Draufgeschaut: Hitch – Der Date Doktor


Hitch (Will Smith, links) will Albert (Kevin James) zum Date seiner Träume verhelfen.

Hitch (Will Smith, links) will Albert (Kevin James) zum Date seiner Träume verhelfen.

Film Hitch – Der Date Doktor
Originaltitel Hitch
Produktionsland USA
Jahr 2005
Spielzeit 118 Minuten
Regie Andy Tennant
Hauptdarsteller Will Smith, Eva Mendes, Kevin James, Amber Valletta, Julie Ann Emery
Bewertung ****

Worum geht’s?

„Jeder Mann hat die Chance, jede beliebige Frau zu verzaubern – mit dem richtigen Zauberstab“, lautet das Motto von Alex Hitchens. Er leistet dabei professionelle Hilfe: Sein Job ist es, schüchternen, verklemmten oder unattraktiven Leuten die passenden Partner zu besorgen. Als er die Klatschreporterin Sara Melas kennen lernt, muss er aber einsehen, dass seine vielfach erprobten Methoden für ihn selbst plötzlich nicht mehr funktionieren. Und dann hat er ja noch das Problem, den pummeligen Steuerberater Albert mit der Society-Lady Allegra zusammenzubringen.

Das sagt shitesite:

Hitch – Der Date Doktor lebt von einer einfachen Tatsache: Liebe macht nicht nur blind, sondern auch tollpatschig. Will Smith ist die ideale Besetzung, um das vor Augen zu führen: Den selbstverliebten Casanova nimmt man ihm genauso ab wie den Trottel. Auch Eva Mendes überzeugt als zynische Journalistin: Den bitteren Eisklotz, der ihre Figur zunächst ist, kann sie nur durch das Zucken einer Augenbraue auftauen lassen. Die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern stimmt, und daneben gibt es einen grandios uneitlen Kevin James, reichlich Sprüche fürs Poesiealbum („Gerade eben hast Du Dein Leben noch genossen. Und im nächsten Moment fragst Du Dich, wie Du ohne sie überhaupt leben konntest.“) und etliche urkomische Szenen.

Hitch – Der Date Doktor spricht, womöglich unfreiwillig, aber noch andere Phänome an: Der Film stellt die Frage, ob die große Liebe wirklich Schicksal ist, oder ob man sie üben, lernen, manipulieren kann. Und vor allem macht er deutlich, wie sehr unsere Vorstellung von Flirt, Romantik und Beziehungen mittlerweile durch äußere Einflüsse geprägt ist, durch Freunde oder eben Filme. Implizit wird damit sogar die Frage gestellt, ob man diesen Ansprüchen womöglich auch nur noch mit der Hilfe von außen gerecht werden kann. Notfalls mit einem Date-Doktor.

Bestes Zitat:

“Das Leben besteht nicht aus den Momenten, in denen Du atmest. Es sind die Momente, die Dir den Atem rauben.”

Der Trailer zum Film:

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