Draufgeschaut: Lautlose Morde


Mit Hilfe von Sarah (Jessica Schwarz) will Andreas (Fritz Carl) die Wahrheit über den Tod seiner Frau herausfinden.

Mit Hilfe von Sarah (Jessica Schwarz) will Andreas (Fritz Carl) die Wahrheit über den Tod seiner Frau herausfinden.

Film Lautlose Morde
Produktionsland Deutschland
Jahr 2009
Spielzeit 88 Minuten
Regie Jörg Grünler
Hauptdarsteller Fritz Karl, Jessica Schwarz, Filip Peeters, Kai Scheve, Tatjana Alexander
Bewertung ***

Worum geht’s?

Seit ihr Sohn bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, wird Julia Mersfeld in einer psychiatrischen Klinik behandelt. Ihr Mann Andreas, ein erfolgreicher Banker, kümmert sich liebevoll um sie und ist froh, dass sie auf dem Weg der Besserung ist. Doch plötzlich erhängt sich seine Frau in der Klinik. Den Verdacht, dass da etwas nicht stimmen kann, nährt Sarah – ebenfalls Patientin in der Psychiatrie, Zimmernachbarin von Julia und außerdem Ehefrau des Klinikchefs. Sie behauptet: Julia beging Selbstmord, weil in der Klinik ein neues Medikament an ihr getestet wurde, das unvorhersehbare Nebenwirkungen entwickeln kann. Obwohl Andreas gerade den Hersteller des Medikaments bei einer Fusion betreut und obwohl Sarah psychisch extrem labil ist, macht er sich gemeinsam mit ihr auf die Suche nach der Wahrheit.

Das sagt shitesite:

Zu Beginn droht Lautlose Morde in der eigenen Komplexität zu ersticken. Ein Banker mit Herz, eine Irre, die eigentlich gesund ist, ein Arzt, in dem ein Monster schlummern könnte – all das ist zunächst zu viel. Doch dann entspinnt sich ein durchaus interessantes und spannendes Netz aus Verdacht und Verrat. Das macht Lautlose Morde zu einem ungewöhnlichen Krimi, der die Spannung lange hält – auch wenn der Film die Möglichkeiten, die in der Thematik geschlummert hätten, letztlich leider nicht ausnutzt und sich eher auf die privaten Tragödien konzentriert.

Ausschnitte aus dem Film:

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