Draufgeschaut: A Beautiful Mind


Der Mathematiker John Nash (Russell Crowe) lebt im Wahn, Codes für die Regierung knacken zu müssen.

Der Mathematiker John Nash (Russell Crowe) lebt im Wahn, Codes für die Regierung knacken zu müssen.

Film A Beautiful Mind
Produktionsland USA
Jahr 2001
Spielzeit 135 Minuten
Regie Ron Howard
Hauptdarsteller Russell Crowe, Jennifer Connelly, Ed Harris, Paul Bettany
Bewertung ***

Worum geht’s?

An der Universität von Princeton ist der Mathematikstudent John Nash ein Außenseiter. Er will nicht bloß Karriere machen, sondern eine wirklich bahnbrechende Theorie entwickeln. Das stürzt ihn in tiefe Selbstzweifel. Als ihm dann mit einem sensationellen Modell der Durchbruch gelingt, wendet sich das Blatt: Nash ist anerkannt, heiratet und findet einen guten Job. Doch sein Drang, auch weiterhin etwas Bedeutendes zu leisten, bringt ihn um den Verstand: Der Wissenschaftler steigert sich immer mehr in Wahnvorstellungen hinein. So steht nicht nur sein Ruf auf dem Spiel, sondern auch seine Ehe.

Das sagt shitesite:

Es dauert lange, bis man dem Hinterwäldler Crowe den geistigen Überflieger abnimmt, der nach eigenem Bekunden mit „zwei Portionen Hirn, aber nur einer halben Portion Herz“ versorgt wurde. Erst als für Nash der Niedergang, die Qual, der komplette Wahnsinn einsetzt, verschmelzen Figur und Schauspieler zunehmend. Trotzdem wird A Beautiful Mind insgesamt zu einem hintergründigen Porträt. Aus der Spannung zwischen Selbstzweifeln und Arroganz, auch aus der Schizophrenie der Hauptfigur hätte man zwar mehr herausholen können. Doch A Beautiful Mind zeigt dafür die private Tragödie (vor allem dank einer großartigen Jennifer Connelly) äußerst eindrucksvoll und vor allem das Problem, das sich im Zeitalter der Atombombe eben immer aggressiver in den Vordergrund drängte: dass Forschung nicht immer mit Fortschritt einher geht.

Der Trailer zum Film:

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