Burghart Klaußner


Das Böse

In einer katholischen Kleinstadt werden zwei kleine Jungs erdrosselt. Bei den Ermittlungen tun sich hinter der frommen Fassade Abgründe auf. „Das Böse“ hat viele gute Ideen, macht aber viel zu wenig daraus.

Katja (Annett Renneberg) wird von ihrem Vater (Michael Kind) missbraucht.

Der junge Goethe (Alexander Fehling) hat sich in Charlotte Buff (Miriam Stein) verliebt.

Goethe!

Der junge Johann Goethe träumt von einem Leben als Dichter. Doch mit der Karriere geht es nicht voran und in der Liebe hat er einen mächtigen Nebenbuhler. „Goethe!“ ist ein solides Biopic; statt des Ausrufezeichens müsste aber ein Fragezeichen stehen.


Der Vorleser

Der 15-jährige Michael beginnt eine Affäre mit einer älteren Frau, die aus Vorlesen und Sex besteht. Jahre später trifft er sie wieder und erfährt ihre schockierende Biografie. „Der Vorleser“ funktioniert vor allem, weil die brisante Romanverfilmung eher Fragen stellt als Antworten in Aussicht stellt – und weil Kate Winslet mitspielt.

Einen Sommer lang haben Hanna (Kate Winslet) und Michael (David Kross) eine Affäre.

Konrad Koch (Daniel Brühl) bringt den Fußball nach Deutschland.

Der ganz große Traum

Wie der Fußball nach Deutschland kam – diese hierzulande nicht ganz unbedeutende Geschichte erzählt „Der ganz große Traum“. Das wirkt, um im Bild zu bleiben, manchmal wie Galavorstellung und manchmal wie Grottenkick.


Requiem

„Requiem“ ist eine großartig gespieltes Biopic und verkneift sich trotz des aufsehenerregenden Themas (der Exorzismus an einer Studentin) jede Effekthascherei.

Michaela (Sandra Hüller) glaubt, vom Teufel besessen zu sein.

Rund um einen Gutshof ereignen sich seltsame Verbrechen.

Das weiße Band

Der Untertitel lautet „Eine deutsche Kindergeschichte“, sie spielt kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs und sie wird in schwarz-weiß erzählt. Harmlos ist allerdings nichts an diesem Film. „Das weiße Band“ ist eher ein Lehrstück über Brutalität.


Die fetten Jahre sind vorbei

Jan, Peter und Jule hassen das System. Nach Einbrüchen, die einer Performance gleichen, werden sie zu Entführern. „Die fetten Jahre sind vorbei“ bietet eine packende Handlung mit subtiler Spannung, aber auch eine gute Dosis Sozialromantik.

Jan (Daniel Brühl), Jule (Julia Jentsch) und Peter (Stipe Erceg) sind moderne Terroristen.