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Draufgeschaut: Code 46




Michael Winterbottom gelingt mit „Code 46“ eine spannende Dystopie und eine originelle Neuinterpretation des Ödipus-Motivs.

Code 46 Michael Winterbottom Kritik Rezension

Doktorspiele Rezension Filmkritik Marco Petry

Draufgeschaut: Doktorspiele




„Andi hat ’nen kleinen Pimmel“, erkennt die siebenjährige Lilli bei Sandkastenspielen mit ihrem besten Freund. Als sie sich zehn Jahre später wieder begegnen, leidet er noch immer unter diesem Spruch. „Doktorspiele“ macht daraus eine sehr plumpe Teenie-Komödie.


Draufgeschaut: Tödliche Versprechen




Hebamme Anna will die Herkunft eines Neugeborenen klären: Die Mutter ist bei der Geburt verstorben, der Vater ist unbekannt. Die Spur führt in die Londoner Unterwelt. „Tödliche Versprechen“ ist ein ungewöhnlicher Thriller, der auch davon lebt, dass seine Protagonisten so glaubwürdig sind.

Tödliche Versprechen Kritik Rezension

Zivilcourage Film Kritik Rezension

Draufgeschaut: Zivilcourage




In der einst braven Gegend, in der Peter Jordan lebt, regieren jetzt Gewalt und Migranten. Als er persönlich bedroht wird, will er für seine Prinzipien kämpfen. „Zivilcourage“ besticht in der Umsetzung dieser Geschichte mit authentischer Milieuzeichnung und dem Verzicht auf Feindbilder.


Draufgeschaut: Willkommen bei den Sch’tis




Philippe wird in eine Postfiliale im äußersten Norden Frankreichs strafversetzt. Was ihm wie ein Todesurteil vorkommt, entpuppt sich als bereichernde Erfahrung. „Willkommen bei den Sch’tis“ macht daraus eine herrlich alberne und sehr warmherzige Komödie über regionale Ressentiments.

Willkommen bei den Sch’tis Filmszene Fahrrad

Verführerisches Spiel Film Kritik Rezension

Draufgeschaut: Verführerisches Spiel




Bob soll Naturfotos auf einer idyllischen Insel machen. Er flirtet mit einer Studentin, daraus wird ein gefährliches Rendezvous mit der Mafia. „Verführerisches Spiel“ setzt diese Handlung leider ohne Logik und fast ohne Spannung um.


Draufgeschaut: Vergiss mein nicht




Mann und Frau lernt sich am Strand kennen, sie verlieben sich. Dann erfahren sie: Sie waren schon einmal ein Paar. „Vergiss mein nicht“ erzählt eine ebenso intelligente wie romantische Geschichte auf magische Weise.

Szene aus dem Film Vergiss mein nicht mit Jim Carrey und Kate Winslet

Gnade Kritik Rezension

Draufgeschaut: Gnade




Ihre Zeit als Gastarbeiter in Norwegen wollen Niels und Maria nutzen, um ihre Beziehung zu retten und werden nach einem tragischen Unfall vor eine Zerreißprobe gestellt. „Gnade“ bietet besondere Bilder und starke Hauptdarsteller, hat aber auch einige Längen.


Draufgeschaut: Die Verurteilten




Zweimal lebenslänglich lautet das Urteil für Andy Dufresne. Im Gefängnis will er sich nicht damit abfinden. „Die Verurteilten“ ist sagenhaft spannend, wagt erstaunlichen Realismus und lebt von zwei großartigen Hauptdarstellern.

Die Verurteilten Film Kritik Rezension

The Royal Tenenbaums Kritik Rezension

Draufgeschaut: The Royal Tenenbaums




Von der ewigen Pubertät erzählt Wes Anderson in „The Royal Tenenbaums“ und reizt dabei die sinnlichen Möglichkeiten des Kinos wundervoll aus.


Draufgeschaut: Verführe mich




Ein reicher Mann will kurz vor seinem Tod die Treue seiner jungen Frau testen. Er bezahlt einen Angestellten dafür, sie zu verführen – doch dieser Plan wird zum Bumerang. „Verführe mich“ ist ein solider Thriller mit einigen klugen Wendungen.

Verführe mich Tempted Kritik Rezension

Mistaken For Strangers Kritik Rezension The National

Draufgeschaut: Mistaken For Strangers




Der Frontmann von The National nimmt seinen kleinen Bruder mit auf Tour. Er soll ein paar leichte Aufgaben übernehmen, nervt aber stattdessen alle Beteiligten mit seiner Videokamera. Daraus wird in Form von „Mistaken For Strangers“ eine sehr originelle Rockumentary und eine Reflexion über die Frage, wie loyal zwei Brüder sein sollten.


Draufgeschaut: Die Kammer




Sam Cayhall soll in vier Wochen hingerichtet werden, sein Enkel will ihn als Anwalt vertreten und das verhindern. „Die Kammer“ zeigt, dass es für einen guten Justizthriller längst nicht ausreicht, wenn man sich auf John Grisham berufen kann.

Die Kammer Film Kritik Rezension John Grisham

Was nützt die Liebe in Gedanken Kritik Rezension

Draufgeschaut: Was nützt die Liebe in Gedanken




Die beiden Gymnasiasten Paul und Günther schmieden einen Pakt: Wenn sie keine Liebe mehr empfinden, wollen sie sich umbringen. „Was nützt die Liebe in Gedanken“ erzählt stimmungsvoll von einer wahren Begebenheit, ist aber manchmal überambitioniert.


Draufgeschaut: Last Vegas




Im reifen Alter wollen drei Rentner den Junggesellenabschied ihres Kumpels Bill feiern. „Last Vegas“ macht daraus eine zunächst brillante Komödie, die dann aber arg platt wird.

Last Vegas Kritik Rezension