Draufgeschaut: Smart People


Literaturprofessor Lawrence Wetherhold (Dennis Quaid) trifft seine Ex-Studentin Janet (Sarah Jessica Parker) wieder.

Literaturprofessor Lawrence Wetherhold (Dennis Quaid) trifft seine Ex-Studentin Janet (Sarah Jessica Parker) wieder.

Film Smart People
Produktionsland USA
Jahr 2007
Spielzeit 91 Minuten
Regie Noam Murro
Hauptdarsteller Dennis Quaid, Sarah Jessica Parker, Thomas Haden Church, Ellen Page, Ashton Holmes
Bewertung ****

Worum geht’s?

Lawrence ist Professor für Literatur. Er doziert über die großen Fragen der Menschheit, über Gefühle, Gesetze, Gesellschaft. Doch in seinem eigenen Leben herrscht Agonie: Seit dem Tod seiner Frau wird der selbstverliebte Lawrence immer mehr zum sozialen Autisten. Als er einen Unfall hat und im Krankenhaus von seiner ehemaligen Studentin Janet behandelt wird, kommt Bewegung in sein tristes Leben. Janet war schon als Studentin in ihren Professor verliebt, und auch Lawrence fühlt sich nun zu ihr hingezogen. Doch um wirklich eine Beziehung führen zu können, muss er nicht nur seine äußerst selbstbewusste Teenager-Tochter Vanessa und seinen schrägen Quasi-Bruder Chuck von der neuen Frau an seiner Seite überzeugen. Er muss auch seine eigene Blasiertheit überwinden.

Das sagt shitesite:

Auf dem Papier sieht die Ausgangslage in Smart People reichlich plump aus: Ein Mann ist hoch angesehen als Wissenschaftler, entpuppt sich aber als vollkommen unbeholfen in Liebesdingen. Menschen, die sich gegenseitig für intelligent halten, finden trotzdem keine Orientierung in ihrem Leben – und suchen Rat in Poesie oder Wissenschaft.

Was Regisseur Noam Murro aber daraus macht, ist herrlich clevere und subtile Kino-Unterhaltung. Er lässt sich in Smart People ganz viel Zeit, um ein ganz eigenes Tempo zu entwickeln und seine wunderbar skurrilen Nebenfiguren (ein Fest: Thomas Haden Church als schwarzes Schaf der Familie namens Chuck) in erstaunlich vielen Facetten zu zeichnen. Das braucht eine Weile, bis es zündet, doch gerade dank dieser sehr eigenen Beharrlichkeit glaubt man am Ende von Smart People beinahe wirklich daran, dass sich Verstand und Gefühl versöhnen lassen.

Bestes Zitat:

“Mum und Dad haben Dir keinen Gefallen getan, als sie Dir erlaubt haben, der unreife Lügenbeutel zu werden, der Du bist.”

Der Trailer zum Film:

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