Illuminati


Film Illuminati

Robert Langdon (Tom Hanks) und Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) suchen einen geheimen Treffpunkt der Illuminati.

Robert Langdon (Tom Hanks) und Vittoria Vetra (Ayelet Zurer) suchen einen geheimen Treffpunkt der Illuminati.

Originaltitel Angels And Demons
Produktionsland USA
Jahr 2009
Spielzeit 138 Minuten
Regie Ron Howard
Hauptdarsteller Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer, Thure Lindhardt, Stellan Skarsgård, Pierfrancesco Favino, Nikolaj Lie Kaas, Armin Müller-Stahl
Bewertung

Worum geht’s?

Der Vatikan ist zutiefst erschüttert: Nicht nur, dass gerade der Papst gestorben ist. Auch der längst in Vergessenheit geratene Geheimbund der Illuminati taucht plötzlich wieder auf und will Rache für die Verfolgung seiner Mitglieder vor hunderten von Jahren. Vier Kardinäle, die Favoriten für die Wahl zum neuen Papst waren, wurden entführt. Außerdem haben die Illuminati eine Bombe versteckt, die Antimaterie enthält und bei Ablauf ihres Ultimatums den gesamten Vatikan zerstören soll. Auf der Suche nach Hilfe wendet sich der Kammerdiener des gestorbenen Papstes, der bis zur Wahl eines neuen Kirchenoberhaupts die Amtsgeschäfte führt, an den Illuminati-Experten Robert Langdon. Gemeinsam mit der Physikerin Vittoria Vetra will der Professor die entführten Kardinäle retten – und die Antimaterie-Bombe rechtzeitig finden.

Das sagt shitesite:

Natürlich ist Illuminati vollkommen unlogisch und überzeichnet, aber das ist schon der Buchvorlage von Dan Brown geschuldet. Der Film schafft es, das Geschehen zumindest ein bisschen plausibler zu machen, solide Unterhaltung zu bieten und vor allem starke Bilder für seinen recht simplen Plot zu finden.

Auf sein namhaftes Ensemble kann sich Regisseur Ron Howard verlassen, auch die Spannungskurve flacht über die gut zwei Stunden Spielzeit kaum ab. Die größte Leistung von Illuminati ist es aber, in einen Blockbuster mit der Pflicht zum ebenso pompösen wie pathetischen Ende immerhin ein paar schlaue Gedanken zum Konflikt zwischen Wissenschaft und Religion zu integrieren, der hier ausgefochten wird – auch wenn der Beinahe-Papst dabei zum Actionhelden mutiert und es bei der Hetzjagd durch Rom ein paar arg plakative Schmankerl für Kunsthistoriker gibt.

Illuminati durchleuchtet die Machtkämpfe innerhalb des Vatikans, das erstaunliche Nebeneinander von Egoismen und Massenhysterie, den Kampf zwischen Tradition und Transparenz. Und findet in der Person des Camerlengo eine sehr eindrucksvolle Verkörperung des Zusammenspiels von eiskaltem Kalkül und religiösem Eifer.

Bestes Zitat:

“Der Glaube ist eine Gabe, die ich noch erhalten muss.”

Der Trailer zum Film:

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