Krieg


Durchgelesen: Herfried Münkler – „Der Große Krieg“ 1

„Der Große Krieg. Die Welt 1914-1918“ von Herfried Münkler ist die erste deutsche Gesamtdarstellung zum Ersten Weltkrieg seit dem Jahr 1968. Das Buch könnte ein Standardwerk werden – und betont zugleich die Aktualität der Ereignisse.

"Der Große Krieg" ist die erste deutsche Gesamtdarstellung zum Ersten Weltkrieg seit 1968.

Draufgeschaut: Auslandseinsatz

Eigentlich soll die Bundeswehr-Truppe in Afghanistan nur humanitäre Hilfe leisten, dann gerät sie mitten hinein in den Konflikt zwischen US-Army und Taliban. „Auslandseinsatz“ funktioniert dank guter Schauspieler, guter Kenntnis des Konflikts und der Weigerung, Gut und Böse zu benennen.

In einem afghanischen Dorf soll die Bundeswehr Aufbauhilfe leisten.

Nazis töten: Das ist der Auftrag von Donny Donowitz (Eli Roth, links) und Aldo Raine (Brad Pitt).

Inglorious Basterds

Krieg, Nazis und Widerstand, aber unterhaltsam: In „Inglorious Basterds“ kann Quentin Tarantino seine Coolness in allen Facetten ausspielen. Erwägungen wie Moral, Menschlichkeit oder historische Realität spielen dabei selbstverständlich keine Rolle.


How I Won The War

John Lennon spielt mit in „How I Won The War“! Ob er gut spielt? Das lässt sich kaum sagen, denn dafür ist der Film viel zu surreal und grotesk.

Gripweed (John Lennon) muss sich mit einem unfähigen Offizier durch Afrika kämpfen.

Der Aberglaube wird in "Die Tigerfrau" zum verbindenden Element in Zeiten der Trennung.

Durchgelesen: Téa Obreht – „Die Tigerfrau“

Fast ein ganzes Jahrhundert Geschichte packt Téa Obreht in ihren Debütroman. „Die Tigerfrau“ porträtiert damit nicht nur die Mentalitäten auf dem Balkan, sondern auch die oft vergessenen Gemeinsamkeiten.


Draufgeschaut: Good Morning, Vietnam

„Good Morning Vietnam“ ist ein packender Film übers Radio, über das Militär und über den Humor – vor allem aber über die Suche nach der Wahrheit inmitten eines absurden Krieges.

Adrian Cronauer (Robin Williams) soll die Truppe bei Laune halten.

Adolf Hitler (Bruno Ganz, Mitte) weigert sich trotz der näher rückenden Gegner, Berlin zu verlassen.

Der Untergang

Hitler, menschlich gesehen – „Der Untergang“ funktioniert mit diesem Ansatz meisterhaft. Spannend und aufrüttelnd.


Draufgeschaut: Die Spiele der Frauen

„Die Spiele der Frauen“ ist nicht frei von Klischees, aber eine toll fotografierte Dreiecksgeschichte im Frankreich des Zweiten Weltkriegs.

Guy (Stuart Townsend) bandelt mit Mia (Penélope Cruz, links) und Gilda (Charlize Theron) an.

Alle für einen: Eine Gruppe von US-Soldaten soll einen Kameraden von der Front wegholen.

Der Soldat James Ryan 1

„Der Soldat James Ryan“ ist ein eindringlicher Kriegsfilm, mit dem Steven Spielberg sehr effektvoll die Frage nach dem Wert des Individuums stellt.


Draufgeschaut: Platoon

„Platoon“ bietet nicht nur ein atemloses Finale und die typische amerikanische Heroisierung der Soldaten, sondern erweist sich auch als schonungsloses Spektakel und ein packender Appell an die Menschlichkeit.

Chris Taylor (Charlie Sheen) verliert in Vietnam den Glauben an den gerechten Krieg.

Graf Almásy (Ralph Fiennes) sehnt sich nach Katharine Clifton (Kristin Scott Thomas).

Der englische Patient

Viel besser kann eine Literaturverfilmung nicht sein: „Der englische Patient“ bietet große Bilder, große Gefühle – und kein bisschen Kitsch.


Pearl Harbor

„Pearl Harbor“ in einem Satz: Zu Anfang viel Patriotismus, in der Mitte viel Sentimentalität und am Ende viel Action.

Rafe (Ben Affleck, rechts) und Danny (Josh Hartnett) sind Piloten mit ganzem Herzen.