Draufgeschaut: Volver
| Film | Volver |
| Produktionsland | Spanien |
| Jahr | 2006 |
| Spielzeit | 121 Minuten |
| Regie | Pedro Almodóvar |
| Hauptdarsteller | Penélope Cruz, Carmen Maura, Lola Dueñas, Blanca Portillo, Yohana Cobo, Chus Lampreave |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?:
Als ihr Stiefvater versucht, sie zu vergewaltigen, ersticht Laura ihn in Notwehr. Gemeinsam mit ihrer Mutter Raimunda beseitigt sie die Leiche. Zur selben Zeit taucht plötzlich ihre längst tot geglaubte Großmutter wieder auf, wird aber von Raimundas Schwester vor den beiden versteckt wird. Es beginnt ein vertracktes, doppeltes Versteckspiel.
Das sagt shitesite:
Sehr poetisches und einfühlsames Porträt einer schrägen und in ihrer Verschrobenheit doch typischen Familie. Und ein gekonntes Spiel rund um katholischen Aberglaube, die Gerüchteküche einer Kleinstadt und die Kraft der Frauen.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Shining
| Film | Shining |
| Produktionsland | Großbritannien |
| Jahr | 1980 |
| Spielzeit | 119 Minuten |
| Regie | Stanley Kubrick |
| Hauptdarsteller | Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers |
| Bewertung | **** |
Worum geht’s?:
Das Overlook-Hotel liegt hoch in den Bergen. Weil im Winter keine Gäste kommen, zieht das ganze Personal aus. Der neue Hausverwalter Jack hat die Aufgabe, das Haus über die kalte Jahreszeit in Schuss zu halten. Allein mit seiner Frau Wendy und dem kleinen Sohn Danny bezieht er das riesige Gebäude. Doch schon bald macht es den Anschein, als lebten im Hotel noch reichlich gespenstische Gestalten.
Das sagt shitesite:
Ein Klassiker. Nicht nur wegen vieler Einstellungen, die Ikonen geworden sind. Sondern auch wegen eines irren Soundtracks, einem grandiosen Jack Nicholson, dem höchst gekonnten Spiel mit dem Wandel zwischen Wahn und Wirklichkeit und ganz viel Spannung.
Der Trailer zum Film:
Konzept statt Krawall
Das Bundessozialgericht hat sein Urteil gesprochen: Wer Hartz IV bekommt, hat deshalb keinen Anspruch auf zusätzliches Kleidergeld. Das mag herzlos erscheinen. Doch bestraft werden die Betroffenen nicht von der Justiz, sondern von der Politik. Denn die hat auch nach diesem Urteil noch immer keine Lösung für die Mega-Baustelle Hartz IV.
Draufgeschaut: The Day After Tomorrow
| Film | The Day After Tomorrow |
| Produktionsland | USA |
| Jahr | 2004 |
| Spielzeit | 118 Minuten |
| Regie | Roland Emmerich |
| Hauptdarsteller | Dennis Quaid, Jake Gyllenhaal, Emmy Rossum, Ian Holm, Kenneth Welsh, Sela Ward, Dash Mihok, Austin Nichols, Perry King |
| Bewertung | *** |
Worum geht’s?:
Der Wissenschaftler Jack Hall sagt schon lange eine verheerende Veränderung des Klimas auf der Erde voraus. Doch niemand nimmt ihn Ernst. Bis ein Schneesturm plötzlich dem anderen folgt. Es wird klar: Die Klimakatastrophe kam viel schneller als geahnt. Jack ist der einzige, der eine neue Eiszeit verhindern kann – doch er muss nicht nur um die Menschheit kämpfen, sondern auch um seinen Sohn.
Das sagt shitesite:
Völlig unplausibel und überzeichnet bis weit über die Schmerzgrenze. Dennoch ist der Film eindrucksvoll in seiner Spannung, den Special Effects und seiner Lust auf die Apokalypse.
Der Trailer zum Film:
Draufgeschaut: Mädchen Mädchen 2
| Film | Mädchen Mädchen |
| Produktionsland | Deutschland |
| Jahr | 2004 |
| Spielzeit | 88 Minuten |
| Regie | Peter Gersina |
| Hauptdarsteller | Diana Amft, Karoline Herfurth, Jasmin Gerat, Max Riemelt, Max von Thun |
| Bewertung | ** |
Worum geht’s?:
Inken und ihre Freundinnen wollen zusammenziehen. Doch weil sie knapp bei Kasse sind, müssen sie bei der Wohnungssuche auf Beziehungen setzen. Und so wird nach der Jagd nach dem passenden Heim auch ein Flirt-Marathon. Und es sieht aus, als würden alle drei dabei einen besonders guten Fang machen.
Das sagt shitesite:
Ähnlich infantil wie der Vorgänger. Aber noch harmloser und mit deutlich weniger Gags.
Der Trailer zum Film:
Interview mit Clemens Meyer
Bei der Langen Leipziger Lesenacht habe ich Clemens Meyer interviewt. Nach seiner sehr kurzweiligen Lesung hat er Bier getrunken – und ich habe ihn unter anderem zu Axolotl-Debatte und seinem eigenen Umgang mit Zitaten befragt. Dummerweise hatte ich “Als wir träumten” nicht dabei. Aber ich bin ja eh kein Fan von Autogrammesammeln.
Interview mit Willi Lemke
Wieder einmal war die Leipziger Buchmesse bevölkert von irren Typen in Goth-Kostümen und kleinen Mädels in Manga-Make-Up. Und natürlich von reichlich Promis, die über ihre Bücher sprechen wollten. Ich habe Ex-Fußballmanager und Ex-Bildungspolitiker Willi Lemke getroffen, der gerade ein Buch über ein Versöhnungsprojekt in Afrika geschrieben hat. Gesprochen haben wir dann aber doch nur über Fußball. Er ist sich sicher: Schalke kann Meister werden.
Das komplette Interview gibt es auf news.de.
Das bin ich: Michael Kraft
hello, it´s me and that´s just about it.
Dieser Satz stand schon auf der alten shitesite, die es seit 1999 gab. Jetzt steht er hier. Seit Ostern 2010 baue ich wieder an der Seite, die zuvor mehrere Jahre brach lag.
Die shitesite ist meine Homepage. Ich bin Michael Kraft. Ich schreibe hier über mich und die Dinge, die mich interessieren. Manche nennen das Popkultur.
Ich kam zur Welt in dem Jahr, in dem Elvis starb. Für dessen Wiedergeburt halte ich mich aber nur ganz selten beim Karaoke. Ansonsten gebe ich zwar nichts auf Astrologie, habe aber natürlich trotzdem einige Jungfrauen-Eigenschaften (intelligent, bescheiden, humorvoll und andere tolle Sachen, die ich jetzt verschweige, ist ja schließlich keine Kontaktanzeige).
Ich habe den Großteil der 1980er und 1990er Jahre auf dem Fußballplatz verbracht und mir nebenher eine quasi humanistische Bildung angedeihen lassen. Nach dem Abitur habe ich in Leipzig studiert, war dann Sport-, Reise-, Auto-, Politik- und Wirtschaftsredakteur (ungefähr in dieser Reihenfolge) beim aussterbenden Medium Tageszeitung und bin jetzt stellvertretender Chefredakteur beim wunderbaren Nachrichtenportal www.news.de. Was ich sonst mache, steht hier überall auf der Seite.
Ich freue mich über Kommentare und wünsche: viel Spaß auf der shitesite.
Die jungen Milden
Die Lange Leipziger Lesenacht wollte nicht nur eine beeindruckende Alliteration liefern, sondern auch die spannendsten jungen deutschen Autoren. Helene Hegemann kam zwar nicht. Ich war da – und habe mich bei all der anständigen Bildungsbürgerlichkeit nur ein bisschen gelangweilt. Was ich bei diesem Lesemarathon vor allem Lokalmatador Clemens Meyer zu verdanken hatte.
Draufgeschaut: Caché
| Film | Caché |
| Produktionsland | Frankreich |
| Jahr | 2005 |
| Spielzeit | 115 Minuten |
| Regie | Michael Haneke |
| Hauptdarsteller | Daniel Auteuil, Juliette Binoche, Maurice Bénichou |
| Bewertung | **** |
Worum geht’s?:
Der Fernsehjournalist George bekommt anonyme Botschaften. Was zunächst nach einem Kinderstreich aussieht, entpuppt sich schnell als Botschaft aus seiner Vergangenheit. Die Nachrichten werden eine Bedrohung für seine Familie – und stellen George vor einen Kampf mit seiner eigenen Schuld.
Das sagt shitesite:
Caché ist ein sehr clever inszeniertes Spiel im Dreieck zwischen Paranoia, Vertrauen, Neid, Eifersucht und echter Schuld.
Der Trailer zum Film:







