Krimi


Christoffer Carlsson – „Zeit der Angst“

Einen fünf Jahre alten Fall will Kommissar Leo Junker aufklären, während der Rest des Landes von Terrorangst gelähmt ist. Christoffer Carlsson schließt mit „Zeit der Angst“ seine Krimireihe um diesen Helden ab, mit spannenden Einblicken ins Innenleben seiner Protagonisten und der Polizei.

Zeit der Angst Christoffer Carlsson Kritik Rezension

Durchgelesen: Adrian McKinty – „Die verlorenen Schwestern“

Nordirland 1983: Inspector Sean Duffy soll einen alten Schulfreund aufspüren, der jetzt ein hohes Tier der IRA ist. Adrian McKinty verwebt diese Idee in „Die verlorenen Schwestern“ mit einem zweiten Fall und der bedrückenden Atmosphäre der Thatcher-Jahre.

Einen IRA-Boss jagt der Ermittler in "Die verlorenen Schwestern".

Durchgelesen: Stefan Ahnhem – „Und morgen du“

Stefan Ahnhem hat bisher Drehbücher geschrieben, etwa für die „Wallander“-Reihe. Jetzt legt er seinen ersten eigenen Krimi vor. „Und morgen du“ liefert ein ungewöhnliches Maß an Brutalität – und zeigt, dass auch Polizisten manchmal Feierabend machen wollen.

Die Klassenkameraden des Kommissars sind die Opfer in "Und morgen du".

In einem Tunnelsystem unter London spielt der zweite Roman von Oliver Harris.

Durchgelesen: Oliver Harris – „London Underground“

Ein Entführer versteckt sich in einem Tunnelsystem unter London, das seit dem Kalten Krieg nicht mehr benutzt wurde. Oliver Harris macht daraus mit „London Underground“ einen faszinierenden Krimi – mit London als heimlichem Hauptdarsteller.


Durchgelesen: Dan T. Sehlberg – „Mona“

Mit dem Comuptervirus „Mona“ soll Israel in die Knie gezwungen werden. Der Mossad ist dem Schöpfer auf der Spur, genau wie ein schwedischer Professor, der seine kranke Frau retten will. Dan T. Sehlberg schafft es in seinem Debütroman, diese Handlungsstränge spannend zu verknüpfen.

Keine Frau, sondern ein Computervirus ist der Namensgeber für "Mona".

Durchgelesen: William Shaw – „Abbey Road Murder Song“

Einen sehr genauen Blick für die Schwächen der Menschen, und die nötige Aufmerksamkeit für deren Macken und Tragödien zählt zu den Stärken von William Shaw. Aus „Abbey Road Murder Song“ macht er einen fein konstruierten, sehr spannenden Polizeithriller – mit Beatles-Referenzen und einem Trottel als Kommissar.

Der Mord an einem Beatles-Fan soll in "Abbey Road Murder Song" aufgeklärt werden.

Ein Mann wird in "Die Rache des Chamäleons" von seiner Vergangenheit eingeholt.

Durchgelesen: Ake Edwardson – „Die Rache des Chamäleons“

Autor Åke Edwardson Titel Die Rache des Chamäleons Originaltitel Möt mig i Estepona Verlag Ullstein Erscheinungsjahr 2011 Bewertung Eine Frau, zwei Kinder, ein Häuschen, ein angenehmer Job in einer Werbeagentur. Peter Mattéus lebt den Inbegriff der bürgerlichen Beschaulichkeit. Das einzige, was ihn in seinem Alltag zu stören können scheint, sind […]


Jimmy Boyle – „Schlachtplan“

Jimmy Boyle, der zu lebenslanger Haft verurteilt ist, hat einen Roman geschrieben. „Schlachtplan“ hat Charme und Chuzpe, krankt aber ausgerechnet an übertriebener Moral.


Matt Dickinson – „Tod im Eis“

„Tod im Eis“ ist der zweite Roman des Engländers Matt Dickinson. Das Buch erweist sich als exotisch, gut rechechiert und ebenso action- wie lehrreich.