Monatliche Archive: Juli 2014


Als "Horror Country" gilt die Musik von Graveyard Train. Das Cover passt dazu.

Hingehört: Graveyard Train – „Hollow“

Mit ihrem „Horror Country“ haben Graveyard Train in Australien viele Freunde gefunden. Ihr drittes Album „Hollow“ gibt es jetzt auch in Deutschland – jovial, unterhaltsam und ohne stilistische Scheuklappen.


Dreileben

Ein verurteilter Mädchenmörder flieht aus der Haft. Diese Geschichte wird in „Dreileben“ gleich dreimal erzählt, jeweils aus unterschiedlicher Perspektive, jeweils in Spielfilmlänge. Ein Experiment, das beweist, wie innovativ Fernsehen sein könnte, wenn es nur öfter den Mut dazu hätte.

Frank Molesch (Stefan Kurt) ist aus der Haft entflohen.

Luluc machen Musik zum Schwelgen und Aus-dem-Fenster-gucken.

Hingehört: Luluc – „Passerby“

Von Australien über Schottland nach Brooklyn. Das ist die Geschichte von Luluc. Mit „Passerby“ erscheint ihr erstes internationales Album. Ein Fest für alle, die noch immer Nick Drake nachtrauern.


Leo Tolstoi – „Krieg und Frieden“ 2

Als der „Meister aller Meister“ wurde Leo Tolstoi schon von seinen Zeitgenossen für „Krieg und Frieden“ gepriesen. Das Buch seziert die Ära politisch, philosophisch und historisch, es wird Liebesgeschichte, Psychogramm, Reportage und Chronik. Weltgeschichte als Dichtkunst.

"Krieg und Frieden" seziert eine Ära seziert die Ära politisch, philosophisch und historisch.

Maximal reduziert: "Liminal" hört fast auf, Musik zu sein.

Hingehört: The Acid – „Liminal“

Von maximaler Stilsicherheit lebt das Debütalbum von The Acid. „Liminal“ wirft die Frage auf, wie weit man Musik reduzieren kann, bis sie aufhört, Musik zu sein.


Draufgeschaut: Last Minute Baby

Nur noch eine einzige Eizelle! Nur noch vier fruchtbare Tage! Und kein Mann zur Hand! Die 34-jährige Georgina (Heather Graham) erlebt in „Last Minute Baby“ die ultimative Torschlusspanik. Daraus wird eine peinliche Komödie ohne Esprit, dafür aber mit der Botschaft: Ohne Kinder müssen Frauen wertlos sein.

Georgina (Heather Graham, links) und ihre Freundin Clem (Mia Kirshner) schmieden Babypläne.

Hübsche Stimme, hübsche Lieder - das ist das Rezept von "English Rain".

Hingehört: Gabrielle Aplin – „English Rain“

Mit Coverversionen bei YouTube ist Gabrielle Aplin in England groß rausgekommen. Ihr Debütalbum „English Rain“ ist sehr hübsch. Highlight ist erneut ein Cover – von einer vergessenen Eighties-Schmo


Draufgeschaut: Goyas Geister

Natalie Portman lässt sich foltern, ein Priester wird zum Atheisten und ausgerechnet ein Schwede spielt einen der größten Künstler Spaniens. Das sind nur einige der seltsamen Aspekte von „Goyas Geister“. Regisseur Miloš Forman macht daraus einen Film, der zumindest als Augenschmaus funktioniert.

Francisco Goya (Stellan Skarsgård) soll sich für seine Muse einsetzen.

Das Debüt der Ramona Flowers scheitert am eigenen Kalkül.

Hingehört: The Ramona Flowers – „Dismantle And Rebuild“

“Hugeness may be imminent”, lautet die Prognose des Guardian für das erste Album von The Ramona Flowers. Man sollte das als Warnung verstehen, denn das Quintett aus Bristol bietet zwar manchmal Talent, aber leider immer auch eine Überdosis Pathos.


Draufgeschaut: Lieber verliebt

„Lieber verliebt“ ist so abstrus, lieblos und vorhersehbar, dass es beinahe einer Beleidigung des Zuschauers gleichkommt.

Aram (Justin Bartha) arbeitet als Babysitter für Sandy (Catherine Zeta-Jones).

Draufgeschaut: Das Ende der Unschuld

Film Das Ende der Unschuld Originaltitel Twelve And Holding Produktionsland USA Jahr 2005 Spielzeit 87 Minuten Regie Michael Cuesta Hauptdarsteller Conor Donovan, Zoe Weizenbaum, Jesse Camacho, Jeremy Renner, Annabella Sciorra, Linus Roache Bewertung Worum geht’s? Für die Zwillingsbrüder Jacob und Rudy sowie ihre Freunde Leonard und Malee ist das gemeinsame […]

Jacob (Conor Donovan, links) trauert um seinen Zwillingsbruder Rudy.

Hollerado vereinen auf "White Paint" Hits und Komplexität.

Hingehört: Hollerado – „White Paint“

Wo soll das nur hinführen? Schon auf ihrem zweiten Album klingen die Kanadier von Hollerado beinahe makellos. „White Paint“ bietet Hits en masse, ohne dass sich die Band dabei auf ein Konzept festlegen ließe.


Draufgeschaut: The Big Easy

Film The Big Easy Produktionsland USA Jahr 1987 Spielzeit 99 Minuten Regie Jim McBride Hauptdarsteller Dennis Quaid, Ellen Barkin, Ned Beatty, John Goodman Bewertung Worum geht’s? Remy McSwain ist bei der Polizei in New Orleans bekannt wie ein bunter Hund und überaus beliebt. Er hat einen kniffligen Fall zu lösen: […]

Remy McSwain (Dennis Quaid) ist der beliebteste Polizist in New Orleans.