Draufgeschaut: Sister Act


Als Doloris (Whoopi Goldberg) sich verstecken muss, wird aus ihr eine Nonne.

Als Doloris (Whoopi Goldberg) sich verstecken muss, wird aus ihr eine Nonne.

Film Sister Act
Produktionsland USA
Jahr 1992
Spielzeit 100 Minuten
Regie Emile Ardolino
Hauptdarsteller Whoopi Goldberg, Maggie Smith, Kathy Najimy, Wendy Makkena, Harvey Keitel, Bill Nunn
Bewertung ***1/2

Worum geht’s?

Doloris ist eine leidlich erfolgreiche Sängerin. Sie tritt in einem Laden auf, der ihrem Liebhaber gehört, einer Unterwelt-Größe in Reno. Als sie mitbekommt, wie in dessen Büro ein Handlanger des Bosses erschossen wird, will sie abhauen. Doch die Killer ihres Ex-Lovers sind hinter ihr her, denn als Zeugin des Mordes ist sie gefährlich. Doloris geht tatsächlich zur Polizei und packt aus. Um sie zu schützen, bis die Täter vor Gericht gestellt werden können, wird sie von der Polizei in einem Nonnenkloster versteckt. Das ist zunächst die Hölle für die hyperaktive Doloris. Doch dann nimmt sie den Chor des Klosters unter ihre Fittiche – und macht ihn so beliebt und erfolgreich, dass sie damit ihre Tarnung aus Spiel setzt.

Das sagt shitesite:

Von der Story her könnte Sister Act auch ein Sportfilm sein: Außenseiter kommt in ungewohnte Umgebung, entdeckt seine Berufung und bringt einen heruntergekommenen Haufen auf Vordermann. Aber was diesen Film besonders macht, ist natürlich die Musik. Nicht nur die Musik, die man auf dem formidablen Soundtrack von Sister Act hören kann. Sondern die Musik als Idee, als Kunst, als guter Geist, der über diesem Film schwebt. Beste Beispiel ist die eigentlich komplett überflüssige Anfangsszene, in der eine junge Doloris die Beatles als Apostel nennt. Whoopi Goldberg ist die perfekte Verkörperung für diese Figur, die all die Rebellion, Erlösung und Freude verkörpert, die in der Musik stecken. Wie sie zur Furie wird und dann wieder selig lächelt – das hat nicht nur diesen Film, sondern ihre ganze Karriere geprägt. Sie allein macht Sister Act sehenswert – und zu einem Quell der Lebenslust.

Bestes Zitat:

“Sich zu irren, ist menschlich. Zu vergeben ist göttlich.”

Der Trailer zum Film:

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