Monatliche Archive: Februar 2015


Tove Lo – „Queen Of The Clouds“

Die Musik von Tove Lo ist Mainstream-kompatibel und Kleinmädchen-tauglich. In den Texten der Schwedin geht es aber mächtig zur Sache, zeigt ihr Debütalbum „Queen Of The Clouds“.

Pop, aber edgy: Das ist die Stärke von Tove-Lo.

54 und unvernünfftig - beides zeichnet Nena auf "Oldschool" aus.

Hingehört: Nena – „Oldschool“ 1

Sie spielt mit ihrem eigenen Status und Alter, sie setzt auf erstaunlich viele Gitarren und sie hat Samy Deluxe als Produzenten angeheuert. Nena überrascht mit „Oldschool“ gleich in mehrfacher Hinsicht: Nostalgie und Aktualität passen hier bestens zusammen.


Durchgelesen: Rachel Kushner – „Flammenwerfer“

Eine Heldin auf einem Motorrad, eine Revolte in Italien, Liebe und Kunst: Rachel Kushner hat mit „Flammenwerfer“ einen Roman unter Vollgas geschrieben – und damit in den USA eine hitzige Debatte losgetreten. Jetzt gibt es das Buch auf Deutsch.

Kunst in New York, Revolte in Italien - das sind die Schauplätze von "Flammenwerfer".

Die Songs auf "Nurture" sind teilweise in Leipzig entstanden.

Sizarr – „Nurture“ 3

Das zweite Album wäre eigentlich ein guter Zeitpunkt, endlich mal eine Identität zu entwickeln. Sizarr schaffen das allerdings nicht. „Nurture“ bietet nichts als prätentiöse Posen.


Duke Garwood – „Heavy Love“

Wie eine Fortsetzung von Bob Dylans „Time Out of Mind“ klingt das neue Album von Duke Garwood. Auch weil die Lieder auf „Heavy Love“ wirken, als stünden sie mit einem Bein im Jenseits.

Eine große Reife zählt zu den Stärken von "Heavy Love".

Douglas Burnett (Dirk Benedict) bringt Hollywood-Flair nach Unna.

Draufgeschaut: Goldene Zeiten

Ein Hollywood-Schauspieler soll der Stargast beim Golfturnier in Unna sein. Was keiner weiß: Er ist nur ein Double – und das ist nicht der einzige Schwindel rund um das Event. „Goldene Zeiten“ ist ein würdiger Abschluss für Peter Thorwarths Unna-Trilogie.


Sieben Mädchen zwischen 13 und 16 bilden die "Mädchenmeute".

Kirsten Fuchs – „Mädchenmeute“ 1

Sieben Teenager-Mädchen verbringen die Sommerferien ganz alleine im Wald. Die Welt rätselt derweil, wo die „Mädchenmeute“ abgeblieben ist. Kirsten Fuchs macht daraus einen sehr originellen Roman, der gekonnt die Balance zwischen Jugendbuch-Tauglichkeit und Erwachsenen-Unterhaltung wahrt.


Dan Deacon – „Gliss Riffer“

Dan Deacon ist sagenhaft produktiv, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Sein neues Album „Gliss Riffer“ ist in den besten Momenten ekstatisch.

Sein neues Album "Gliss Riffer" hat Dan Deacon selbst produziert.

Tänzerin Nina (Natalie Portman) soll ihre düstere Seite erforschen.

Black Swan

Nina winkt die Rolle als Primaballerina in Schwanensee. Doch dafür muss sie beweisen, dass sie auch die dunkle Seite des „Black Swan“ glaubhaft verkörpern kann – und sie macht sich auf die Suche nach dem Bösen. „Black Swan“ schafft es meisterhaft, Ballett und Horror zu kombinieren – dank einer großartigen Natalie Portman.


Durchgelesen: T.C. Boyle – „Hart auf hart“

Der neue Roman von T.C. Boyle erscheint zuerst auf Deutsch, dann erst im Original. Kein Wunder, denn auch in „Hart auf hart“ lautet die Frage wieder: Was ist bloß aus Amerika geworden?

Die Paranoia der USA stellt T.C. Boyle ins Zentrum von "Hart auf hart".

Bang Boom Bang

Ich gehe in den Knast, du behältst die Beute aus unserem Überfall. Das war der Deal zwischen Kalle und Keek. Doch als der eine aus dem Gefängnis ausbricht und der andere das ganze Geld auf den Kopf gehauen hat, gibt es Ärger. „Bang Boom Bang“ sieht aus, als habe Guy Ritchie den Ruhrpott entdeckt.

Kalle (Ralf Richter) bricht aus dem Knast aus.