Monatliche Archive: April 2017


Die Schlange Filmkritik Rezension

Die Schlange

Ein Modefotograf gerät in eine Intrige. „Die Schlange“ ist düster, erotisch und spannend – und profitiert von einer Hauptfigur, die selbst kein lupenreiner Held ist.


Im Bann des Jade-Skorpions Kritik Rezension

Draufgeschaut: Im Bann des Jade-Skorpions

New York, 1940: Eine Diebstahlserie kostet eine Versicherung ein Vermögen. Unter Verdacht steht ausgerechnet der beste Hausdetektiv der Firma. Er glaubt allerdings, das Verbrechen habe etwas mit Hypnose zu tun, und mit seiner neuen Kollegin. „Im Bann des Jade-Skorpions“ zeigt Woody Allen vor allem als Drehbuchautor in Bestform.


Papillon Filmkritik Rezension

Draufgeschaut: Papillon

Ein Mann will in die Freiheit, koste es, was es wolle. Aus dieser einfachen Idee wird in „Papillon“ der beste Gefängnisfilm aller Zeiten.


Der Fuchs und Dr. Shimamura Christine Wunnicke Rezension Kritik

Durchgelesen: Christine Wunnicke – „Der Fuchs und Dr. Shimamura“

Ein japanischer Arzt will einer Nervenkrankheit auf die Spur gehen, scheitert aber bei Feldversuchen ebenso wie auf einer Forschungsreise nach Europa. Wahre Begebenheiten nutzt Christine Wunnicke in „Der Fuchs und Dr. Shimamura“, um die Grenzen der Wissenschaft und die Rätselhaftigkeit der Psyche vorzuführen.


Draufgeschaut: The Game

EIn Banker lässt sich auf ein Spiel ein, mit dem eine Agentur Spaß in sein Leben bringen will. Er weiß allerdings nicht, wann dieses Spiel beginnt und was sein Ziel ist – und schon bald versinkt sein Leben im Chaos. „The Game“ ist intelligent, extrem spannend und erstaunlich aktuell.

The Game Filmkritik Rezension

Double Roses Karen Elson Kritik Rezension

Karen Elson – „Double Roses“

Mit viel Souveränität geht Karen Elson ihr zweites Album an. Mit etwas Phantasie kann man auf „Double Roses“ auch ein paar Seitenhiebe auf Exmann Jack White erkennen.


Draufgeschaut: Keinohrhasen

Arschloch verliebt sich in Mauerblümchen: „Keinohrhasen“ ist der beste aller Til-Schweiger-Filme – auch weil er sich selbst nicht allzu ernst nimmt.

Keinohrhasen Kritik Rezension

Der Zementgarten Ian McEwan Rezension Buchkritik

Durchgelesen: Ian McEwan – „Der Zementgarten“

Der 15-jährige Jack und seine Familie leben in einem einsamen Haus in einem englischen Vorort. Als kurz hintereinander Vater und Mutter sterben, bleiben die Kinder allein im Haus, bauen sich ihre eigene Welt und hüten ein Geheimnis. Mit „Der Zementgarten“ hat Ian McEwan eines der beunruhigendsten Adoleszenz-Bücher überhaupt geschrieben.


Draufgeschaut: Sauna

Karelien, 1595: Nach dem Krieg ziehen die einstigen Gegner Schweden und Russland die neue Grenze in einem eroberten Gebiet. Dabei kommt es zu etlichen Konflikten, auch weil alle Beteiligten mit der Frage von Schuld und Gerechtigkeit zu kämpfen haben. „Sauna“ macht daraus einen eigenartigen Quasi-Horrorfilm, der vor allem von der Atmosphäre lebt.

Sauna Film Kritik Rezension

Clemens Setz Indigo Kritik Rezension

Durchgelesen: Clemens J. Setz – „Indigo“

Wer einem Indigo-Kind begegnet, wird innerhalb weniger Sekuden krank. Aus dieser Idee konstruiert der Österreicher Clemens J. Setz einen schockierenden Roman mit einer faszinierenden Erzähler-Perspektive.