Krieg


Mathilde

Mathilde ist verlobt in Manech, der ist angeblich an der Front im Ersten Weltkrieg hingerichtet worden. Sie will nicht an den Tod ihrer großen Liebe glauben und macht sich auf die Suche. „Mathilde“ wird spannend und romantisch – mit etlichen Parallelen zum Welterfolg „Amélie“.

Mathilde eine große Liebe Review Filmkritik

Ian Kershaw Höllensturz Kritik Rezension

Durchgelesen: Ian Kershaw – „Höllensturz“

Kompakt, gut lesbar und wirklich europäisch: Ian Kershaws „Höllensturz“ ist ein wunderbares Handbuch für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts, und eine Mahnung an Europa, seinen Willen zur Einheit nicht zu gering zu schätzen.


Durchgelesen: Marguerite Yourcenar – „Der Fangschuss“

Eine verhinderte Liebesgeschichte aus dem Baltikum in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg erzählt Marguerite Yorcenar in „Der Fangschuss“. Der Roman ist nicht nur psychologisch scharf beobachtet und mit großer Tragik versehen, sondern hat oft geradezu prophetische Züge.

Marguerite Yorcenar Der Fangschuss Kritik Rezension

Alles worauf wir hofften Louisa Young Kritik Rezension

Durchgelesen: Louisa Young – „Alles worauf wir hofften“

Aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs kehren zwei Engländer zurück in ihre Ehen. Louisa Young erzählt in „Alles worauf wir hofften“ sehr einfühlsam davon und zeigt: Selbst wenn man gewonnen hat, ist man ein Opfer des Krieges.


Draufgeschaut: Monuments Men

Im Angesicht der drohenden Niederlage wollen die Nazis so viele Kunstschätze wie möglich in ihre Gewalt bringen oder zerstören. Eine US-Spezialeinheit will das verhindern und reist an die Front, um die Kulturgüter zu schützen. „Monuments Men“ verschenkt viele Möglichkeiten und hat eine fragwürdige Botschaft.

Filmkritik Monuments Men Rezension

Szene aus dem Film Gefährten Kritik

Draufgeschaut: Gefährten

EIn temperamentvoller Hengst wird erst zum besten Freund eines Jungen in England, dann zum Militärgerät an den Fronten des Ersten Weltkriegs. Steven Spielberg macht daraus in „Gefährten“ ein sehr kitschiges Märchen.


Guy (Léo Paul Salmain, rechts) soll hingerichtet werden.

Draufgeschaut: Das Meer am Morgen

Ein deutsches Massaker im besetzten Frankreich verfilmt Volker Schlöndorff in „Das Meer am Morgen“, basierend auf wahren Ereignissen. Ein eindrucksvolles Werk über den Unterschied von Willkür und Schicksal.


Draufgeschaut: Nackt unter Wölfen

Ein KZ-Häftling will kurz vor Ende des Krieges einen kleinen Jungen retten und gefährdet damit einen geplanten Aufstand der Insassen gegen die SS. Die Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“ ist nicht so gut wie das Buch und die Defa-Adaption, aber noch immer ein eindrucksvolles Plädoyer für Humanität.

Pippig (Florian Stetter) will einen kleinen Jungen retten.

"Krieg und Frieden" seziert eine Ära seziert die Ära politisch, philosophisch und historisch.

Durchgelesen: Leo Tolstoi – „Krieg und Frieden“ 2

Als der „Meister aller Meister“ wurde Leo Tolstoi schon von seinen Zeitgenossen für „Krieg und Frieden“ gepriesen. Das Buch seziert die Ära politisch, philosophisch und historisch, es wird Liebesgeschichte, Psychogramm, Reportage und Chronik. Weltgeschichte als Dichtkunst.


Durchgelesen: Anthony Marra – „Die niedrigen Himmel“

Autor Anthony Marra Titel Die niedrigen Himmel Originaltitel A Constellation Of Vital Phenomena Verlag Suhrkamp Erscheinungsjahr 2013 Bewertung Anthony Marra, Jahrgang 1984, kommt aus behüteten Verhältnissen. Beide Eltern sind Anwälte in Washington, sein Heranwachsen war katastrophenfrei, mittlerweile hat er einen Abschluss der Elite-Universität Stanford in der Tasche. Das muss man […]

Vom Kern des Krieges erzählt Anthony Marra in "Die niedrigen Himmel".

Durchgelesen: Siegfried Kracauer – „Ginster“

In „Ginster“ zeigt Siegfried Kracauer, wie das wilhelminische Deutschland auf den Ersten Weltkrieg reagierte. Die Jubiläumsausgabe fängt all das Surreale und Groteske ein, das für die Zeitgenossen mit der Wahrnehmung dieses Krieges einher ging.

Zum Weltkriegsjubiläum wird "Ginster" neu aufgelegt.