Monatliche Archive: April 2015


Hingehört: Max & Laura Braun – „Highwire Haywire“

Sie ist in London, er ist in Stuttgart. Songs via Internet zu schreiben, kam für Max & Laura Braun trotzdem nie infrage. Sie brauchen das persönliche Miteinander. Warum, erklärt ihr zweites Album „Highwire Haywire“.

Zwischen London und Stuttgart entstand "Highwire Haywire".

Hingehört: Drenge – „Undertow“

Drenge leben auf ihrem zweiten Album von einer Verweigerungshaltung, die sich auf die ganze Welt bezieht. Das klingt manchmal wie Nirvana mit einem winzigen Rest von Optimismus.

Die Brüder Loveless tragen ihren Namen nicht zu Unrecht, zeigt ihr zweites Album.

Guy (Léo Paul Salmain, rechts) soll hingerichtet werden.

Draufgeschaut: Das Meer am Morgen

Ein deutsches Massaker im besetzten Frankreich verfilmt Volker Schlöndorff in „Das Meer am Morgen“, basierend auf wahren Ereignissen. Ein eindrucksvolles Werk über den Unterschied von Willkür und Schicksal.


Joris – „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“

Wenn man schon ein Philipp-Poisel-Trittbrettfahrer sein möchte, sollte man ein wenig subtiler vorgehen als Joris. Sein Debütalbum setzt auf Sensibilität im Hau-Ruck-Verfahren.

Nett, aber ein bisschen schlicht ist das Debüt von Joris.

Chelsea (Sasha Grey) arbeitet als Callgirl in Manhattan.

Draufgeschaut: The Girlfried Experience

Chelsea arbeitet als Luxus-Callgirl in Manhattan. Dann glaubt sie, sich in einen Kunden verliebt zu haben. „The Girlfriend Experience“ ist schick und ambitioniert, aber leider todlangweilig.


Alannah Myles – „Alannah Myles“

Als 31-Jährige feierte Alannah Myles mit dieser Platte ihren Durchbruch, dank „Black Velvet“. Wofür sie musikalisch stehen will, weiß sie trotzdem nicht.

Nur ein Song auf dem Debüt von Alannah Myles ist zum Klassiker geworden.

Zwei Elternpaare kriegen sich wegen ihrer Söhne in die Haare.

Der Gott des Gemetzels

Roman Polanski lässt zwei Elternpaare über ihre Kinder streiten. „Der Gott des Gemetzels“ zeigt: Erwachsene sind auch bloß Menschen.


Ryley Walker – „Primrose Green“

Improvisiert, mäandernd und traumwandlerisch kommt das zweite Album von Ryley Walker daher. „Primrose Green“ zeigt: Der Mann aus Chicago ist ein Singer-Songwriter, der nicht gerne singt und kaum echte Songs schreibt.

Improvisation lautet der Ansatz von Ryley Walker auf "Primrose Green".

Nackt unter Wölfen

Ein KZ-Häftling will kurz vor Ende des Krieges einen kleinen Jungen retten und gefährdet damit einen geplanten Aufstand der Insassen gegen die SS. Die Neuverfilmung von „Nackt unter Wölfen“ ist nicht so gut wie das Buch und die Defa-Adaption, aber noch immer ein eindrucksvolles Plädoyer für Humanität.

Pippig (Florian Stetter) will einen kleinen Jungen retten.

Durchgelesen: David Duchovny – „Heilige Kuh“

Kann eine Kuh ein Buch schreiben? In der Welt von Schauspieler David Duchovny ist das offensichtlich kein Problem. Sein erster Roman „Heilige Kuh“ ist ein großer Spaß, nicht nur für Vegetarier.

Eine Kuh ist die Erzählerin im ersten Roman von David Duchovny.