Freunde


Film Freunde

Nils (Benno Fürmann) und Taifun (Erdal Yildiz) sind Freunde - und Konkurrenten.

Nils (Benno Fürmann) und Taifun (Erdal Yildiz) sind Freunde – und Konkurrenten.

Produktionsland Deutschland
Jahr 2001
Spielzeit 100 Minuten
Regie Martin Eigler
Hauptdarsteller Benno Fürmann, Erdal Yildiz, Christiane Paul, Michael Gwisdek, Susanne BormannMatthias Schweighöfer
Bewertung

Worum geht’s?

Nils und Taifun sind beste Freunde seit dem Sandkastenalter. Es gibt nur zwei Probleme zwischen ihnen: Nils Ex-Freundin Caro ist jetzt mit Taifun zusammen. Und dann lässt Polizist Nils bei einer Razzia in Taifuns Café ein Päckchen Drogen verschwinden, um seinen Freund zu schützen. Schon bald stehen beide vor der Frage, wie sehr sie einander vertrauen können.

Das sagt shitesite:

Auf ganz vielen Ebenen wird in Freunde der Kampf zwischen Egoismus und Loyalität ausgetragen. Alle Protagonisten spielen sich so lange gegeneinander aus, bis sie in Lebensgefahr sind – und ihr einziger Ausweg darin besteht, dem anderen voll und ganz zu vertrauen und sich zu offenbaren. Freunde spielt geschickt mit solchen Momenten, in denen immer wieder einer der Beteiligten kurz davor steht, reinen Tisch zu machen. Leider verliert sich der intelligent angelegte Film dann am Ende aber in der Feier einer Männlichkeit und eines Ehrgefühls, die ans Alte Testament oder griechische Tragödien denken lassen. Immerhin macht Freunde so auch klar: Nils und Taifun sind in diesem Selbstverständnis gefangen – und sie ersetzen ihre persönliche Verantwortung durch den blinden Glauben an eine Hierarchie.

Bestes Zitat:

“Morgen kaufe ich mir so ’ne klasse Jogginghose, dann lasse ich mir so ’ne schöne Wampe stehen und dann guck ich Matlock von morgens bis abends, als arbeitsloser Bulle.”

Der Trailer zum Film:

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