The Wombats – „This Modern Glitch“ 2


Künstler The Wombats

Mit "This Modern Glitch" bekommt auch Liverpool seinen Großmeister des Zweizeilers.

Mit „This Modern Glitch“ bekommt auch Liverpool seinen Großmeister des Zweizeilers.

Album The Wombats Proudly Present… This Modern Glitch
Label Warner
Erscheinungsjahr 2011
Bewertung

So baut man Erwartungshaltung auf. „What a great achievement it was“, lautet die erste Zeile von Jump Into The Fog, dem dritten Lied auf dem zweiten Album der Wombats. Was jetzt wohl kommt? Die Erfindung von Dampfmaschine, Telefon, Buchdruck? Die Rettung eines Menschenlebens, der Umwelt, der britischen Autoindustrie? Wenigstens das Siegtor des FC Liverpool im Derby gegen Everton? Nein. Nichts dergleichen. Wombats-Boss Matthew “Murph” Murphy sieht die herausragende Leistung stattdessen darin: „to get a hotel room this late“. Natürlich ist das nur scheinbar profan. Denn, nach einer Party mit einem verheißungsvollen Flirt noch unterzukommen, das kann tatsächlich einen gewaltigen Unterschied machen, zwischen Ego-Boost und Frustration, zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen einer Nacht, die ein Abenteuer wird und einer Nacht, die eine Enttäuschung ist. Das sind die kleinen Wende- und Höhepunkte des Lebens. Und deshalb ist diese Zeile so famos, auch wenn es dann ebenfalls höchst banal weiter geht: „I bet they charge by the hour here / the kind of place you shouldn’t bring your own UV ray / it’s not a big problem with me, love / you don’t look very hygienic anyway.“

Es ist ein typischer Moment für (tief Luft holen) The Wombats Proudly Present… This Modern Glitch. Denn eine enorme Erwartungshaltung hatte das Trio aus Liverpool nicht nur mit jener Zeile aufgebaut, sondern auch mit einem famosen Debütalbum, das sich 40 Wochen lang in den UK-Charts hielt. Und auch im Hinblick auf diese hohe Messlatte wählen sie nun eine überraschende Pointe. The Wombats haben nicht noch ein Album voller todsicherer Hits gemacht (aber ein paar, doch dazu später), sie haben kein depressives „Ich bin berühmt, und es fühlt sich scheiße an“-Werk folgen lassen (obwohl sie kurz davor waren, doch dazu später) und sie haben für den zweiten Longplayer auch keine radikale Kehrtwende in Richtung Electro unternommen (auch wenn sie das behaupten, doch dazu später). Sie sind einfach The Wombats geblieben, bloß mit noch tolleren Texten.

Das lyrische Talent dazu hatten sie freilich schon auf A Guide To Love, Loss And Desperation angedeutet. Doch vor lauter Indiehymnen, Dancefloorfillern und Killersongs wie Backfire At The Disco oder Let’s Dance To Joy Division hatte man das nicht so ganz mitbekommen. Jetzt wirkt es um so mehr. Nach London (Ray Davies, Damon Albarn), Glasgow (Stuart Murdoch), Sheffield (Jarvis Cocker) und Manchester (Morrissey, Alex Turner) hat nun auch Liverpool seinen Großmeister des Zweizeilers. Und der heißt Murph.

Ein paar Beispiele gefällig? „I wear a suitcase / under each one of my eyes“, bekennt Murph in der Vorab-Single Tokyo (Vampires & Wolves). “I’m a good friend and an excellent lover / I can fool myself like no other”, prahlt er in Last Night I Dreamt. In Techno Fan wird das Party-Animal in ihm zum Dichter: “She said I should come over / though the music’s not my type / don’t you know I’d chop a limb off / just to have a good time.”

Das ist so clever, ironisch und weise wie die besten Momente der oben genannten. Und es ist, vor allem: mitten aus dem Leben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn beispielsweise Eddie Argos beweist bei Art Brut mehr und mehr, dass sich Wortwitz auch in zu viel Selbstreferenz verlieren und somit einen Teil seiner Wirkung einbüßen kann. Und vor allem bedeutete „Leben“ für die Wombats nach Erscheinen ihres Debütalbums erst einmal: 18 Monate Extase am Stück. Danach war das Trio laut Schlagzeuger Dan Haggis „physisch und mental ziemlich am Ende“.

Auch Murph spricht von einer Sinnkrise nach diesem Rausch: „Ich hatte das Gefühl, als müsse ich mich gegen das auflehnen, was wir als Band darstellten. (…) Unsere ursprüngliche Idee war, dass wir uns relativ weit von dem entfernen, wofür wir bekannt sind, und wo wir uns allzu wohl fühlen“, erklärt Murph. „Das ist zwar an und für sich eine gute Idee, aber bei den ersten Songs war die Reaktion beim Label vor allem Verwirrung.“ Deshalb ging er aus London zurück nach Liverpool, um wieder einen Fokus zu finden – und einen Kompromiss zwischen alten und neuen Wombats. „Es gibt Elemente, die sind extrem anders als alles, was die Leute erwarten werden. Es gibt Songs, die an das erste Album erinnern, aber irgendwie haben wir uns gesteigert. Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass einige der Songs auf diesem Album zu den besten gehören, die wir je geschrieben haben.“

Man merkt This Modern Glitch (das übrigens auf die Zwischendurch-Songs My Circuitboard City und das Anti-Weihnachtslied Is This Christmas? verzichtet) diese Zerrissenheit durchaus an. Dass dies ein Album ist, auf das man vier Jahre lang warten musste und das in drei verschiedenen Sessions mit einem halben Dutzend Produzenten entstanden ist, kann man heraushören, ohne sich anstrengen zu müssen.

Vor allem im ersten Drittel wollen The Wombats ganz offensichtlich neue Akzente setzen, doch das funktioniert nicht immer. Der Opener Our Perfect Disease kommt lange ohne Gitarren aus und hat dafür (wie das ganze Album) ganz viele uhuhu-Chöre zu bieten, wird mit diesem Mix aus frühen Kaiser Chiefs und späten Bloc Party aber letztlich ein wenig von seiner eigenen Komplexität überrollt. Auch Tokyo (Vampires & Wolves) ist eingängig, aber nicht rundum gelungen: Das Stück wirkt zu plump, brachial und kalkuliert – als habe jemand den Wombats den Tipp gegeben: Macht was, das sich für den Twilight-Soundtrack eignet, dann habt ihr Amerika auch gleich in der Tasche.

Bezeichnenderweise ist es die erste Ballade, mit der This Modern Glitch dann die Kurve kriegt. Am Beginn von Anti-D steht ein Streicher-Arrangement, das ganz laut „Ambition!“ ruft, und trotzdem wird hier alles gut. „Please allow me / to be your anti-depressant“, bittet Murph, das ist zauberhaft und hoch romantisch.

Techno Fan ist dann der erste definitive Hit des Albums. Gekonnt machen die Wombats hier einen Kracher aus der Zeile „I never knew I was a Techno fan“ und aus der wichtigsten Erkenntnisse des modernen Clubbings: Wenn man Spaß haben will, dann kommt es nicht auf die Location, die Begleitung, den Alkoholpegel und auch nicht auf die Musik an – sondern nur darauf, dass man selbst beschließt, sich auf jeden Fall zu amüsieren.

Danach ist 1996 genauso großartig, eine Hymne an die verlorene Unschuld der Teenager-Zeit. Zudem lehrt This Modern Glitch, dass man in die Namen deutscher Autorennfahrer auch gut als Verben verwenden kann. Schumacher The Champagne ist als Rausschmeißer so größenwahnsinning wie die irrsten Britpop-Hymnen, bietet schräge Streicher und einen Schluss, der fast Grunge ist.

In Walking Disasters bietet sich Murph als guter Freund mit gutem Rat an, notfalls sogar als Stimme aus dem Off, und schon wieder beweist er mit seinem Text große Empathie, beflügelt von ein wenig Augenzwinkern. „I’d tell my mother that I love her dearly / and tell my father that I need him back again / and if these words won’t drop from your lips / I will be your Freudian slip.“

Und die Wombats haben noch ein Lied für das Regal mitgebracht, in denen man die umwerfenden, unsterblichen, lebensrettenden Lieder einsortiert. Girls/Fast Cars (ich freue mich auch schon auf die Rod-Stewart-Version) ist pure Euphorie, die in einem ebenso einfachen wie schlüssigen Refrain kulminiert: „I like girls / and fast cars“. Man möchte diesen Satz zum Fenster hinaus schreien, auf ein T-Shirt drucken, inmitten einer Festivalmenge grölen und, natürlich, ganz laut in einem Alfa Spider hören. Der Hammer.

Es ist dieses Lied, das den Unterschied macht zwischen einer erfreulichen und einer begeisternden Rückkehr. This Modern Glitch ist viel besser, als man nach all den Querelen (hat da jemand „Klaxons“ gesagt?) erwarten, erhoffen, erträumen durfte. Es zeigt, dass die Wombats nicht die Freude an ihrer eigenen Hit-Formel verloren haben, sich trotzdem weiterentwickeln wollen und zudem witzige, romantische Dichter in ihnen stecken – was in Summe einfach die Quintessenz von Popmusik bedeutet: Ein paar Minuten, die dabei helfen, das Leben ein bisschen schöner zu machen. In Jump Into The Fog, dem Lied mit dem schmuddeligen Hotelzimmer, bringt Murph es auf den Punkt: „I’ve made some bad decisions / I admit that freely / it’s just that life tastes sweeter / when it’s wrapped in poetry.“

Das Video zu Techno Fan lässt die Division einfach weg. Die Botschaft lautet: Let’s Dance To Joy!

Die Wombats bei MySpace.

o baut man eine Erwartungshaltung auf. „What a great achievement it was“, lautet die erste Zeile von Jump Into The Fog, dem dritten Lied auf dem zweiten Album der Wombats. Was jetzt wohl kommt? Die Erfindung von Dampfmaschine, Telefon, Buchdruck? Die Rettung eines Menschenlebens, der Umwelt, der britischen Autoindustrie? Wenigstens das Siegtor des FC Liverpool im Derby gegen Everton? Nein. Nichts dergleichen. Wombats-Boss Matthew “Murph” Murphy sieht die herausragende Leistung stattdessen darin: „to get a hotelroom this late“. Und dann lässt er diese ebenfalls scheinbar höchst banalen Zeilen folgen: „I bet they charge by the hour here / the kind of place you shouldn’t bring your own UV ray / it’s not a big problem with me, love / you don’t look very hygienic anyway.“

 

Es ist ein typischer Moment für (tief Luft holen) The Wombats Proudly Present… This Modern Glitch. Denn eine enorme Erwartungshaltung hatte das Trio aus Liverpool nicht nur mit jener Zeile aufgebaut, sondern auch mit einem famosen Debütalbum, das sich 40 Wochen lang in den UK-Charts hielt. Und auch im Hinblick auf diese hohe Messlatte wählen sie eine überraschende Pointe. The Wombats haben nicht noch ein Album voller todsicherer Hits gemacht (aber ein paar, doch dazu später), sie haben kein depressives „Ich bin berühmt, und es fühlt sich scheiße an“-Werk folgen lassen (obwohl sie kurz davor waren, doch dazu später) und sie haben für den zweiten Longplayer auch keine radikale Kehrtwende in Richtung Electro unternommen (auch wenn sie das behaupten, doch dazu später). Sie sind einfach The Wombats geblieben, bloß mit noch tolleren Texten.

Das lyrische Talent dazu hatten sie freilich schon auf A Guide To Love, Loss And Desperation angedeutet. Doch vor lauter Indiehymnen, Dancefloorfillern und Killersongs wie Backfire At The Disco oder Let’s Dance To Joy Division hatte man das nicht so ganz mitbekommen. Jetzt wirkt es um so mehr. Nach London (Ray Davies), Glasgow (Stuart Murdoch), Sheffield (Jarvis Cocker) und Manchester (Morrissey, Alex Turner) hat nun auch Liverpool seinen Großmeister des Zweizeilers. Und der heißt Murph.

 

Ein paar Beispiele gefällig? „I wear a suitcase / under each one of my eyes“, bekennt Murph n der Vorab-Single Tokyo (Vampires & Wolves). “I’m a good friend and an excellent lover / I can fool myself like no other”, prahlt er in Last Night I Dreamt. In Techno Fan wird das Party-Animal in ihm zum Dichter: “She said I should come over / though the music’s not my type / don’t you know I’d chop a limb off / just to have a good time.”  

 

Das ist so clever, ironisch und weise wie die besten Momente der oben genannten. Und es ist, vor allem: mitten aus dem Leben. Das ist keine Selbstverständlichkeit, denn beispielsweise Eddie Argos beweist bei Art Brut mehr und mehr, dass sich Wortwitz auch in zu viel Selbstreferenz verlieren und somit einen Teil seiner Wirkung einbüßen kann. Und vor allem bedeutete „Leben“ für die Wombats nach Erscheinen ihres Debütalbums erst einmal 18 Monate Extase am Stück. Danach war das Trio laut Schlagzeuger Dan Haggis „physisch und mental ziemlich am Ende“.

Auch Murph spricht von einer Sinnkrise nach diesem Rausch: „Ich hatte das Gefühl, als müsse ich mich gegen das auflehnen, was wir als Band darstellten. (…) Unsere ursprüngliche Idee war, dass wir uns relativ weit von dem entfernen, wofür wir bekannt sind, und wo wir uns allzu wohl fühlen“, erklärt Murph. „Das ist zwar an und für sich eine gute Idee, aber bei den ersten Songs war die Reaktion beim Label vor allem Verwirrung.“ Deshalb ging er aus London zurück nach Liverpool, um wieder einen Fokus zu finden – und einen Kompromiss zwischen alten und neuen Wombats. „Irgendwie haben wir aber die Kurve gekriegt und Teile davon in unser neues Material verwoben. Es gibt Elemente, die sind extrem anders als alles, was die Leute erwarten werden. Es gibt Songs, die an das erste Album erinnern, aber irgendwie haben wir uns gesteigert. Ich bin hundertprozentig überzeugt, dass einige der Songs auf diesem Album zu den besten gehören, die wir je geschrieben haben.“

Man merkt This Modern Glitch (das übrigens auf die Zwischendurch-Songs „My Circuitboard City“ und das Anti-Weihnachtslied „Is This Christmas?“ verzichtet) diese Zerrissenheit durchaus an. Dass dies ein Album ist, auf das man vier Jahre lang warten musste und das in drei verschiedenen Sessions mit einem halben Dutzend Produzenten entstanden ist, kann man heraushören, ohne sich anstrengen zu müssen.

Vor allem im ersten Drittel wollen The Wombats ganz offensichtlich neue Akzente setzen, doch das funktioniert nicht immer. Der Opener Our Perfect Disease kommt lange ohne Gitarren aus, hat dafür (wie das ganze Album) ganz viele uhuhu-Chöre zu bieten, wird mit diesem Mix aus frühen Kaiser Chiefs und späten Bloc Party aber letztlich ein wenig von seiner eigenen Komplexität überrollt. Auch Tokyo (Vampires & Wolves) ist eingängig, aber nicht rundum gelungen: Das Stück wirkt zu plump, brachial und kalkuliert – als habe jemand den Wombats den Tipp gegeben: Macht was, das sich für den Twilight-Soundtrack eignet, dann habt ihr Amerika auch gleich in der Tasche.

Bezeichnenderweise ist es die erste Ballade, mit der This Modern Glitch dann die Kurve kriegt. Am Beginn von Anti-D steht ein Streicher-Arrangement, das ganz laut „Ambition!“ ruft, und trotzdem wird hier alles gut. „Please allow me / to be your anti-depressant“, bittet Murph, das ist zauberhaft und hoch romantisch.

Techno-Fan ist dann der erste definitive Hit des Albums. Gekonnt machen die Wombats hier einen Kracher aus der Zeile „I never knew I was a Techno fan“ und aus einer der wichtigsten Erkenntnisse des modernen Clubbings: Wenn man Spaß haben will, dann kommt es nicht auf die Location, die Begleitung und auch nicht auf die Musik an – sondern nur darauf, dass man selbst beschließt, sich auf jeden Fall zu amüsieren. Danach ist 1996 genauso großartig, eine Hymne an die verlorene Unschuld der Teenager-Zeit.

Zudem lehrt This Modern Glitch, dass man in die Namen deutscher Autorennfahrer auch gut als Verben verwenden kann. Schumacher The Champagne ist als Rausschmeißer so größenwahnsinning wie die irrsten Britpop-Hymnen, bietet schräge Streicher und einen Schluss, der fast Grunge ist.

In Walking Disasters bietet sich Murph als guter Freund mit gutem Rat an, notfalls sogar als Stimme aus dem Off, und schon wieder beweist er mit seinem Text große Empathie, beflügelt von ein wenig Augenzwinkern. „I’d tell my mother that I love her dearly / and tell my father that I need him back again / and if these words won’t drop from your lips / I will be your Freudian slip.“

Und die Wombats haben noch ein Lied für das Regal mitgebracht, in denen man die umwerfenden, unsterblichen Lieder einsortiert. Girls/Fast Cars (ich freue mich auch schon auf die Rod-Stewart-Version) ist pure Euphorie, die in einem ebenso einfachen wie schlüssigen Refrain kulminiert: „I like girls / and fast cars“. Man möchte diesen Satz zum Fenster hinaus schreien, auf ein T-Shirt drucken, inmitten einer Festivalmenge grölen und, natürlich, ganz laut in einem Alfa Spyder hören. Der Hammer.

Es ist dieses Lied, das den Unterschied macht zwischen einer erfreulichen und einer begeisternden Rückkehr. This Modern Glitch ist viel besser, als man nach all den Querelen (hat da jemand „Klaxons“ gesagt?) erwarten, erhoffen, erträumen durfte. Es zeigt, dass die Wombats nicht die Freude an ihrer eigenen Hit-Formel verloren haben, sich trotzdem weiterentwickeln wollen und zudem witzige, romantische Dichter in ihnen stecken – was in Summe schlicht dabei hilft, das Leben ein bisschen schöner zu machen. In Jump Into The Fog, dem Lied mit dem schmuddeligen Hotelzimmer, bringt Murph es auf den Punkt: „I’ve made some bad decisions / I admit that freely / it’s just that life tastes sweeter / when it’s wrapped in poetry.“

 

 

 

 


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