Draufgeschaut: Schwesterherz


Anna (Heike Makatsch, links) und Maria (Anna Maria Mühe) wollen sich in einem Urlaub besser kennen lernen.

Anna (Heike Makatsch, links) und Maria (Anna Maria Mühe) wollen sich in einem Urlaub besser kennen lernen.

Film Schwesterherz
Produktionsland Deutschland
Jahr 2006
Spielzeit 98 Minuten
Regie Ed Herzog
Hauptdarsteller Heike Makatsch, Anna Maria Mühe, Sebastian Urzendowsky, Marc Hosemann
Bewertung **1/2

Worum geht’s?

Anna und Marie sind Schwestern, doch sie kennen sich kaum. Das liegt nicht nur daran, dass sie in verschiedenen Städten leben, sondern auch am gewaltigen Altersunterschied. Anna ist Anfang 30, erfolgreich als Managerin bei einer Plattenfirma und erwartet ein Kind von ihrem Freund. Marie ist gerade 18 geworden und will demnächst nach Afrika gehen, um dort etwas zur Entwicklungshilfe beizutragen. Ein gemeinsamer Urlaub in Spanien kommt beiden da gerade recht, um ein bisschen zu entspannen. Doch dann lernen sich die beiden Schwestern besser kennen, als ihnen lieb ist.

Das sagt shitesite:

Schwesterherz ist stark gespielt, voller wunderschöner Bilder und profitiert von dem sehr kleinen Ensemble. Leider bleibt die Moral, dass auch scheinbar erwachsene Menschen manchmal sehr unreif sein können, und dass das Leben womöglich in jedem Lebensabschnitt auch Leiden bedeutet, etwas plump. Auch das Drehbuch von Schwesterherz, an dem Heike Makatsch mit sichtbar feministischem Eifer mitgeschrieben hat, ist nicht gerade ein Ausbund an Raffinesse. Letztlich ist es aber Makatschs Spiel, das diesen Film zumindest ein bisschen relevant macht.

Bestes Zitat:

“Das [Arbeiten in der Musikindustrie] sieht ungefähr so aus: Man verkauft von morgens bis abends Scheiße, die man nicht mag. Von Leuten, die nichts können – und denen sogar das egal ist. Man ist umgeben von Menschen, die alle meinen, dass die ganze Welt sich nur um sie dreht. Und man verachtet sich selbst und die ganzen Schleimer um einen herum, weil man selber keinen Deut besser ist.“

Der Trailer zum Film:

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