Draufgeschaut: Barfuß


Leila (Johanna Wokalek) weicht Nick (Til Schweiger) nicht mehr von der Seite.

Leila (Johanna Wokalek) weicht Nick (Til Schweiger) nicht mehr von der Seite.

Film Barfuß
Produktionsland Deutschland
Jahr 2005
Spielzeit 110 Minuten
Regie Til Schweiger
Hauptdarsteller Til Schweiger, Johanna Wokalek, Steffen Wink, Alexandra Neldel, Axel Stein, Janine Kunze
Bewertung **1/2

Worum geht’s?:

Leila wurde 19 Jahre lang von ihrer eigenen Mutter von der Außenwelt abgeschirmt. Als die Mutter stirbt, wird die völlig verschüchterte Leila in die Psychiatrie eingeliefert. Dort lernt sie Nick kennen, der ein Sohn aus gutem Hause ist, sich aber mit seiner Familie überworfen hat und in der Klinik eigentlich nur einen Gelegenheitsjob hat. Heimlich flieht sie dann aus der Psychiatrie und hängt sich an Nick. Der ist erst genervt, dann aber auch fasziniert von dem völlig weltfremden Mädchen. Schließlich nimmt er Leila mit zur Hochzeit seines Bruders – und dort kommt es zum Eklat.

Das sagt shitesite:

Nicht nur ästhetisch verzettelt sich Barfuß: Der Film kommt in seltsam blassen Farben daher, viele Einstellungen haben einen Sepia-Anstrich, auch die Mode und die Autos scheinen längst vergangenen Epochen zu entstammen. Doch was diese Optik soll (in der es zudem einige Stilbrüche gibt), wird nirgends deutlich. Auch inhaltlich hat Barfuß seine Schwächen – vor allem, weil sich das Regiedebüt von Til Schweiger nicht recht entscheiden kann, ob es nun ein Plädoyer für die Würde von Kranken und Behinderten sein will, eine Liebesgeschichte oder ein Roadmovie samt Familiendrama. Immerhin sind die Figuren gut angelegt. Til Schweiger verleiht dem Nick gerade genug Sehnsucht nach Heimat, Johanna Wokalek hat sogar große Momente, wenn sie Leilas Gier nach Leben verkörpert.

Der Trailer zum Film:

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