Monatliche Archive: Oktober 2014


Interview mit Rüfüs

In ihrer australischen Heimat haben Rüfüs mit ihrem Debütalbum abgeräumt. Die zweite Platte nehmen sie gerade in Berlin auf. Ich habe sie dort getroffen und mit den drei Jungs über den Reiz und die Verlockungen der Hauptstadt geplaudert.

Verliebt in Berlin: Rüfüs. Foto: Benameur Promotion

Interview with Rüfüs

To get away from the attention that surrounds them in their Australian home, Rüfüs moved to Berlin, of all places. I met them to talk about their second album, the New Sound Of Australia and the impossibility of squeezing orchestras into water tanks.


Hingehört: Nicholas Krgovich – „On Sunset“

Unter verschiedenen Synonymen hat sich Nicholas Krgovich schon versucht, jetzt gibt es mit „On Sunset“ erstmals eine Platte mit seinem eigenen Namen – und dem Versuch, die Yacht-Rock-Welle zu erwischen.

Nach Kaffeehaus und Konservatorium klingt "On Sunset".

Auf die Suche nach dem Abgrund geht David Cronenberg auch in seinem ersten Roman.

Durchgelesen: David Cronenberg – „Verzehrt“

Mit 71 legt Hollywood-Regisseur David Cronenberg seinen ersten Roman vor. Wie in seinen Filmen, geht er auch hier auf die Suche nach den menschlichen Abgründen und den Grenzen der Moral – und ist meisterhaft.


Greylag – „Greylag“

Aus allen Ecken der USA kommend, sind die drei Mitglieder von Greylag in Portland aufeinander getroffen. Der Sound ihres Debütalbums könnte kaum amerikanischer klingen – und zeigt eine Vorliebe für Wasservögel.

Americana, in melancholisch, gibt es auf dem Debüt von Greylag.

Foxygen – „… And Star Power“

Retro? Da zucken Foxygen auch auf ihrem dritten Album nur mit den Schultern. Das Duo aus Los Angeles beweist auf „… And Star Power“ ein ganz eigenens Konzept von Originalität und Kreativität, und das gleich in 24 Songs.

Ein Dopple- und Konzeptalbum legen Foxygen mit "... And Star Power" vor.

Adolf Grünbaum (Ulrich Mühe, rechts) gibt Adolf Hitler (Helge Schneider) Nachhilfe.

Draufgeschaut: Mein Führer

Darf man über Hitler lachen? Wahrscheinlich schon. In „Mein Führer“ fällt es allerdings schwer. Nicht wegen Helge Schneider in der Titelrolle, sondern wegen der Unentschlossenheit des Films.


The Smashing Pumpkins – „Adore“

Das war 1998 noch ein Sündenfall: Mit „Adore“ öffneten sich die Smashing Pumpkins der Elektronik. Und legten trotzdem einen Meilenstein hin.

Aus Folk und Techno machen die Smashing Pumpkins eine weitere Neuerfindung.

Hingehört: Erasure – „The Violet Flame“

Das Comeback im vergangenen Jahr war, ausgerechnet, ein Weihnachtsalbum. Jetzt sind Erasure mit einer ganzen Platte voller neuer Songs zurück. „The Violet Flame“ klingt, zumindest ab und zu, erstaunlich ambitioniert für eine Band im 30. Jahr ihrer Karriere.

Immer achtbar, manchmal ambitioniert - Album #16 von Erasure.

Aaron (Jonah Hill, links) gibt den Aufpasser für Rockstar Aldous Snow (Russel Brand).

Draufgeschaut: Männertrip

Sexbesessen und sensibel, vulgär und verletztlich – Russell Brand setzt in „Männertrip“ dem Konzept des Rockstars ein Denkmal.


Hingehört: Zola Jesus – „Taiga“

Bei sich angekommen ist Zola Jesus mit dem fünften Album, sagt sie. Leider ist „Taiga“ aber ein Schuss in den Ofen: riesige Ambitionen, sehr überschaubares Talent.

Viel Pose, wenig Inhalt - an dieser Schwäche scheitert "Taiga".

Shabazz Palaces – „Lese Majesty“

HipHop, aber eher schüchtern als aggro – das ist das Metiert von Shabazz Palaces aus Seattle. Ihr zweites Werk „Lese Majesty“ ist ein innovatives und intelligentes Konzeptalbum.

Wie ein Mosaik kommt "Lese Majesty" daher.