Draufgeschaut: Wer hat Angst vorm weißen Mann?


Isabelle (Sophie Quinton) ist seltsam fasziniert von Dr. Philipp (Laurent Lucas).

Film Wer hat Angst vorm weißen Mann?
Originaltitel Qui a tué Bambi?
Produktionsland Frankreich
Jahr 2003
Spielzeit 110 Minuten
Regie Gilles Marchand
Hauptdarsteller Laurent Lucas, Sophie Quinton, Catherine Jacob, Yasmine Belmadi
Bewertung ***1/2

Worum geht’s?

Isabelle macht ein Praktikum in einem Krankenhaus. Doch schon bald kommt ihr dort Einiges seltsam vor. Sie wird von unerklärlichen Kopfschmerzen geplagt. Eine junge Frau verschwindet spurlos, und Patienten wachen plötzlich aus der Narkose auf. Isabelle vermutet, dass der smarte junge Arzt Dr. Philipp etwas damit zu tun hat, der auch auf sie eine seltsame Faszination ausübt. Sie ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich begibt, als sie sich auf seine Spur macht.

Das sagt shitesite:

Wer hat Angst vorm weißen Mann? ist ein seltsamer Film. Zunächst erscheint er wie eine recht krude Mischung aus Anatomie und Nightwatch. Doch dann nimmt die Handlung Fahrt auf und überzeugt am Ende nicht nur dank vieler spannender Momente und eines faszinierenden Finales. Wer hat Angst vorm weißen Mann? ist auch gerade deshalb so stark, weil der Film gekonnt mit Urängsten spielt. Schwindel, Narkose, Dunkelheit – all das wird hier geschickt genutzt, um die Furcht zu inszenieren, die Kontrollverlust, Ohnmacht und Ausgeliefertsein mit sich bringen. Und um die angebliche Allmacht der Ärzte zu hinterfragen, das blinde Vertrauen, das wir ihnen entgegen bringen. Unterm Strich macht das einen guten, ungewöhnlichen Thriller, der sogar den zunächst dämlich anmutenden deutschen Titel rechtfertigt.

Der Trailer zum Film:

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