Draufgeschaut: Forrest Gump
| Film | Forrest Gump |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 1994 |
| Spielzeit | 136 Minuten |
| Regie | Robert Zemeckis |
| Hauptdarsteller | Tom Hanks, Robin Wright Penn, Gary Sinise, Sally Field, Mykelti Williamson, Haley Joel Osment |
| Bewertung | ***** |
Worum geht’s?
Forrest Gump scheint nicht gerade vom Schicksal begünstigt zu sein: Sein Vater hat sich auf und davon gemacht, seine Intelligenz ist überschaubar – und zudem muss er rund um eines seiner Beine eine unbequeme Metallschiene tragen. Doch Forrest nimmt diesen Nachteil tapfer hin und entwickelt sich plötzlich doch noch zum Glückspilz – ob als Held im Vietnamkrieg oder als Geschäftsmann. Nur der Weg zum Herzen seiner Jugendliebe Jenny scheint ihm versperrt zu bleiben.
Das sagt shitesite:
Forrest Gump ist die Geschichte Amerikas im 20. Jahrhundert, und zwar ganz und gar amerikanisch erzählt: romantisch, sentimental, stolz. Der Film wird somit nicht nur zu einer Liebeserklärung an die USA, sondern auch ans Kino. Die Special Effects stehen ausnahmsweise im Dienste der Handlung, der Soundtrack ist ein Traum, die Dialoge sind wie fürs Poesiealbum geschrieben, selbst in den Bildern der einzelnen Einstellungen stecken Geist und Humor. Dass Tom Hanks als Hauptdarsteller im öffentlichen Bewusstsein mit der Figur des Forrest Gump verschmolzen ist, trotz all der anderen Rollen, die er gespielt hat, zeigt alleine, wie eindrucksvoll er hier agiert. Sein Forrest Gump verkörpert die heilige Einfaltigkeit, er singt das Hohelied auf das Glück, das Schicksal, das Leben. Schließlich ist auch die Moral voll und ganz amerikanisch, weil konservativ: Das Herz siegt über das Hirn, das Glück über den Ehrgeiz, der Anstand über die Cleverness. So wird Forrest Gump zu einem süßen, rührenden, unschuldigen Kino-Erlebnis – und zu einem modernen Schelmenroman.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück
| Film | Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück |
| Originaltitel | Bridget Jones’s Diary |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Jahr | 2001 |
| Spielzeit | 97 Minuten |
| Regie | Sharon Maguire |
| Hauptdarsteller | Renée Zellweger, Hugh Grant, Colin Firth |
| Bewertung | **** |
Worum geht’s?:
Bridget ist über 30, und immer noch Single. Sie plagt sich mit ihrer Figur, ihren Eltern, die sich gerade getrennt haben, und ihrem Chef Daniel, in den sie heimlich verliebt ist. Als sie dann auch noch mit dem geschiedenen Mark verkuppelt werden soll, erreicht ihr ohnehin beachtliches Talent für peinliche Auftritte noch einmal ein ganz neues Level. Zumal sie inzwischen eine Affäre mit Daniel begonnen hat, die ihr endlich das verspricht, was sie sich schon ewig erhofft hat: eine erfüllte Beziehung.
Das sagt shitesite:
Sehr charmant, sehr ehrlich und mit einer famos uneitlen Renée Zellweger. Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück wird so zwar nicht zur Mutter aller RomComs, aber doch zu sehr feiner Unterhaltung.
Der Trailer zum Film:


