Bandslam


Film Bandslam

Will (Gaelan Connell) wird Manager der Band von Charlotte (Aly Michalka).

Will (Gaelan Connell) wird Manager der Band von Charlotte (Aly Michalka).

Produktionsland USA
Jahr 2009
Spielzeit 107 Minuten
Regie Todd Graff
Hauptdarsteller David Bowie, Gaelan Connell, Vanessa Hudgens, Aly Michalka, Lisa Kudrow, Scott Porter
Bewertung

Worum geht’s?

Will ist ein Einzelgänger. Seine alleinerziehende Mutter kümmert sich zwar rührend um den Teenager, doch sein Herz kann Will nur für einen öffnen: David Bowie. Dem Popstar schreibt er regelmäßig Mails, in denen er aus seinem tristen Schulalltag erzählt – natürlich ohne jemals eine Antwort zu bekommen. Als die kleine Familie allerdings nach New Jersey zieht und Will die Chance bekommt, an einer neuen Schule als unbeschriebenes Blatt neu anzufangen, kommt Schwung in sein Leben: Die verschrobene Sa5m, mit der er ein Schulprojekt bestreitet, interessiert sich für ihn, und auch die überall beliebte Charlotte macht ihm Avancen und ist ganz begeistert von Wills Musikwissen. Das verschafft ihm die Aufgabe, die Band von Charlotte zu managen, die beim alljährlichen Schulwettbewerb antreten will. Als Hauptpreis winkt für die Band ein Plattenvertrag – und für Will die Chance, endlich zu den coolen Kids zu gehören.

Das sagt shitesite:

Coole, schlaue Dialoge, ein sehr vorzeigbarer Soundtrack, ein Cameo-Auftritt des leibhaftigen David Bowie: Bandslam hat ganz viel von dem, was einen guten Musikfilm ausmacht. Auch Hauptdarsteller Gaelan Connell muss in dieser Reihe unbedingt genannt werden, denn er kann herrlich bedröppelt, verschlafen und missmutig gucken, beherrscht also den ultimativen Indie-Blick.

Noch wichtiger ist aber, dass man Bandslam anmerkt, dass dieser Film tatsächlich von Musik- beziehungsweise vielmehr Indie-Liebhabern gemacht wurde. Erzählt wird hier letztlich eine Geschichte von Außenseitern, die in der Musik zugleich eine Zuflucht und einen Zusammenhalt finden, und dann, als das gelungen ist, gegen ihre eigenen Egos ankämpfen müssen. Sehr einfühlsam und gelegentlich auch mit der nötigen ironischen Distanz spürt Bandslam der einmaligen Mischung aus Selbstmitleid und Arroganz nach, die jeden waschechten Indie-Fan ausmacht, und die von Will mustergültig verkörpert wird.

Die pompöse Konzertszene gegen Ende wirkt zunächst wie ein Stilbruch, wird dann aber gekonnt aufgelöst mit der Botschaft, dass der Underground es immer schaffen wird, den Mainstream zu unterwandern. Auch sonst ist Bandslam durchweg romantisch, witzig, liebevoll und sogar in seinen melodramatischsten Momenten noch schlau und authentisch. Mit anderen Worten: ein Hit.

Bestes Zitat:

“Vielleicht können wir zusammen keine Freunde haben?”

Der Trailer zum Film:

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