Draufgeschaut: In Sachen Henry


Henry (Harrison Ford) muss nach einer Kopfverletzung wieder ganz von vorne anfangen.

Henry (Harrison Ford) muss nach einer Kopfverletzung wieder ganz von vorne anfangen.

Film In Sachen Henry
Produktionsland USA
Jahr 1991
Spielzeit 102 Minuten
Regie Mike Nichols
Hauptdarsteller Harrison Ford, Annette Bening, Bill Nunn
Bewertung ***

Worum geht’s?

Henry Turner ist ein erfolgreicher Anwalt, ein geachteter Familienvater – und ein Kotzbrocken. Als er beim Zigarettenholen angeschossen wird, trägt er eine schwere Kopfverletzung davon. Sein Hirn ist so sehr geschädigt, dass sich Henry quasi in ein Kind zurückverwandelt. Er muss nicht nur sprechen und laufen neu lernen. Die größte Herausforderung wird es, in sein altes Leben, in seine Firma und seine Familie zurückzukehren – die ihn alle kaum mehr wiedererkennen.

Das sagt shitesite:

In Sachen Henry ist weder spannend noch komisch oder bewegend. Der Film lebt fast ausschließlich von seiner schlichten Moral, die am Ende nicht nur typisch amerikanisch ist, sondern auch herrlich Hollywood. Für einen wirklich erschüternden Blick ins Innenleben eines Mannes, der zuerst um seine Gesundheit kämpfen muss und dann um seine ganze Persönlichkeit, macht In Sachen Henry leider zu viele Fässer auf, von einem vernachlässigten Kind über eine betrogene Ehefrau bis hin zu einer skrupellosen Branche. Immerhin aber bleibt eine beeindruckende Leistung von Harrison Ford, der hier womöglich auf dem Höhepunkt seiner Wandlung vom Actionhelden zum ernsthaften Mimen wandelt.

Bestes Zitat:

“Eben bist Du noch ein Rechtsanwalt, und im nächsten Moment schwachsinnig. – Besteht denn da so ein großer Unterschied?”

Der Trailer zum Film:

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