Ulrich Tukur


Nikolaikirche

Im Leben einer Familie in Leipzig personifiziert sich das Ende der DDR: „Nikolaikirche“ zeigt, nach dem Roman von Erich Loest, fast dokumentarisch die Macht von Unterdrückung und die Macht von Widerstand.

Szene aus dem Film Nikolaikirche von Frank Beyer

Die Auserwählten Kritik Rezension

Die Auserwählten

Die Missbrauchsfälle in der Odenwaldschule zeichnet „Die Auserwählten“ sehr eindrucksvoll und mit herausragender Besetzung nach.


Draufgeschaut: Das Böse

In einer katholischen Kleinstadt werden zwei kleine Jungs erdrosselt. Bei den Ermittlungen tun sich hinter der frommen Fassade Abgründe auf. „Das Böse“ hat viele gute Ideen, macht aber viel zu wenig daraus.

Katja (Annett Renneberg) wird von ihrem Vater (Michael Kind) missbraucht.

Rund um einen Gutshof ereignen sich seltsame Verbrechen.

Draufgeschaut: Das weiße Band

Der Untertitel lautet „Eine deutsche Kindergeschichte“, sie spielt kurz vor Beginn des Ersten Weltkriegs und sie wird in schwarz-weiß erzählt. Harmlos ist allerdings nichts an diesem Film. „Das weiße Band“ ist eher ein Lehrstück über Brutalität.


Der Stellvertreter

Kurt Gerstein soll für die Nazis arbeiten. Als gläubiger Christ kann er das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, sodass er versucht, den Papst gegen das NS-Regime einzuspannen. „Der Stellvertreter“ ist ehrenwert, lässt aber die nötige Dynamik vermissen.