Draufgeschaut: Beilight – Bis(s) zum Abendbrot


Film Beilight – Bis(s) zum Abendbrot

Becca (Jenn Proske) hat sich in den Vampir Edward (Matt Lanter) verliebt.

Becca (Jenn Proske) hat sich in den Vampir Edward (Matt Lanter) verliebt.

Originaltitel Vampires Suck
Produktionsland USA
Jahr 2010
Spielzeit 80 Minuten
Regie Jason Friedberg, Aaron Seltzer
Hauptdarsteller Jenn Proske, Matt Lanter, Diedrich Bader, Christopher N. Riggi
Bewertung

Worum geht’s?

Weil ihre Mutter eine Affäre mit Tiger Woods angefangen hat, packt Becca ihre Sachen und zieht zu ihrem Vater, der in einem verschlafenen Städtchen im Norden lebt. Am ersten Tag an der neuen High School verknallt sie sich in den geheimnisvollen Edward, der ebenfalls Interesse an ihr hat, von allen anderen an der Schule aber gemieden wird. Als die beiden sich näher kommen, gesteht Edward: Er ist ein Vampir, der sich allerdings bloß noch von Tierblut ernährt. Becca macht das nichts aus – trotzdem wird die Beziehung nicht gerade einfach. Küssen ist erwartungsgemäß schwierig, erst recht die Begegnung mit Edwards Familie, in der einige Mitglieder durchaus große Lust hätten, Becca das Leben aus den Adern zu saugen. Und dann ist da ja noch Jacob, der ebenfalls ein Auge auf Becca geworfen hat, aber blöderweise ein Werwolf ist.

Das sagt shitesite:

Die Handlung zeigt schon, wie albern Beilight – Bis(s) zum Abendbrot ist. Wer weiß, dass Jason Friedberg und Aaron Seltzer (die gemeinsam für Drehbuch und Regie verantwortlich waren), auch die Köpfe hinter der Scary Movie-Reihe waren, wird schnell eine gute Vorstellung davon haben, auf welchem Niveau sich die Pointen dieser Parodie abspielen: brachial, vulgär und sehr wirkungsvoll. Beilight ist so bissig, unbarmherzig und geschmacklos wie der Humor von gelangweilten Teenagern, und genau für solche ist der Film schließlich auch gemacht.

Amüsant wird das natürlich auch, weil schon die Vorlage so viel (unfreiwillige) Komik bietet: Das Glitzern der Twilight-Vampire im Sonnenlicht, die ständige Waschbrettbauch-Präsenz, das ewige Schmollen von Bella, die prinzipielle Sex-Verhinderung – all das wird hier bloß ein kleines bisschen weiter getrieben, um zur wirkungsvollen Persiflage zu werden. Neben den ersten beiden Twilight-Filmen bekommen noch ein paar weitere popkulturelle Schwergewichte (unter anderem Charlie Sheen, Lady Gaga, die Black Eyed Peas und Beverly Hills 90210) ein paar Seitenhiebe ab. Natürlich ist das meistens weit unter der Gürtellinie, ohne Tiefgang und funktioniert als Witz nur ein einziges Mal. Aber trotzdem wird diese Parodie weitaus amüsanter als Twilight.

Bestes Zitat:

„Sie sind vor ein paar Jahren hierher gezogen, und sie sind echt super schräg. Die sind ein totales Rätsel. Ihre Haut ist eiskalt. Sie ernähren sich von Menschenfleisch. Und sie schlafen in Särgen. Vielleicht sind sie Kanadier?“

Der Trailer zum Film:

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