Draufgeschaut: Tandoori Love


Rajah (Vijay Raaz) will sich ins Herz von Sonja (Lavinia Wilson) kochen.

Film Tandoori Love
Produktionsland Schweiz/Deutschland/Österreich
Jahr 2008
Spielzeit 92 Minuten
Regie Oliver Paulus
Hauptdarsteller Lavinia Wilson, Martin Schick, Vijay Raaz, Shweta Agarwal, Verena Zimmermann
Bewertung ***

Worum geht’s?

In einem kleinen Ort in der Schweiz dreht ein Team aus Indien einen Film. Rajah, der am Set für die Verköstigung der Stars zuständig ist, verliebt sich dann aber im Supermarkt in Sonja, die Kellnerin aus der Dorfgaststätte «Zum Hirschen». Um sie für sich gewinnen zu können, heuert Rajah als Koch im «Hirschen» an. Das Lokal floriert – doch die Filmcrew darbt so sehr, dass schon bald die ganze Produktion vor dem Aus steht. Und Sonjas Verlobter Markus, dem das Gasthaus gehört, ahnt nichts davon, dass er sich nicht nur einen Meisterkoch, sondern auch einen Nebenbuhler ins Haus geholt hat.

Das sagt shitesite:

Die Handlung ist hier zweitrangig. Entscheidend ist das Spiel mit Formen. Ganz ähnlich wie Fatih Akin im durchaus geistesverwandten Soul Kitchen versteht es Paulus dabei, kulturelle Schranken und rassistische Vorurteile auf beiden Seiten mit großer Leichtigkeit vorzuführen. Er betrachtet das eigene Metier auch mit einem Augenzwinkern – und er ist mutig genug, auch das Schräge zu wagen. Etwa die mitunter psychedelische Tanzeinlagen. Oder die betörende Inszenierungen der Kochszenen – seit 9 ½ Wochen wurden Lebensmittel nicht mehr so verführerisch fotografiert. Wer Bollywood mag (oder Filme, in denen das Kino mit sich selbst spielt), der kommt dabei auf seine Kosten. Für alle anderen bleibt eine mutige, wenn auch nicht umwerfende Komödie.

Der Trailer zum Film:

Eine ausführliche Rezension des Films mit einer Fotostrecke zu Hauptdarstellerin Lavinia Wilson gibt es auf news.de.

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