Draufgeschaut: Lieber verliebt


Aram (Justin Bartha) arbeitet als Babysitter für Sandy (Catherine Zeta-Jones).

Aram (Justin Bartha) arbeitet als Nanny für Sandy (Catherine Zeta-Jones).

Film Lieber verliebt
Originaltitel The Rebound
Produktionsland USA
Jahr 2009
Spielzeit 95 Minuten
Regie Bart Freundlich
Hauptdarsteller Catherine Zeta-Jones, Justin Bartha, Kelly Gould, Jake Cherry, Rob Kerkovich, Art Garfunkel
Bewertung

Worum geht’s?

Sandy hat gerade herausgefunden, dass ihr Mann sie betrügt und beschließt deshalb, ein neues Leben zu beginnen. Die 40-Jährige zieht mit ihren beiden Kindern nach New York, ergattert einen Job und reicht die Scheidung ein. Eine Wohnung findet sie dank Aram, der ebenfalls gerade in Scheidung lebt, obwohl er erst 24 ist. In seinem Haus mieten sich Sandy und ihre Kinder ein, bald springt Aram auch als Babysitter ein, freundet sich mit der Familie an und kümmert sich schließlich ganztägig um die Kinder, während Sandy bei einem Fernsehsender Karriere macht. Doch kann sich Sandy auch eine Liebesbeziehung bei einem so großen Altersunterschied vorstellen?

Das sagt shitesite:

Plausibilität ist im RomCom-Genre keine allzu häufig anzutreffende Qualität, und sie geht auch diesem Film völlig ab. Auch auf Überraschungseffekte wartet man in Lieber verliebt vergebens. Was aber noch schlimmer ist: Der Film hat keinerlei Charme und ist letztlich so abstrus und vorhersehbar, dass es beinahe einer Beleidigung des Zuschauers gleichkommt. „Wenn das Internet voller Begriffe wie ‚Milf‘ ist und Klatschzeitschriften einen Trend wie ‚Cougar‘ erfinden, dann muss man daraus doch auch einen Kinofilm machen können“, scheint die Idee gewesen zu sein – doch weiter als bis zu diesem Gedanken sind die Macher offensichtlich nicht gekommen.

Sandy erfährt durch ein versehentlich gedrehtes Sexvideo vom Seitensprung ihres Mannes. Aram weiß seit der Trennung von seiner Traumfrau nicht, wohin mit sich und lehnt reihenweise Traumjobs in der Finanzbranche ab, um als Nanny und Kellner zu arbeiten. Die beiden Kinder leiden keineswegs unter der Scheidung ihrer Eltern und dem Umzug in die Großstadt, sondern machen sich einen Spaß daraus und übertreffen sich gegenseitig im vorlauten Sprücheklopfen – es sind derlei „Umstände“, die hier zur schicksalhaften Beziehung zwischen der verbitterten Alleinerziehenden und dem naiven Frauenversteher beitragen sollen. Mit vergleichsweise derben Gags sollen derlei Holprigkeiten wettgemacht werden, doch auch das klappt nicht. So wird Lieber verliebt ein Film, der in allen Bereichen auf die Holzhammermethode setzt und dennoch all seine Ziele verfehlt.

Bestes Zitat:

“Wir werden alle älter und bleiben doch dieselben.”

Der Trailer zum Film:

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