Jahren sind Felix und Fabienne zusammen. Jetzt ist er sicher: Er will heiraten, mit Antrag in Paris, kirchlicher Trauung und allem Drum und Dran. Doch kurz vor der Hochzeit bekommt er Torschusspanik. Als ihm dann auch noch Johanna über den Weg läuft, mit der er mal eine Affäre hatte, wird sein Versprechen der ewigen Liebe auf eine harte Probe gestellt. Und Eltern, Freunde und all die anderen verführerischen Frauen in der Stadt sind dabei auch nicht gerade eine Hilfe.
Das sagt shitesite:
Das Prototypische an der Geschichte und den Charakteren gibt Monogamie für Anfänger einerseits Gewicht, nervt in seinem Berlin-Mitte- und Generation-Neon-Schick andererseits aber auch ein wenig. Auch Hauptdarsteller Martin Glade ist nicht die Idealbesetzung, denn einerseits nimmt man ihm den Casanova nicht recht ab, andererseits spielt er den Felix zu eindimensional und quasi im permanenten psychischen Ausnahmezustand. Immerhin gibt es stellenweise sehr gelungene Dialoge und viele komische Situationen, die Monogamie für Anfänger insgesamt doch sehenswert machen.
Einen Trailer zum Film gibt es nicht, dafür aber Lavinia Wilson bei Zimmer frei:
Draufgeschaut: Fight Club
| Film | Fight Club |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 1999 |
| Spielzeit | 139 Minuten |
| Regie | David Fincher |
| Hauptdarsteller | Edward Norton, Brad Pitt, Helena Bonham Carter |
| Bewertung | ***** |
Worum geht’s?
Auf einer Geschäftsreise lernt der Erzähler des Films im Flugzeug Tyler Durdan kennen. Als er wieder landet, muss er feststellen, dass seine Wohnung explodiert ist. Weil ihm niemand anders einfällt, bei dem er unterkommen kann, ruft er Tyler an. Die beiden werden Freunde und gründen den Fight Club: Mit bloßen Händen schlagen Männer dort auf sich ein und füllen damit die Leere in ihrem Leben. Als der Fight Club immer mehr Mitglieder anzieht, wird er zu einer Armee. Erst spät erkennt der Erzähler, welches Ausmaß die Revolution annimmt, die diese Truppe plant – und welche Rolle er selbst dabei spielt.
Das sagt shitesite:
Fight Club ist eine grausame, schockierende und intelligente Kritik an den Werten und der Leere der Postmoderne. Der Film ist so wie die Buchvorlage: verwirrend, faszinierend, spannend und bedeutend.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Femme Fatale
| Film | Femme Fatale |
| Produktionsland | Frankreich |
| Jahr | 2002 |
| Spielzeit | 110 Minuten |
| Regie | Brian de Palma |
| Hauptdarsteller | Rebecca Romijn-Stamos, Antonio Banderas, Peter Coyote, Rie Rasmussen |
| Bewertung | **1/2 |
Worum geht’s?
Mitten bei den Filmfestspielen in Cannes plant eine Bande einen Juwelenraub. Aber Lily trickst ihre Mittäter aus und flieht mit der Beute nach Amerika. Als sie Jahre später nach Frankreich zurückkehrt, sind ihr die alten Kumpanen sofort auf den Fersen.
Das sagt shitesite:
Nach der eindrucksvollen Anfangssequenz verliert sich Femme Fatale in seiner eigenen Ästhetik und filmtechnischen Spielereien. Die Plausibilität der Handlung leidet hingegen.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Familie Feuerstein – Die Stars von Hollyrock
| Film | Familie Feuerstein – Die Stars von Hollyrock |
| Film | Flintstones: Hollyrock-a-Bye-Baby |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 1993 |
| Spielzeit | 91 Minuten |
| Regie | William Hanna |
| Sprecher | Henry Corden, Frank Welker |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?
Die Feuersteins werden Großeltern: Pebbles ist schwanger. Die Großeltern fliegen dazu zu ihrer Tochter in die Großstadt Hollyschutt. Doch das ist den werdenden Eltern gar nicht recht.
Das sagt shitesite:
Liebevoll und mit viel Augenzwinkern werden hier aktuelle Probleme in die Steinzeit transferiert: Familienpolitik, Generationskonflikte, übertriebener Starkult. Deshalb ist Familie Feuerstein – Die Stars von Hollyrock nicht nur für Kinder sehenswert. Aber letztlich auch kein Grund für “Jappadappadu!”
Ein süßer Song aus dem Film:
Draufgeschaut: Die fabelhafte Welt der Amélie
| Film | Die fabelhafte Welt der Amélie |
| Originaltitel | Le fabuleux destin d’Amélie Poulain |
| Produktionsland | Frankreich |
| Jahr | 2001 |
| Spielzeit | 117 Minuten |
| Regie | Jean-Pierre Jeunet |
| Hauptdarsteller | Audrey Tautou, Mathieu Kassovitz, Lorella Cravotta, Serge Merlin |
| Bewertung | ***** |
Worum geht’s?
Amélie lebt allein in Paris. Schon immer war sie eine Einzelgängerin, versunken in ihre Traumwelt. Als sie in ihrer Wohnung ein kleines Kästchen findet, sieht sie darin den Wink des Schicksals: Sie beschließt, sich von jetzt an in das Leben anderer Menschen einzumischen – die Folge ist eine Kette unglaublicher Zufälle.
Das sagt shitesite:
Wunderbar poetisch, romantisch und kitschig wird in Die fabelhafte Welt der Amélie den kleinen Zufällen und den großen Schönheiten des Lebens ein Denkmal gesetzt. Tolles, rührendes Kino.
Der Trailer zum Film:









