Draufgeschaut: Mission Impossible – Phantom Protokoll


Film Mission Impossible – Phantom Protokoll

Ethan Hunt (Tom Cruise) muss die Welt retten - diesmal unter anderem in Dubai.

Ethan Hunt (Tom Cruise) muss die Welt retten – diesmal unter anderem in Dubai.

Originaltitel Mission Impossible – Ghost Protocol
Produktionsland USA
Jahr 2011
Spielzeit 132 Minuten
Regie Brad Bird
Hauptdarsteller Tom Cruise, Paula Patton, Jeremy Renner, Simon Pegg, Mikael Nyqvist, Miraj Grbic, Léa Seydoux
Bewertung

Worum geht’s?

Agent Ethan Hunt wird aus einem Gefängnis in Moskau befreit, denn sein Arbeitgeber braucht dringend seine Dienste. Die Impossible Mission Force (IMF), eine Spezialeinheit der US-Regierung, muss eine Geheimakte wiederbeschaffen, die Codes für russische Atomraketen enthält. Die Akte ist verloren gegangen, als ein anderer IMF-Agent bei einem Einsatz in Budapest getötet wurde. Wahrscheinlich steckt ein Extremist mit dem Spitznamen „Cobalt“ dahinter, der schon länger versucht, an Atomwaffen, die dazugehörigen Codes und die entsprechenden Abschussvorrichtungen zu kommen und womöglich einen Atomkrieg auslösen will. Als Hunt und sein Team sich an die Arbeit machen, wird ein großer Teil des Kremls gesprengt, was zu brisanten diplomatischen Verwicklungen führt. Die US-Regierung distanziert sich von der IMF, wenig später wird deren Chef erschossen. Hunt muss nun auf eigene Faust und ohne offizielle Rückendeckung arbeiten. Ihm bleiben nur drei weitere Kollegen und ein Eisenbahnwaggon voller Ausrüstung. Trotzdem sieht er eine Chance, Cobalt aufzuhalten. Die Spur führt nach Dubai.

Das sagt shitesite:

Allein die Tatsache, dass schon wieder die bösen Russen und schon wieder die drohende Gefahr eines Atomkriegs für die Mission herhalten müssen, scheint die These zu stützen, dass die Mission Impossible-Reihe schon lange ausgereizt ist. Zumal auch Phantom Protokoll, der vierte Teil, auf die bekannten Zutaten setzt: reichlich Hightech und Martial Arts, ein paar coole Sprüche, möglichst exotische Schauplätze und Verweise auf eine traumatische Vergangenheit.

Mission Impossible – Phantom Protokoll wird trotzdem ein enormes Vergnügen, aus zwei Gründen. Erstens hat der Film den Mut zu ganz großen Überraschungen. Wenn man sieht, wie der halbe Kreml in Schutt und Asche gelegt wird (obwohl Roland Emmerich nicht an diesem Werk beteiligt ist), dann ist das durchaus ein Schock. Mit welcher Kaltschnäuzigkeit neue Charaktere als scheinbar zentrale Figuren eingeführt und dann nach ein paar Minuten erschossen werden, ist ebenfalls ungewöhnlich und trägt dazu bei, dass Mission Impossible – Phantom Protokoll vergleichsweise unberechenbar bleibt.

Zweitens beeindruckt die schiere Extravaganz der Tricks und Stunts. Es gibt viele beinahe putzige Gadgets, aber auch jede Menge halsbrecherische Aktionen. Eine Kletterpartie auf dem Burj Khalifa, eine Verfolgungsjagd im Sandsturm, ein mutwilliger Megacrash im Autohaus – das findet genau die richtige Balance zwischen atemberaubend und over the top.

Bestes Zitat:

„Ich weiß nicht, wie wir letztlich zusammen gefunden haben. Aber ich bin froh darüber“

Der Trailer zum Film:

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