Meryl Streep


Draufgeschaut: Das Geisterhaus

Die Geschichte einer Familie über drei Generationen wird in „Das Geisterhaus“ zugleich zur politischen Geschichte Chiles. Als Roman ist das beeindruckend, in der pompösen Kino-Umsetzung allerdings erstaunlich nichtssagend.

Szene aus dem Film "Das Geisterhaus" mit Jeremy Irons und Glenn Close

Jane (Meryl Streep) flirtet wieder mit ihrem Ex-Mann Jake (Alec Baldwin).

Wenn Liebe so einfach wäre

Seit zehn Jahren sind Jane und Jake geschieden. Er hat eine deutlich jüngere Frau geheiratet, sie leidet an ihrem Dasein als alternde Geschiedene – bis Jake plötzlich wieder mit ihr flirtet. „Wenn Liebe so einfach wäre“ ist in der Ausgangssituation originell, in der Umsetzung allerdings brav.


Draufgeschaut: Der Manchurian Kandidat

Die Experten sind sich einig: Raymond Shaw ist ein politischer Senkrechtstarter, vielleicht sogar der nächste US-Präsident. Einer seiner ehemaligen Kameraden aus der Army hat allerdings den Verdacht, dass hinter dem Aufstieg eine Verschwörung steckt. „Der Manchurian Kandidat“ erzählt diese Geschichte – und zeigt zudem die Paranoia der USA nach 9/11.

Major Marco (Denzel Washington, links) glaubt, ein Komplott um seinen Ex-Kameraden Raymond Shaw (Liev Schreiber) aufgedeckt zu haben.

Andrea (Anne Hathaway, links) wird von ihrer Chefin Miranda (Meryl Streep) alles abverlangt.

Draufgeschaut: Der Teufel trägt Prada

Andrea heuert als Assistentin bei einer großen Modezeitschrift an und muss sich schnell in ganz anderer Rolle im Haifischbecken des Modebusiness beweisen. „Der Teufel trägt Prada“ lebt von hohem Tempo und erstaunlicher Selbstironie.


Draufgeschaut: Couchgeflüster

Das Leben von Rafi ist ein einziges Chaos. Jetzt hat sie sich auch noch in einen viel zu jungen Mann verliebt und beichtet das ihrer Therapeutin – die blöderweise die Mutter dieses Jungen ist. „Couchgeflüster“ ist manchmal plump, funktioniert aber dank seiner originellen Ausgangssituation trotzdem.