Draufgeschaut: Harry Potter und der Gefangene von Askaban


Ein geflohener Sträfling bedroht Harry Potter (Daniel Radcliffe, rechts).

Ein geflohener Sträfling bedroht Harry Potter (Daniel Radcliffe, rechts).

Film Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Produktionsland USA, Großbritannien
Jahr 2004
Spielzeit 136 Minuten
Regie Alfonso Cuarón
Hauptdarsteller Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Alan Rickman, Robbie Coltrane, Gary Oldman, Michael Gambon, David Thewlis, Maggie Smith, Emma Thompson, Tom Felton
Bewertung

Worum geht’s?

Harry Potter hat genug vom Leben im Haus seines bösartigen Onkels Vernon Dursley. Er reißt aus und will sich in die Zauberschule Hogwarts durchschlagen, wo das nächste Semester für ihn ansteht. Auf dem Weg dorthin erfährt er: Sirius Black ist aus dem Gefängnis von Askaban ausgebrochen. Er hatte als treuer Gefolgsmann von Lord Voldemort einst Harrys Eltern verraten und ist somit verantwortlich für deren Tod. Nun hat er es offensichtlich auf Harry abgesehen, um ihn aus dem Weg zu schaffen und so die Herrschaft seines einstigen Herren wieder herzustellen. Harry und seine Freunde Ron und Hermine müssen also auf der Hut sein. Und auch die erbarmungslosen Dementoren, die Wächter im Gefängnis von Askaban, die ebenfalls den Weg nach Hogwarts angetreten haben, stellen eine Gefahr dar.

Das sagt shitesite:

Der dritte Teil der Harry-Potter-Reihe ist der erste mit einer FSK12-Freigabe und das hat gute Gründe: Für einen Kinderzimmerhelden ist Harry Potter in Der Gefangene von Askaban erstaunlich finster, wütend und aggressiv. Er kennt den Durst nach Rache und sogar Mordgelüste, er wird gelegentlich bösartig und insgesamt deutlich selbstbewusster.

Dem Film tut das eindeutig gut: Es gibt viel weniger Leerlauf als in den ersten beiden Teilen, dafür mehr Gags, mehr Grusel und noch beeindruckendere Spezialeffekte. Ähnlich wie die ersten beiden Teile spielt zudem auch Der Gefangene von Askaban mit der Frage, wie viel Böses in uns selbst (also auch in Harry Potter) steckt. Der Film lehrt mit einigen überraschenden Wendungen, dass letztlich niemand ausschließlich das eine oder das andere ist. Nicht zuletzt gibt es noch eine weitere Botschaft, die wunderbar zu Harry Potter und der Gefangene von Askaban passt, das eher Fantasy- als ein Kinderfilm ist: Der Wert von Zeit besteht in guten Erinnerungen. All das macht den Streifen, auch wenn hier wie bei den Vorgängern einigermaßen frech die Kenntnis des gesamten Harry-Potter-Universums vorausgesetzt wird, zum bisher besten Film der Reihe.

Bestes Zitat:

„Glaubt mir, dass man Glück und Zuversicht, selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag. Man darf bloß nicht vergessen, ein Licht leuchten zu lassen.“

Der Trailer zum Film:

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