Draufgeschaut: Ali G in da House


Ali G (Sacha Baron Cohen, links) wird zum Berater des Ministerpräsidenten.

Ali G (Sacha Baron Cohen, links) wird zum Berater des Ministerpräsidenten.

Film Ali G in da House
Produktionsland Großbritannien
Jahr 2002
Spielzeit 90 Minuten
Regie Mark Mylod
Hauptdarsteller Sacha Baron Cohen, Michael Gambon, Charles Dance, Kellie Bright
Bewertung **1/2

Worum geht’s?

Ali G ist ein Pseudo-Gangster. Er lebt von der Stütze und gibt in seiner Freizeit ab und zu Kurse in echter HipHop-Coolness. Doch plötzlich soll er für seine Heimatstadt Staines ins Parlament einziehen, weil die unbeliebte Regierungspartei einen möglichst authentischen Kandidaten sucht. Ali G macht sich zwar schnell überall unbeliebt und hat auch nur einen Punkt in seinem Wahlprogramm: Das Jugendzentrum in Staines soll erhalten bleiben. Doch dann gewinnt er plötzlich die Wahl – und mischt fortan die Politik sogar in höchsten Ämtern auf.

Das sagt shitesite:

Neben Boygroups und Seelachs in der Sahara gibt es wenig, was so schnell altert wie der Witz der Saison. Das merkt man Ali G in da House vor allem zu Beginn an. Die HipHop-Persiflage ist heute kaum mehr lustig, und der spontan-anarchische Humor, der Ali G in dessen Fernsehshow ausgezeichnet hatte, gibt es hier keine Gelegenheit. Doch dann nimmt der Film zumindest etwas Fahrt auf. Am Ende kann er zwar (natürlich) nicht durch seine Handlung überzeugen. Dafür hat Ali G in da House aber einige durchaus zum Brüllen komische (und enorm geschmacklose) Szenen, etwa die Rede von Ali G im Unterhaus oder seine Begegnung mit Borat bei einem High-Society-Empfang. Insgesamt solide, aber zu richtig großer Form sollte Sacha Baron Cohen erst in seinen anderen Rollen auflaufen.

Der Trailer zum Film:

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