Marcus H. Rosenmüller


Wer’s glaubt, wird selig

Früher kamen Ski-Touristen, jetzt kommt niemand mehr. Um seinem Dorf zu helfen, will Georg eine Heilige erfinden, die Pilger anlocken soll. „Wer’s glaubt, wird selig“ schafft es, daraus eine charmante Komödie zu machen, die Religion amüsant findet, aber nicht lächerlich macht.

Georg (Christian Ulmen) bittet den Papst (Nikolaus Paryla), seine Schwiegermutter heilig zu sprechen.

Kati (Anna Maria Sturm) und Jo (Rosalie Thomass, rechts) planen eine Weltreise.

Draufgeschaut: Beste Gegend

„Beste Gegend“ ist zugleich ein Roadmovie ohne Road, ein Heimatfilm, in dem die Heimat alles andere als ein Sehnsuchtsort ist, und eine Coming-Of-Age-Geschichte, in der die meisten Protagonisten schon am Anfang viel zu erwachsen für ihr Alter sind.


Draufgeschaut: Beste Zeit

Als Auftakt einer Trilogie über das Aufwachsen in der Provinz ist „Beste Zeit“ konzipiert. Der Film wirkt wie „American Graffiti“ in Oberbayern: ein drohender Abschied, die Gewissheit vom Ende der Jugend und die Clique als einziger echter Rückhalt.

Die Freundschaft von Kati (Anna Maria Sturm, links) und Jo muss sich in diesen Ferien beweisen.