Ätschbätsch!


Eigentlich wollte Anne Will in der letzten Sendung 2010 auf das Jahr voller Auftritt, Fehltritte und Rücktritte zurückblicken. Und darüber sprechen, ob die wichtigen Ereignisse vielleicht symptomatisch sind für eine Entfremdung zwischen Volk und Volksvertretern, von Horst Köhlers Rücktritt als Bundespräsident über Stuttgart 21 bis hin zur Debatte um Thilo Sarrazins Deutschland schafft sich ab. Doch mit illustren Gästen wie Franz Müntefering, Joachim Gauck, Edmund Stoiber oder Giovanni di Lorenzo entspann sich dann schnell eine Debatte, die nicht in die Vergangenheit schaute, sondern in die Zukunft wies.

Dass es eine erschreckend große Kluft gibt zwischen Regierenden und Regierten, das wollte erst gar keiner in der Rund bezweifeln. Di Lorenzo fand dafür diese Beziehung die sehr treffende Bezeichnung „Ätschbätsch!“ Es gab auch sonst einige markige Sprüche und durchaus erstaunliche Selbstkritik. Vor allem aber kam zum Ende ein Verdacht auf, wer schuld sein könnte an der Misere: Die Parteien und ihr ständiger Drang, nur auf die eigene Macht zu schauen.

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