Draufgeschaut: Air Force One


US-Präsident James Marshall (Harrison Ford) wird vom Terroristen Ivan Korshunov (Gary Oldman) entführt.

US-Präsident James Marshall (Harrison Ford) wird vom Terroristen Ivan Korshunov (Gary Oldman) entführt.

Film Air Force One
Produktionsland USA
Jahr 1997
Spielzeit 123 Minuten
Regie Wolfgang Petersen
Hauptdarsteller Harrison Ford, Gary Oldman, Jürgen Prochnow, Glenn Close, Wendy Crewson, Liesel Matthews, Donna Bullock
Bewertung ***

Worum geht’s?

Auf dem Rückflug von einem Staatsbesuch in Moskau kapern Terroristen die Air Force One, das Dienstflugzeug des US-Präsidenten. Für die Entführer ein gefundenes Fressen: Sie fordern, dass der kasachische General Radek aus der Haft entlassen wird, der für eine Wiederauferstehung des Kommunismus kämpft. Anderenfalls wollen sie alle 30 Minuten eine Geisel töten. Und an Bord ist nicht nur der mächtigste Mann der Welt, sondern auch seine Familie und ein großer Teil seiner Berater.

Das sagt shitesite:

Schon nach zehn Minuten ist Air Force One voll und ganz over the top: Es gibt eine völlig unglaubwürdige Kommandoaktion einer militärischen Spezialeinheit und dann auch noch Standing Ovations im Kreml für einen US-Präsidenten, der an Rechtschaffenheit und persönlichem Mut nicht zu überbieten ist. Danach schafft es Air Force One auch noch, halbgare Anspielungen auf Vietnam, Afghanistan und den Golfkrieg unterzubringen. Die Kombination von Weltpolitiks-Thriller à la Der Anschlag, Lagerkoller-Psychogramm à la The Hole und technischen Tricks, bei denen sich MacGyver und Star Wars begegnen, führt diese Linie fort. Das ist unterm Strich beachtlich spannend, aber penetrant amerikanisch.

Bestes Zitat:

“Wahrer Friede ist nicht nur die Abschaffung von Krieg. Er ist vielmehr der Sieg der Gerechtigkeit.”

Der Trailer zum Film:

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