Draufgeschaut: Ein Praktikant fürs Leben


Geschäftsführer Ulf Kamprath (August Zirner) nimmt Praktikant Ben (Roman Knizka, rechts) unter seine Fittiche.

Geschäftsführer Ulf Kamprath (August Zirner) nimmt Praktikant Ben (Roman Knizka, rechts) unter seine Fittiche.

Film Ein Praktikant fürs Leben
Produktionsland Deutschland
Jahr 2010
Spielzeit 88 Minuten
Regie Ingo Rasper
Hauptdarsteller Roman Knizka, Anna Brüggemann, August Zirner
Bewertung ***

Worum geht’s?

Nach dem BWL-Studium hofft Ben auf die große Karriere als Manager. Doch alles, was ihm angeboten wird, sind Praktika. Bis er in einer Finanzfirma anfängt, wo sich alles zum Guten zu wenden scheint: Ben verliebt sich in die Empfangsdame Jana – und durch Zufall lernt er den Geschäftsführer kennen, der ihn fortan fördert. Doch als Assistent in der Chefetage muss Ben nicht nur lernen, dass Moral dort keine Rolle spielt. Er findet auch heraus: Jana hat eine Affäre mit seinem Boss.

Das sagt shitesite:

Ein Praktikant zum Verlieben wirft einen sehr charmanten Blick auf die untersten Stufen der deutschen Karriereleitern. Dazu tragen die guten Schauspieler bei, erfreulich lebensnahe Dialoge und eine gute Dosis Slapstick. Vor allem aber eine kleine Prise Rebellion, die in dieser TV-Komödie schlummert. Ein Praktikant fürs Leben macht auf unterhaltsame Art deutlich: Mit der Generation Praktikum züchtet sich die Wirtschaft nicht nur günstige Arbeitskräfte groß. Sondern auch eine Generation Fußabtreter, die irgendwann erkennt, dass sie ihr Glück überall finden kann – nur nicht im Beruf.

Einen Trailer zum Film gibts nicht, dafür den Kurzfilm Dufte, ebenfalls von Regisseur Ingo Rasper:

Eine ausführliche Rezension des Films von mir gibt es auch bei news.de.

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