Draufgeschaut: Striptease


Als Stripperin will Erin Grant (Demi Moore) Geld verdienen, um einen Sorgerechtsprozess finanzieren zu können.

Als Stripperin will Erin Grant (Demi Moore) Geld verdienen, um einen Sorgerechtsprozess finanzieren zu können.

Film Striptease
Produktionsland USA
Jahr 1996
Spielzeit 113 Minuten
Regie Andrew Bergman
Hauptdarsteller Demi Moore, Burt Reynolds, Armand Assante, Ving Rhames, Robert Patrick
Bewertung

Worum geht’s?

Ihren Job als Sekretärin beim FBI hat Erin Grant verloren, weil ihr Mann ständig mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Jetzt wird ihr auch noch das Sorgerecht für die gemeinsame Tochter Angela streitig gemacht. Erin muss schleunigst eine Menge Geld verdienen, um sich einen Berufungsprozess leisten und ihre Tochter zurückbekommen zu können. Widerwillig nimmt sie einen Job als Stripperin an. Schon bald hat sie unter den Männern im Publikum viele Fans, und das scheint sich auszuzahlen: Der Kongressabgeordnete Dave Dilbeck ist geradezu besessen von Erin, nachdem er sie tanzen sieht. Doch dadurch gerät Erin, ohne es zu wissen, auch mitten in eine politische Affäre.

Das sagt shitesite:

Striptease ist so durch und durch unglaubwürdig, dass man Demi Moore nicht einmal die Fürsorge für ihre eigene Tochter abnimmt – ihr Filmkind Angela wird gespielt von ihrer echten Tochter Rumer Willis. Und man muss auch kein Chauvinist sein, um die Frage zu stellen, ob es wirklich 12 Millionen Dollar Gage wert war, dass diese Frau ein paar Mal ihre nackten Brüste zeigt.

Es gibt jede Menge unlustige Sprüche und wandelnde Klischees in Striptease, egal ob sie das White-Trash-Milieu umschreiben, die sabbernden Männer im Stripschuppen oder die eiskalten Bosse aus Politik und Wirtschaft. Die Figur des strunzdummen, korrupten und notgeilen David Dilbeck ist so abgedreht, dass man fast eine Persiflage vermuten muss, der durch die im wahrsten Sinne des Wortes irre Leistung von Burt Reynolds noch die Krone aufgesetzt wird.

Noch schlimmer ist aber, was für ein bizarres Durcheinander Striptease ist: Es gibt Fleischbeschau-Szenen, die denen in Showgirls in nichts nachstehen, Klamauk, ein Mutter-Tochter-Drama und dazu noch den Versuch, aus dieser Geschichte tatsächlich einen Politthriller zu machen. Und jeder einzelne dieser Bestandteile scheitert.

Bestes Zitat:

“Ich bin Arschtreter-Fetischist.”

Der Trailer zum Film:

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