Draufgeschaut: 21 Jump Street


Film 21 Jump Street

Schmidt (Jonah Hill, links) und Jenko (Channing Tatum) sind als verdeckte Ermittler im Einsatz.

Schmidt (Jonah Hill, links) und Jenko (Channing Tatum) sind als verdeckte Ermittler im Einsatz.

Produktionsland USA
Jahr 2012
Spielzeit 109 Minuten
Regie Phil Lord, Chris Miller
Hauptdarsteller Jonah Hill, Channing Tatum, Brie Larson, Dave Franco, Rob Riggle, DeRay Davis, Ice Cube, Johnny Depp
Bewertung

Worum geht’s?

Sieben Jahre nach dem Abschluss der High School treffen sich Schmidt und Jenko auf der Polizeischule wieder. Früher konnten sie sich zwar nicht sonderlich gut leiden, doch nun bilden sie eine Zweckgemeinschaft, aus der sogar eine Freundschaft wird: Jenko ist stark und mutig, Schmidt ist clever und dizipliniert. So helfen sie sich gegenseitig durch die Ausbildung und beginnen dann auch den Polizeidienst als Team. Weil sie ihre erste Festnahme nach allen Regeln der Kunst vermasseln, werden Schmidt und Jenko allerdings strafversetzt. Sie sollen in einem Undercover-Programm mitwirken, bei dem Polizisten an High Schools eingeschleust werden, um einen Drogenhändler-Ring zu entlarven. Natürlich landen die beiden prompt an der Schule, die sie früher selbst besucht haben. Neben der Suche nach dem Kopf der Drogendealer-Bande geraten die verdeckten Ermittler dabei aber noch in ganz andere Schwierigkeiten: die Sorgen typischer Teenager.

Das sagt shitesite:

Wie man hört, würde Johnny Depp seine Mitwirkung in 21 Jump Street, der Fernsehserie, für die er von 1987 bis 1990 vor der Kamera stand und die gehörigen Anteil an seinem Durchbruch als Schauspieler hatte, am liebsten ungeschehen machen. Dass er in der Kino-Adaption von 21 Jump Street dennoch mitspielt, und zwar in einer wunderbar selbstironischen Nebenrolle, lässt aufhören. Es ist vielleicht der beste Beweis dafür, wie überraschend gut diese Komödie geworden ist.

Mit vielen Zoten und derben Sprüchen lässt 21 Jump Street an die American Pie-Reihe denken, mehr noch scheinen Filme wie Bad Boys Pate gestanden zu haben, denn auch hier gibt es ein wunderbar agierendes und herrlich gegensätzliches Hauptfiguren-Duo. Dazu kommen viele kleine Details wie die höchst amüsante Rolle von Ice Cube als chronisch übellauniger Captain Dickson.

Das ist im Ergebnis extrem witzig, erlaubt sich aber auch den einen oder anderen keineswegs dummen Seitenhieb auf klassische Teeniefilm-Motive wie weltfremde Eltern, Mobbing oder den Hype um den Abschlussball. Dass Jenko und Schmidt an ihrer alten Schule zunächst völlig orientierungslos sind (was zu ihrer Zeit cool war, gilt plötzlich als asozial und umgekehrt), dann aber mehr und mehr die Möglichkeit genießen, noch einmal infantil sein zu dürfen, kann man als durchaus einfühlsamen und respektvollen Umgang mit der Zielgruppe loben. Unterm Strich wird daraus ein toller Mix aus Buddy-Movie, Krimi und Teenie-Komödie.

Bestes Zitat:

“Das sind Teenager, Mann! Die sind richtig dumm – du dürftest also nicht weiter auffallen.“

Der Trailer zum Film:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.