Draufgeschaut: Jack And Jill


Film Jack And Jill

Jack (Adam Sandler) kann seine Schwester Jill (Adam Sandler) nicht leiden.

Jack (Adam Sandler) kann seine Schwester Jill (Adam Sandler) nicht leiden.

Produktionsland USA
Jahr 2011
Spielzeit 91 Minuten
Regie Dennis Dugan
Hauptdarsteller Adam Sandler, Al Pacino, Katie Holmes, Eugenio Derbez, Johnny Depp
Bewertung

Worum geht’s?

Jack Sadelstein genießt sein Leben als Werbefilmer in Hollywood, Ehemann und Vater zweier Kinder. Zumindest gilt das für den größten Teil des Jahres. Zu Thanksgiving allerdings ist es vorbei mit der guten Laune: Dann kommt seine Zwillingsschwester Jill aus der Bronx zu Besuch. Jack ist schon lange genervt von seiner linkischen Schwester, Jill ist schon lange neidisch auf den Erfolg, der ihrem Bruder sein ganzes Leben lang zugeflogen ist. Auch diesmal scheint ihr Besuch in einer Katastrophe zu münden, bis Jack erkennt, dass er diesmal auf Jill angewiesen ist: Der wichtigste Kunde seiner Agentur verlangt, dass er Al Pacino für einen Werbespot gewinnen soll. Pacino will allerdings nichts davon wissen – entwickelt aber ein umso größeres Interesse für Jill, in der er eine Seelenverwandte aus der Bronx zu erkennen meint. Jack muss seine Schwester also nicht nur länger als üblich ertragen, sondern möglichst auch noch mit einem Hollywood-Star verkuppeln.

Das sagt shitesite:

Es gibt Leute, die Jack And Jill nicht gut finden. Sogar eine Menge Leute. Als bisher einziger Film überhaupt hat es diese Komödie geschafft, bei der Verleihung der Goldenen Himbeere in allen (!) Kategorien den Schmäh-Preis abzustauben. Die Kritiker gruselten sich, Urteile wie „der schlechteste Film des Jahres“ (Time Magazine) oder „even lousier than I feared it would be“ (Daily Mail) waren noch die mildesten.

Es wird aber kaum jemanden geben, der Jack And Jill nicht lustig findet. Und zwar in einem Ausmaße, dass er sich krümmt, auf die Schenkel klopft und selbst dann lauthals bei den Gags aus der untersten Schublade lacht, wenn er gerade den ersten Abend mit seinen Schwiegereltern in spe verbringt. Denn selbstverständlich ist der Humor von Adam Sandler hier brachial, stumpf und vorhersehbar. Aber er ist wirkungsvoll.

Regisseur Dennis Dugan, der auch für etliche andere Klassiker des Adam-Sandler-Universums wie Zohan oder Happy Gilmore verantwortlich war, und sein zu jeder Peinlichkeit bereiter Hauptdarsteller bilden auch hier ein Dream Team. Sandler hat sichtlich Spaß als Jill, einer Mischung aus alter Jungfer, Nerd und Wuchtbrumme. Vollkommen irre Ideen wie ein Adoptiv-Sohn, der sich gerne Dinge an den Körper klebt, sorgen dafür, dass in Jack And Jill selten einmal länger als eine Minute vergeht, bevor der nächste Lacher kommt. Und nicht zuletzt ist Al Pacino natürlich großartig in der Selbstironie, mit der er einen völlig Ironie-unfähigen Großschauspieler spielt. Das gibt diesem ansonsten vollkommen offensichtlichen Film eine dringend nötige Prise Subtilität – und sorgt in Summe für allerbeste Unterhaltung.

Bestes Zitat:

„Kriegst du eine Glatze? Nein, du wirst fetter und deine Haare haben noch nicht begriffen, dass sie dein Gesicht abdecken sollen.“

Der Trailer zum Film:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.