Helden wie wir


Film Helden wie wir

Klaus (Daniel Borgwardt) ist glücklich in der DDR.

Klaus (Daniel Borgwardt) ist glücklich in der DDR.

Produktionsland Deutschland
Jahr 1999
Spielzeit 92 Minuten
Regie Sebastian Peterson
Hauptdarsteller Volkmar Kleinert, Renate Krößner, Dietmar Huhn, Ulrich Wenzke, Joachim Lätsch, Udo Kroschwald, Kirsten Block, Daniel Borgwardt, Xenia Snagowski
Bewertung

Worum geht’s?

Klaus verlebt eine typische DDR-Kindheit. Als er dann vor der Frage steht, was er eigentlich mit seinem Leben anfangen will, wird er von der Stasi angeworben. Klaus hat kein Problem damit – bis er Yvonne hinterherspionieren soll, in die er als kleiner Junge verliebt war. Beim Versuch, sich zwischen der Dame seines Herzens und seinem Dienstherrn zu positionieren, bringt Klaus aus Versehen die Berliner Mauer zu Fall.

Das sagt shitesite:

Helden wie wir hat nur noch wenig mit der Romanvorlage von Thomas Brussig zu tun. Das scheint zum großen Teil am Budget gelegen zu haben, denn viele der Passagen des Films sind mit dokumentarischem Archivmaterial oder Tricksequenzen gestaltet. Mitunter wirkt der Film nicht geschrieben, sondern kompiliert. Ein großer Teil der boshaften Ironie geht dadurch zwar verloren, dafür gewinnt Helden wie wir eine sehr eigene, durchaus stimmige Ästhetik. Passend dazu wird das Leben in der DDR hier durchaus wohlwollend, aber in jedem Fall respektlos dargestellt. Wenn Achim Mentzel einen grandiosen Cameo-Auftritt hat, wenn im Hintergrund permanent Papp-Plattenbauten errichtet werden oder die durchbürokratisierte Sprache der Stasi persifliert wird – dann kommt Helden wie wir zumindest streckenweise der satirischen Kraft des Romans nahe.

Bestes Zitat:

„Wir sind das Volk? Keine Frage, das waren sie – so brav und gehemmt wie sie dastanden.“

Der Trailer zum Film:

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