Draufgeschaut: Wild Things 1


Der Lehrer Sam Lombardo (Matt Dillon, links) ist wegen Vergewaltigung angeklagt.

Der Lehrer Sam Lombardo (Matt Dillon, links) ist wegen Vergewaltigung angeklagt.

Film Wild Things
Produktionsland USA
Jahr 1998
Spielzeit 103 Minuten
Regie John McNaughton
Hauptdarsteller Matt Dillon, Kevin Bacon, Neve Campbell, Denise Richards, Daphne Rubin-Vega, Bill Murray, Robert Wagner
Bewertung ***

Worum geht’s?

Sam Lombardo ist ein beliebter Lehrer, und außerdem der Playboy vom Dienst in seiner Stadt. Doch als er beschuldigt wird, zwei 18-jährige Schülerinnen vergewaltigt zu haben, ist ihm klar: Sein Leben ist ruiniert. Mithilfe eines cleveren Anwalts kann er zwar einen Freispruch erreichen. Doch damit ist der Fall noch lange nicht erledigt.

Das sagt shitesite:

Wild Things steckt voller Konflikte, und die Handlung schlägt reichlich Volten. In mancher Hinsicht gibt es hier zu viel: In den Thriller noch einen Kampf der Underdogs gegen die High Society reinzupacken (vor allem Neve Campbell als aggressives, gefrustetes und diskriminiertes Grunge-Kid ist unglaubwürdig), zudem einen ebenso aufrechten wie traumatisierten Cop ermitteln zu lassen und dann noch gelegentlich auf die Rolle des attraktiven Vertrauenslehrers als Ersatzvater anzuspielen, ist mitunter zu viel des Guten.

Auch einige unnötig in die Länge gezogene Einstellungen und die fast penetrant eingestreuten Bilder von den Tieren, der Landschaft und dem Klima im Süden Floridas nerven. Doch damit will Wild Things wohl zeigen, dass es die Natur selbst ist, die böse und durchtrieben ist – und die Figuren hier entsprechend handeln lässt.

Trotzdem ist Wild Things ein packender und origineller Thriller. Spannend, pragmatisch und plakativ wie ein Groschenroman.

Bestes Zitat:

“Das ist ein Barracuda. Der ist giftig, den überlebst du nicht. – Das trifft auch auf die meisten Frauen zu, mit denen du ausgehst.”

Der Trailer zum Film:


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