American Pie – Das Buch der Liebe


Film American Pie präsentiert: Das Buch der Liebe

Im Buch der Liebe sind die Flirttipps von Generationen vereint.

Im Buch der Liebe sind die Flirttipps von Generationen vereint.

Produktionsland USA
Jahr 2009
Spielzeit 93 Minuten
Regie John Putch
Hauptdarsteller Bug Hall, Kevin M. Horton, Brandon Hardesty, Eugene Levy, Rosanna Arquette, Beth Behrs, Jennifer Holland, Melanie Papalia, John Patrick Jordan
Bewertung

Worum geht’s?

Rob und Heidi sind schon ewig beste Freunde. Mit dem Ende der High-School-Zeit treibt aber beide der Gedanke um, ob es nicht langsam Zeit wäre, seine Unschuld zu verlieren. Doch beide sind Single, und Rob traut sich nicht, Heidi zu gestehen, dass er in sie verliebt ist. Als er eine Strafarbeit aufgebrummt bekommt und die Schulbibliothek aufräumen muss, findet er allerdings ein unverhofftes Hilfsmittel: Unter einem Regal stöbert er ein Buch auf, in dem die früheren Generationen von Schülern ihre Liebesabenteuer notiert haben – und die besten Tricks, um endlich die lästige Jungfräulichkeit loszuwerden.

Das sagt shitesite:

Erstaunlicherweise hat John Putch erst in diesem Jahr seine erste Nominierung für eine Goldene Himbeere bekommen (für Atlas Shrugged II). Verdient gehabt hätte der Regisseur sie schon für diesen Film. American Pie präsentiert: Das Buch der Liebe zeigt in sagenhafter Eindringlichkeit, dass die Reihe nun wirklich bis auf den allerletzten Tropfen ausgequetscht ist.

Schon nach ein paar Minuten sind alle nötigen Klischees bedient, von peinlichen Internetvideos über züchtige Jungfrauen und notgeile Typen bis hin zum Nerd, der nichts im Kopf hat als feuchte Hochglanz-Tagträume. Auch ein Stifler ist wieder dabei, der allerdings noch nie so uncool war wie in dieser Ausgabe der American Pie-Reihe. Nach einer guten Stunde schafft es der Film dann endlich auch, den unverzichtbaren Eugene Levy ins Bild zu bekommen, der den hormonell geplagten Heranwachsenden erklärt, dass es natürlich um die wahre Liebe geht im Leben statt bloß um Sex, und der so etwas wie das Bindeglied zu der Zeit sein soll, als American Pie noch lustig war.

Hier ist nichts davon übrig. Das Buch der Liebe ist lediglich deutlich geschmackloser als alle Vorgänger (Sex gibt es hier mit Tieren, Leichen und dem Austausch völlig unerotischer Körperflüssigkeiten), ein gutes Stück nackter und zudem deutlich erfolgloser: Es ist der bisher einzige Teil der Reihe, der nicht seine (ohnehin überschaubaren) Produktionskosten einspielen konnte. Man kann nur hoffen, dass die Macher das als Wink mit dem Zaunpfahl begreifen.

Bestes Zitat:

“Mädchen sind klar im Vorteil. Weil Mädchen miteinander reden.”

Der Trailer zum Film:

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