Draufgeschaut: Green Card


Georges (Gerard Depardieu) und Bronte (Andie MacDowell) gehen eine Scheinehe ein.

Georges (Gerard Depardieu) und Bronte (Andie MacDowell) gehen eine Scheinehe ein.

Film Green Card
Produktionsland USA
Jahr 1990
Spielzeit 102 Minuten
Regie Peter Weir
Hauptdarsteller Gérard Depardieu, Andie MacDowell, Bebe Neuwirth, Gregg Edelman
Bewertung **1/2

Worum geht’s?

Georges braucht eine Aufenthaltsgenehmigung für die USA. Bronte bekommt ihre Traum-Wohung nur, wenn sie einen Ehevertrag vorlegen kann. Die Lösung scheint einfach: Die beiden heiraten. Doch schon bald ahnt die Einwandererbehörde, dass dies bloß eine Scheinehe ist. Nun haben Georges, der spontane Genießer, und Bronte, der strenge Vernunftmensch, nur noch zwei Tage Zeit, um sich so gut kennen zu lernen wie ein echtes Liebespaar. Sonst droht ihr das Gefängnis – und er wird abgeschoben.

Das sagt shitesite:

In Zeiten, in denen sich auf Lampedusa wieder die Flüchtlinge drängen, erscheint es fraglich genug, ob man eine Thematik wie die Einwanderungspolitik ausgerechnet in einer romantischen Komödie behandeln sollte. Green Card ist eher ein Argument dagegen. Nach einem sehr langatmigen Beginn kommt Green Card zwar allmählich in Schwung und profitiert dann extrem davon, dass der Film quasi komplett auf Depardieu zugeschnitten ist. Doch mehr als solide wird die Komödie an keiner Stelle: Es gibt die unsagbar scheußlichen Klamotten der sehr frühen 1990er Jahre, ein etwas unklares afrikanisches Leitmotiv und ein gutes Timing. Trotzdem: Die Blicke sind hier oft amüsanter als die Dialoge – das spricht für die Hauptdarsteller, aber gegen den Film.

Bestes Zitat:

“Wir haben so viel gelogen, dass wir gar nicht mehr wissen, was wahr ist.”

Der Trailer zum Film:

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