Draufgeschaut: Sharktopus


Film Sharktopus

Szene aus dem Film Sharktopus mit Kerem Bürsin als Andy Flynn

Andy Flynn (Kerem Bürsin) macht Jagd auf ein See-Ungeheuer.

Produktionsland USA
Jahr 2010
Spielzeit 89 Minuten
Regie Declan O’Brian
Hauptdarsteller Eric Roberts, Sara Malakul Lane, Kerem Bürsin, Héctor Jiménez, Liv Boughn
Bewertung

Worum geht’s?

In aller Heimlichkeit hat Dr. Nathan Sands mit seiner Firma das neuste Kriegsgerät der US Navy entwickelt: eine furchteinflößende Kreuzung aus Weißem Hai und Riesenkrake. Die Killermaschine lässt sich durch ein Implantat per Funk steuern und soll eingesetzt werden, um militärische Gegner und Kriminelle auf hoher See in Angst und Schrecken zu versetzen. Doch bei einem ersten Test gerät der Sharktopus außer Kontrolle und entwischt seinem Schöpfer. Der heuert seinen ehemaligen Zögling Andy Flynn an, um Sharktopus möglichst schnell wieder aufzuspüren und einzufangen. Das ist auch dringend nötig, denn schon bald stillt das Ungeheuer seinen Hunger mit unschuldigen Seglern und Strandschönheiten.

Das sagt shitesite:

Es gibt durchaus ein paar Elemente, die aus Sharktopus einen echten Horrorfilm hätten machen können. Da ist die Bedrohlichkeit des Dings aus der Tiefe, die sowohl auf die tödlich scharfen Zähne des Weißen Hais als auch auf die glitschigen Tentakeln der Krake zutrifft. Dazu kommen ein Hauch von Science Fiction (der Sharktopus ist schließlich genmanipuliert) und natürlich auch eine Liebesgeschichte.

Spannend oder gar gruselig wird dieser Film freilich nie. Stattdessen hat Sharktopus eine andere Qualität, die wohl entscheidend dazu beigetragen hat, dass es von diesem Streifen mittlerweile drei Fortsetzungen gibt (die Reihe wurde um Kreuzungen aus Flugsaurier und Hecht, Schwertwal und Wolf sowie Mensch, Tarantel und Piranha erweitert): Er ist sehr lustig.

Die Trash-Ästhetik trägt dazu bei, die unter anderem in der mitunter amüsanten Tricktechnik steckt, in den Splatter-Elementen der etwas blutigeren Angriffe der Killermaschine gegen Ende des Films oder in der Tatsache, dass sich als Lieblingsspeise von Sharktopus sehr schnell junge Frauen in Badebekleidung erweisen. Vor allem aber liegt der Spaßfaktor an der beinahe aggressiven Lust auf Schockmomente: In welcher Frequenz hier Figuren als scheinbar wichtig für den Plot eingeführt werden, nur um dann Minuten später im Rachen des Monsters zu landen, ist – erst recht bei einem feuchtfröhlichen DVD-Abend mit Freunden des Genres – dann doch sehr unterhaltsam.

Bestes Zitat:

„Der Oktopus liebt große Felsen.“

Der Trailer zum Film.

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