Süddeutsche Bibliothek


Carson McCullers – „Das Herz ist ein einsamer Jäger“

In ihrem Debütroman „Das Herz ist ein einsamer Jäger“ blickt Carson McCullers auf Rassismus, Armut und Unterdrückung in den Südstaaten der 1930er Jahre. Das ist erschütternd, aktuell – und dank einer ganz speziellen Hauptfigur so fesselnd.

Carson McCullers Das Herz ist ein einsamer Jäger Rezension

Franz Kafka Amerika

Franz Kafka – „Amerika“

Ein 16-Jähriger muss sich in der Neuen Welt durchschlagen: Das Romanfragment „Amerika“ ist für Kafka-Verhältnisse vergleichsweise heiter und stringent – und blickt auf ein verlogenes, hartes Land.


Deutschstunde Siegfried Lenz Kritik Rezension

Siegfried Lenz – „Deutschstunde“

Der Schüler Siggi Jepsen muss als Strafarbeit einen Aufsatz schreiben und erinnert sich darin an die letzten Jahre des Zweiten Weltkriegs. Siegfried Lenz seziert in „Deutschstunde“ den Unterschied zwischen formaler Pflicht und persönlicher Verantwortung – und überträgt die Techniken der Malerei auf sein Schreiben.


Jorge Semprún – „Was für ein schöner Sonntag“

In seinem autobiografischen Roman „Was für ein schöner Sonntag“ erzählt Jorge Semprún von seiner Zeit im KZ Buchenwald. Das Buch wird eine Abrechnung mit Ideologien – und eine Reflexion über die Grenzen und Möglichkeiten der Literatur.

Jorge Semprún Was für ein schöner Sonntag Kritik Rezension

Eine Liebe Swanns Marcel Proust Kritik Rezension

Marcel Proust – „Eine Liebe Swanns“

Manchmal rauschhaftes Glück, manchmal auszehrend wie Cholera: Marcel Proust seziert in „Eine Liebe Swanns“ meisterhaft die Facetten der Liebe und die Welt der Salons zum Fin de siècle.


Michael Ondaatje – „Der englische Patient“

Michael Ondaatje erzählt in „Der englische Patient“ vordergründig von Krieg und Spionage in Afrika. Dabei stellt er auch die Frage, ob man aus den Bruchstücken seiner Erinnerung eine neue Identität bauen kann.

Der englische Patient Michael Ondaatje Kritik Rezension

Das Treibhaus Wolfgang Koeppen Kritik Rezension

Wolfgang Koeppen – „Das Treibhaus“

Einen scharfen Blick auf den Politikbetrieb der Adenauer-Ära wirft Wolfgang Koeppen in „Das Treibhaus“. Die damals junge Bundesrepublik betrachtet er vor allem als vertane Chance.


Patricia Highsmith – „Der talentierte Mr. Ripley“

Tom Ripley schmeichelt sich bei einem reichen Firmenerben ein und nimmt dann dessen Identität an. Wird er erwischt? Diese Frage ist beinahe nebensächlich. Viel mehr geht es, wie so oft bei Patricia Highsmith, um die Frage: Was treibt ihn dazu?

Der talentierte Mr. Ripley Patricia Highsmith Kritik Rezension

Juan Carlos Onetti – „Das kurze Leben“

Juan Maria Brausen, ein 40-jähriger Werbetexter aus Buenos Aires, weiß, dass sein Leben zerfleddert. Juan Carlos Onetti macht daraus in „Das kurze Leben“ einen Roman über den Versuch, sich selbst – und sogar die Realität – neu zu erfinden.

Ein Mann erfindet sich in "Das kurze Leben" neu.

Milan Kundera – „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ 2

Die Liebe als Suche nach der verlorenen Hälfte von uns selbst ist das Thema von Milan Kunderas meisterhaftem Roman. „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ zeigt das Lieben in all seiner Pracht, all seinem Schmerz und seiner ewigen Unfähigkeit zur Entscheidung.